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12.03.2010, 13:34
PFORZHEIM. Mit Giftstoffen im Boden des Daub-Areal war gerechnet worden. Doch erst die Bauarbeiten am neuen Hilda-Gymnasium offenbaren das ganze Ausmaß des Schadens. Der kostet die Stadt mehrere 100 000 Euro.
Von bis zu einer Million Euro an zusätzlichen Kosten hatte der Informant berichtet, der die PZ auf die Mehrausgaben beim Bau des Hilda-Gymnasiums infolge des stark belasteten Bodens hingewiesen hatte.
Das mochte der städtische Pressessprecher Michael Strohmayer nicht bestätigen. Er widersprach allerdings einer anderen Schätzung nicht, in der von rund einer Viertelmillion Euro an Mehrkosten die Rede war. Allerdings sei der Schulneubau kostenmäßig im Rahmen, weil die Stadt einige Bauarbeiten günstiger vergeben habe als zunächst gedacht. Dass nicht alle Kosten, die durch die Beseitigung des Chlorkohlenwasserstoff-Aushubs anfallen, als Zusatzausgaben anfallen, liegt daran, dass die Schadstoffbelastung zum Teil bereits einkalkuliert war. Bereits beim Kauf des Geländes hatte die Stadt das Erdreich laut Strohmayer bis in eine Tiefe von vier Metern untersuchen lassen. „In dieser Massivität hat man es aber nicht erwartet“, räumt der Pressessprecher ein.
Dennoch bleiben die Kosten an der Stadt hängen, die im Jahr 2000 mit dem Kauf des Areals von der Schmuckfirma Daub für dem Vernehmen nach zwölf Millionen Mark (rund 6,5 Millionen Euro) entsprechende Verpflichtungen eingegangen war. Der Kauf sollte aus Sicht der Stadt der Firma Daub den Umzug auf die Wilferdinger Höhe ermöglichen und sich selbst ein innerstädtisches Grundstück sichern.
Von bis zu einer Million Euro an zusätzlichen Kosten hatte der Informant berichtet, der die PZ auf die Mehrausgaben beim Bau des Hilda-Gymnasiums infolge des stark belasteten Bodens hingewiesen hatte.
Das mochte der städtische Pressessprecher Michael Strohmayer nicht bestätigen. Er widersprach allerdings einer anderen Schätzung nicht, in der von rund einer Viertelmillion Euro an Mehrkosten die Rede war. Allerdings sei der Schulneubau kostenmäßig im Rahmen, weil die Stadt einige Bauarbeiten günstiger vergeben habe als zunächst gedacht. Dass nicht alle Kosten, die durch die Beseitigung des Chlorkohlenwasserstoff-Aushubs anfallen, als Zusatzausgaben anfallen, liegt daran, dass die Schadstoffbelastung zum Teil bereits einkalkuliert war. Bereits beim Kauf des Geländes hatte die Stadt das Erdreich laut Strohmayer bis in eine Tiefe von vier Metern untersuchen lassen. „In dieser Massivität hat man es aber nicht erwartet“, räumt der Pressessprecher ein.
Dennoch bleiben die Kosten an der Stadt hängen, die im Jahr 2000 mit dem Kauf des Areals von der Schmuckfirma Daub für dem Vernehmen nach zwölf Millionen Mark (rund 6,5 Millionen Euro) entsprechende Verpflichtungen eingegangen war. Der Kauf sollte aus Sicht der Stadt der Firma Daub den Umzug auf die Wilferdinger Höhe ermöglichen und sich selbst ein innerstädtisches Grundstück sichern.