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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe nur für ferne Gebiete aber nicht vor der Haustüre?



Lehninger
08.06.2008, 11:11
Gibt es eine Korrelation zwischen der Entfernung zu einer Katastrophe und der Ausprägung der Hilfe in Höhe und Schnelligkeit.

Unter der Überschrift "Hilferuf aus Katastrophen-Region" wird in der der PZ vom 06.06.2008 über das Unwetter im Raum Hechingen/Balingen berichtet. Ferner waren Berichte im SWR Fernsehen BW zu sehen, die das schlimme Ausmaß verdeutlichten.

In der PZ ist zu lesen: "...haben die Bügermeister ...finanzielle Sofortmaßnahmen vom Land gefordert. Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) dämpfte gestern jedoch die Erwartungen..."

Kein Wunder, dass einer der Betroffenen in einem Interview meinte: "Wenn ein Sack Reis in China platzt, dann sind alle unterwegs, um zu helfen und Gelder vom Staats fließen in riesigen Summen..."

Ich habe inzwischen auch den Eindruck gewonnen, dass Berichterstattung, Einsatz der Hilfsorganisationen und Hilfen der BRD nur dann "großartig" sind, wenn es möglichst ferne Länder betrifft. Dann sind alle unterwegs und reisen.

Herrn Oettinger schreibe ich ins politische Handbuch. Hilf endlich den eigenen Leuten, Deinen Wählern. Schröder hat es Dir vorgemacht wie es geht!

Frau Merkel empfehle ich, zwei Tage Kriegsgeld für Afghanistan einzusparen - dort "hilft" der Staat seit Jahren mit riesigen Geldsummen - und an die Betroffenen im Ländle zu geben...

lovo
08.06.2008, 11:37
Recherchiere mal nach, was im Katastrophenschutz schon eingespart wurde und was noch alles eingespart werden soll. Katastrophal..... Material und Einsatzfahrzeuge sollen
reduziert werden.

Marcel
09.06.2008, 01:10
Man muss aber auch sehen welches Ausmaß die Katastrophen haben. Der Tsunami forderte eine halbe Million Menschenleben und das Beben in Chine einige zehntausend. Bei uns starben drei Menschen und es wurde wenige Ortschaften verwüstet und nicht ganze Landstriche.
Natürlich ist jedes Opfer zu viel und auch mit viel Geld lässt sich das nicht ausgleichen. Aber ohne fremde Gelder würden viele Staaten oder Regionen wohl im Chaos versinken. Wegen den Überschwemmungen in Hechingen wird Deutschland nicht zusammenbrechen.
Zudem werden wohl viele von ihren Versicherungen einen Teil erstattet bekommen und ich denke dass das Land auch noch etwas zuschießt, auch wenns etwas länger dauert. Nur kann ich eben so eine sehr lokal begrenzte Katastrophe nicht damit vergleichen was in China passiert ist. Dort droht Seuchengefahr, Wassermangel, Hungersnot, Dammbruch und wer weiß was noch. Hier droht dem ein oder anderen dass er seine Möbel nicht von der Versicherung bezahlt bekommt.

Detlef von Seggern
09.06.2008, 09:24
Man muss aber auch sehen welches Ausmaß die Katastrophen haben. Der Tsunami forderte eine halbe Million Menschenleben und das Beben in Chine einige zehntausend. Bei uns starben drei Menschen und es wurde wenige Ortschaften verwüstet und nicht ganze Landstriche.
Natürlich ist jedes Opfer zu viel und auch mit viel Geld lässt sich das nicht ausgleichen. Aber ohne fremde Gelder würden viele Staaten oder Regionen wohl im Chaos versinken. Wegen den Überschwemmungen in Hechingen wird Deutschland nicht zusammenbrechen.
Zudem werden wohl viele von ihren Versicherungen einen Teil erstattet bekommen und ich denke dass das Land auch noch etwas zuschießt, auch wenns etwas länger dauert. Nur kann ich eben so eine sehr lokal begrenzte Katastrophe nicht damit vergleichen was in China passiert ist. Dort droht Seuchengefahr, Wassermangel, Hungersnot, Dammbruch und wer weiß was noch. Hier droht dem ein oder anderen dass er seine Möbel nicht von der Versicherung bezahlt bekommt.

