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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Immer mehr Doppeljobber



Webmaster
26.02.2008, 19:42
BERLIN/NÜRNBERG. Ob aus finanzieller Notwendigkeit oder zur Abwechslung: Immer mehr Menschen arbeiten nebenbei als Putzfrau, Kellner oder Bürohilfe. Sie gehen

also zwei Jobs nach, um

Geld zu verdienen.

Die Zahl der Menschen, die neben dem Hauptjob einer Nebenbeschäftigung nachgehen, steigt immer weiter. So hatten nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg zum Stichtag 31. März 2007 rund 1,9 Millionen Menschen einen Zweitjob, acht Prozent mehr als im Vorjahr.

Vor Antritt einer solchen Nebenbeschäftigung sollte man sich genau über die Abzüge informieren. Denn in einigen Fällen kann der Arbeitgeber die Nebenbeschäftigung verbieten. „Der Hauptjob ist die Hauptpflicht“, erläutert Evelyn Räder, Arbeitsrechtlerin bei der Gewerkschaft Verdi in Berlin. Der Arbeitgeber könne eine Nebentätigkeit immer dann verbieten, wenn Mitarbeiter für die Konkurrenz tätig werden. Gleiches gilt, wenn der Nebenjob in die Arbeitszeit des Hauptjobs fällt. „Aber auch wenn man zum Beispiel bis abends spät kellnert und morgens völlig müde ist, kann die Nebentätigkeit untersagt werden.“

Gibt es solche Gründe gegen die Ausübung einer Nebentätigkeit nicht, muss der Arbeitgeber den Zweitjob grundsätzlich genehmigen, sagt Räder. „Dann kann der Arbeitnehmer die Ausübung der Nebentätigkeit sogar einklagen.“ Angemeldet werden müsse der Nebenjob immer dann, wenn das etwa im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag so geregelt ist.

Vergleichsweise problemlos ist der Zweitjob bei einem Verdienst von bis zu 400 Euro, als Mini-Job. „Bis zu dieser Grenze fallen für den Arbeitnehmer weder Steuern noch Sozialabgaben an. Der Verdienst ist also Brutto für Netto“, erklärt Edgar Wilk, Präsidiumsmitglied der Bundessteuerberaterkammer in Berlin. Nur der Arbeitgeber muss bei einer solchen geringfügigen Beschäftigung 25 Prozent pauschal für Sozialversicherungen und Steuern abführen.

Der Arbeitnehmer kommt allerdings nur mit einem einzelnen Nebenjob um die Sozialversicherungspflicht herum. „Anders verhält es sich, wenn die 400-Euro-Grenze überschritten wird. Dann wird die Nebenbeschäftigung sozialversicherungspflichtig.

Detlef von Seggern
26.02.2008, 19:42
Wen wundert es, das ein nicht geringer Teil der Arbeitnehmerschaft,neben ihrer
"Hauptberuflichen" Tätigkeit,noch andere Arbeiten nebenbei ausüben müssen, um über die Runden zu kommen.Hier nehme man doch "nur", den Beruf einer Friseuse,Verkäuferin,und, und, und,hier gibt es noch unzählige Berufe,welche alles andere als Gutbezahlt sind!Hier ist es eigendlich völlig unrelevant, ob dies Familien mit mehreren oder einem Kind sind, Paare ohne Kinder, oder auch Alleinstehende!
Die "meisten", dieser Arbeitnehmer(innen) sind auf ein Zweiteinkommen angewiesen, um sich und ihre Familien,tag-täglich, "einigermaßen" über die Runden zu bringen!Dies ist kein Wunder , bei der ständig steigenden Inflatsionsrate, in dieser Republik! Hier muß doch jeder schauen, wie er sein Leben und das seiner Familienangerhörigen, am besten in den Griff bekommt,um nicht die Hilfe der Sozialämter in Anspruch zu nehmen ,welche sowieso schon total "Überlastet" sind! Aber mit solchen Problemen, sind unsere "Volksvertreter", egal ob in der Landes-oder Bundespolitik, in keinster Weise behaftet! Für diese Damen und Herren besteht bereits nach einem Jahr ihrer Zugehörigkeit im Parlament, ein Pensionsanspruch (Rente), welche ein "Großteil" der Arbeitnehmerschaft, noch nicht einmal bis zum Ende ihres Arbeitslebens, pro Monat erhält!!!