Lehninger
12.06.2008, 11:04
In der heutigen PZ wird dafür geworben, dass "bedürftige" Schüler aus sozial schwachen Familien eine Spende von 30,- Euro erhalten. Dadurch sollen die gleichen Startbedingungen, was die Ausstattung mit schulischem Material anbelangt, für diese Schüler hergestellt werden. Darf diese Aktion kritisiert werden? Alle Beteiligten werden doch Gutes tun und helfen!
Ich kritisierte, dass eine Aktion dieser Art überhaupt erforderlich ist. Für einen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan wird täglich ein Vielfaches von 30,- Euro ausgegeben. Jeder Theaterplatz in Pforzheim wird pro Vorstellung mit wesentlich mehr als 30,- Euro subventioniert etc. Die Reihe ließe sich um viele weitere Beispiele, die mir missfallen fortsetzen.
Ich schlage vor, die Bedingungen umzukehren. "Alle" Schüler erhalten künftig die erforderlichen 30,- Euro und zwar ohne Ausnahme! Ich bin Steuerzahler und will, dass meine Steuern dafür verwendet werden! Die Aktion für für "bedürftige" Schüler wird umgestaltet zu einer Aktion für das "bedürftige" Theater. Die erlauchten Theaterliebhaber dürfen künftig die Subvention eines Theaterplatzes freiwillig übernehmen. Die eingesparten Millionen sind den Schulen und Schülern der Stadt zuzuschreiben.
Warum mache ich den Vorschlag? Für "alle" Kinder sind die gleichen Startbedingungen zu schaffen, denn sie sind die Zukunft unserer Gesellschaft und nicht das Theaterpublikum, welches ausreichend Geld hat, um den vollen Preis ohne Subvention zahlen zu können.
Eines kann ich jedoch schon jetzt ohne hellseherische Fähigkeiten vorher sagen, es wird nie zu der Realisierung meines Vorschlags kommen, denn das wäre die Stunde der Wahrheit. Diese Stunde der Wahrheit würde dem Stadtparlament deutlich aufzeigen, wie viel dem Besucher "sein" Theater wirklich wert ist. Wahrscheinlich weniger als sich die Subventionierer in ihren kühnsten Träumen vorstellen können!
Ich kritisierte, dass eine Aktion dieser Art überhaupt erforderlich ist. Für einen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan wird täglich ein Vielfaches von 30,- Euro ausgegeben. Jeder Theaterplatz in Pforzheim wird pro Vorstellung mit wesentlich mehr als 30,- Euro subventioniert etc. Die Reihe ließe sich um viele weitere Beispiele, die mir missfallen fortsetzen.
Ich schlage vor, die Bedingungen umzukehren. "Alle" Schüler erhalten künftig die erforderlichen 30,- Euro und zwar ohne Ausnahme! Ich bin Steuerzahler und will, dass meine Steuern dafür verwendet werden! Die Aktion für für "bedürftige" Schüler wird umgestaltet zu einer Aktion für das "bedürftige" Theater. Die erlauchten Theaterliebhaber dürfen künftig die Subvention eines Theaterplatzes freiwillig übernehmen. Die eingesparten Millionen sind den Schulen und Schülern der Stadt zuzuschreiben.
Warum mache ich den Vorschlag? Für "alle" Kinder sind die gleichen Startbedingungen zu schaffen, denn sie sind die Zukunft unserer Gesellschaft und nicht das Theaterpublikum, welches ausreichend Geld hat, um den vollen Preis ohne Subvention zahlen zu können.
Eines kann ich jedoch schon jetzt ohne hellseherische Fähigkeiten vorher sagen, es wird nie zu der Realisierung meines Vorschlags kommen, denn das wäre die Stunde der Wahrheit. Diese Stunde der Wahrheit würde dem Stadtparlament deutlich aufzeigen, wie viel dem Besucher "sein" Theater wirklich wert ist. Wahrscheinlich weniger als sich die Subventionierer in ihren kühnsten Träumen vorstellen können!