Das Land Baden/Württemberg hat reagiert!
Nach einem Besuch von Ministerpräsident Oettinger am Sonntag ,im Unwettergebiet, hat dieser eine Soforthilfe,all denjenigen gegenüber zugesagt,welche keinen Anspruch auf Entschädigung seitens der Versicherungen haben !

Hier soll für jeden privat gespendeten Euro,zwei Euro aus Landesmitteln dazugelegt werden!
Seitens der evangelischen wie auch Katolischen Kirche, wurden 100 000 Euro für die Hochwasseropfer gespendet, wie auch private Spendengelder, seitens der Bevölkerung von 250 000.-Euro, welche bei den Kommunen eingegangen sind!
Und,für jeden Betroffenen, auch in unserer Region, bedeutet der Verlust von Hab und Gut durch was auch immer, eine persönliche Katastrophe , wie bei all den anderen auch, egal wo auf diesem Globus und ein jeder froh darüber ist, wenn ihm und seinen Angehörigen, schnelle, unbürokratische Hilfe zuteil wird !

Lehninger
09.06.2008, 12:57
Ich bleibe bei meiner Kritik:

Herr Oettinger und mit ihm das Land haben erst auf Druck reagiert. Er, Oettinger wurde fast genötigt, doch endlich in das Krisengebiet zu fahren. Andere Ministerpräsidenten sind sofort vor Ort!

Die Landeshilfe nun mit einem Junktim zu den privaten Spenden festzusetzen finde ich ethisch bedenklich. Wollen Herr Oettinger und seine Berater den privaten Spender unter Druck setzen?

Nochmals, in Hechingen und Balingen hat die Landesregierung versagt und versucht nun auf bedenkliche Art und Weise zu reaparieren. Die im heutigen Artikel der PZ genannten Summen sind lächerlich im Vergleich zu Milliarden- und Millionenzusagen für Fernost. Längst ist bekannt, dass dort die Zahlen gerne aufgeblasen werden, um die Umsätze der "Gutmenschenorganisationen" zu steigern.

Mir geht es einfach darum, dass die Menschen im Ländle in ihrem Leid die gleiche Aufmerksamkeit und finanzielle Zuwendung erhalten, wie jene, die an anderer Stelle des Globus' betroffen sind.

Marcel
09.06.2008, 13:56
Die im heutigen Artikel der PZ genannten Summen sind lächerlich im Vergleich zu Milliarden- und Millionenzusagen für Fernost.
Die Schäden dort sich aber auch tausendfach höher als in Balingen und Hechingen. Dort ist eine Milliarde Euro auch nur eine Bruchteil der entstandenen Schäden.

Der aus'm Enzkreis
11.06.2008, 17:07
@Lehniger

Er, Oettinger wurde fast genötigt, doch endlich in das Krisengebiet zu fahren. Andere Ministerpräsidenten sind sofort vor Ort!

Diesbezüglich hat Lehninger schon Recht, es hat echt gedauert bis er sich überhaupt einmal zur Besichtigung der Schäden in die Region bemüht hat.
Und das Land sollte, bei solchen Ausmaßen von Schäden, schon wenigstens etwas großzügiger handeln.

Man sollte das aber nicht mit dem Oderbruch vergleichen, Schröder wollte damit die Wahlen gewinnen, was er ja dann auf unser aller Kosten, auch hat.

Das kann man auch nicht mit dem Tsunami oder ähnlichen Katastrophen in der 3. Welt oder armen Ländern vergleichen. Die haben meist keine Versicherungen.
Bei uns sind in der Regel die Leute gegen solche Dinge versichert, wenn auch wie immer, wenn der Fall eintritt, meist zu schlecht, meint zumindest immer die Versicherung. Und der nicht versichert ist, dem kann man ein gewisses Vorsorgeversäumnis nicht absprechen.
Was sagen aber dann die, die vorgesorgt haben, und sich dabei die Versicherungsprämien teilweise durch andere Einsparungen bezahlt haben? Gegen Spenden ist aber nichts einzuwenden, das steht jedem frei und sollte auch kräftig getan werden.

MfG :( :cool: :cool:

Lehninger
16.06.2008, 11:30
Nun kann der Bundesaußenminister endlich seine Anschlußflüge buchen. Von China geht es weiter nach Japan - Erdbeben - und anschließend in die USA - Überschwemmungskatastophe... Um den Außenminister zu entlasten, schlage ich vor, einen Bundesaußenkatastophenminister zu berufen - natürlich mit entsprechend großem Budget.

Der aus'm Enzkreis
19.06.2008, 02:05
@Lehninger

Um den Außenminister zu entlasten, schlage ich vor, einen Bundesaußenkatastophenminister zu berufen - natürlich mit entsprechend großem Budget.

Um nicht noch mehr Minister ins Kabinett zu berufen, und den Wasserkopf noch mehr aufzublasen, würde ich vorschlagen, dieses Ressort der Ministerin für Entwicklungshilfe, Heidemarie Wieczorek-Zeul anzugliedern. Sie kann so gut heulen, wenn sie nicht bekommt was sie will und reist sowieso laufend in solche Regionen. Da kann sie doch diese Dinge gleich in einem Aufwasch mit erledigen. Zudem sie ja auch schon alle erforderlichen Impfungen hat! Ich denke da nur rational!

MfG :( ;) :cool:

lovefcs09
23.06.2008, 15:26
3.3 Problems involved in sentences Most students in China may write wordy sentences. They usually use the method of one-word-for-one-word translations. Their sentences contain many unnecessary words. Like the followingselected from students:(1) It was blue in color.It was small in size.dofus kamas (http://www.fast-wowgold.com/dofus-kamas.htm)Vicky is a quiet and careful girl.He returned in the early part of the month of August.(2) The old engineer in collaboration with some or her younger colleagues jage of Conan gold[/URL]ointly designed this machine.dofus kamas (http://www.selldofus-kamas.cn)The above sentences could be called Chinese-English that refers to speech or writing in English that shows the interference or influence of Chinese thinking patterns. Some sentences may be word for word translations of Chinese expressions. Chinese English may be grammatically correct, but the choice of phrases and the manner of expression do not conform to normal English usage, though understanding may not be a problem, it is absurd to English people. If the idea is fully expressed, the fewer words are used, the better. Wordiness only obscures, instead of clarifying the idea. The sentence “it was blue in color” in which the phrase “in color” is unnecessary, as we know blue is a kind of color. The word “jointly” is equivalent to the phrase “in collaboration with”. Therefore, the sentences can be corrected in this way:(1) It was blue. It was small. Vicky is quiet and careful. He returned in early August.(2) This machine was designed by the old engineer in collaboration with some of his younger colleagues or revised this machine was jointly designed by the old engineer and some of his younger colleagues.wow gold (http://www.fcsgame.com/)3.4 Problems involved in paragraphs Illogical or reversing of the topic sentence or no topic sentence always can be seen in the students’ writing. Take a look at the following paragraph selected from English writing for TEM-4:They never get up before 9 o’clock to have their breakfast. In the morning, most of themwill stay in the washroom to wash their clothes. After lunch, if weather permits, they go for an outing with their classmates; or they spend a whole afternoon in the library, reviewing lessons or reading recent periodicals. They all get together in the dormitory in the evening, singing and chattering until they feel tired. University students always have a good relaxation on SundaysHaving a glance at the above paragraph, you would say it has no errors, but closer check it, you will find something goes wrong. The above paragraph is a typical Chinese writing, because they often put the topic sentence at the beginning of the paragraph in English writing. Therefore, we should put the last sentence Final Fantasy XI Gil (http://www.fast-wowgold.com/Final-Fantasy-Gil.htm/)dofus kamas (http://www.dofus-kamas.cc)at the beginning of the paragraph which makes it much more conform to the English writing form.