Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Altersrente gestiegen"!
Detlef von Seggern
10.07.2008, 15:17
Wie sagte doch einst Blüm: Die Renten sind sicher, natürlich auch für Ihn, welcher seine "niedrige" Pension, durch Auftritte in "Talkshows" aufbessern muß !?
Aber auch für all diejenigen, welche im vergangenen Jahr in Rente gegangen sind,
sind die Altersbezüge im Schnitt um 6% gestiegen, was ca. einer Erhöhung von 35.- Euro ausmacht,gegenüber den >Neurentnern< von 2006 und dies sind im Schnitt 671.- Euro Rente !
Dafür haben all diese Männer wie auch Frauen ein Arbeitsleben lang,ihren Buckel krumm gemacht, sowie auch "teilweise" ihre Gesundheit geopfert und erhalten nun, am "Ende"
dieser "Tätigkeiten" eine "so hohe Rente",vorausgesetzt natürlich, sie gehen nicht
vorzeitig in Rente,was Abschläge zur Folge hätte!
"Da bleibt einen doch die Spucke im Halse stecken, wenn man diese "Beträge", zur Altersversorgung wahrnimmt !
Wie sagte doch einst Blüm: Die Renten sind sicher, natürlich auch für Ihn, welcher seine "niedrige" Pension, durch Auftritte in "Talkshows" aufbessern muß !?
Aber auch für all diejenigen, welche im vergangenen Jahr in Rente gegangen sind,
sind die Altersbezüge im Schnitt um 6% gestiegen, was ca. einer Erhöhung von 35.- Euro ausmacht,gegenüber den >Neurentnern< von 2006 und dies sind im Schnitt 671.- Euro Rente !
Dafür haben all diese Männer wie auch Frauen ein Arbeitsleben lang,ihren Buckel krumm gemacht, sowie auch "teilweise" ihre Gesundheit geopfert und erhalten nun, am "Ende"
dieser "Tätigkeiten" eine "so hohe Rente",vorausgesetzt natürlich, sie gehen nicht
vorzeitig in Rente,was Abschläge zur Folge hätte!
"Da bleibt einen doch die Spucke im Halse stecken, wenn man diese "Beträge", zur Altersversorgung wahrnimmt !
Bin mir nicht sicher, was Sie mit Ihrem Beitrag sagen wollen.
Sind Ihnen die Renten zu niedrig? Würde Ihnen zwar zustimmen, daß schon mit der Durchschnittsrente von 671.- kaum gelebt werden kann. Nur: Wo soll eine wesentlich höhere Rente herkommen? Die Rentenversicherung zahlt jeden Monat fast alles aus, was sie aktuell einnimmt. Und dies stammt aus dem Staatszuschuß und den laufenden Beiträgen. Also bleiben nur 2 Lösungen: Den Beitrag zur Rentenversicherung zu erhöhen, trifft die Arbeitnehmer, die auch sowieso genug gebeutelt sind. Und den Staatszuschuß erhöhen?? Es ist kaum anzunehmen, daß der Bundeshaushalt entsprechend umgestaltet werden kann.
Bleibt also nur der Versuch, mit der gezahlten Rente so gut als möglich zu leben......
Wohl dem, der zu Arbeitszeiten selbst vorsorgen konnte und selbst gespart hat mit einer Lebensversicherung oder sonst etwas. Dies wird in Zukunft auch noch um einiges wichtiger werden, denn ich glaube nicht, dass meine Generation (ich bin jetzt 22) überhaupt noch eine Rente bekommen wird.
Die Verlierer sind dabei natürlich alle Geringverdiener und Arbeitslose. Nur woher soll auch mehr Geld kommen für die Renten?
Der aus'm Enzkreis
18.07.2008, 00:18
@Detlef von Seggern (http://www.pz-news.de/forum/member.php?u=21)
"Altersrente gestiegen"!
............von 2006 und dies sind im Schnitt 671.- Euro Rente !
Dafür haben all diese Männer wie auch Frauen ein Arbeitsleben lang,ihren Buckel krumm gemacht, sowie auch "teilweise" ihre Gesundheit geopfert und erhalten nun, am "Ende"
dieser "Tätigkeiten" eine "so hohe Rente",vorausgesetzt natürlich, sie gehen nicht
vorzeitig in Rente,was Abschläge zur Folge hätte!
"Da bleibt einen doch die Spucke im Halse stecken, wenn man diese "Beträge", zur Altersversorgung wahrnimmt !
Was glaubst Du, was die tollen Mindestlöhne, die die SPD durchdrücken will, erst bringen werden. Diese "Sklaven u. Ausgebeuteten" werden dann den Kitt von den Fenstern fressen müssen. Sie sollten sich vorher möglichst schon um eine Wohnung mit sehr vielen Fenstern umsehen, denn desto länger haben sie was um ihre Mägen zu bedienen. Weil die Politiker geben ihnen von ihren Wahnsinnspensionen nichts ab, egal welcher Coleur. Auch keine SPD-Politiker, wie man am Verhalten z. B., von Fr. Simonis sieht, wie sie reagiert, wenn man sie danach frägt, die "wo-bleib-ich-Politikerin" mit ihrer ca. 10.000,- €uronen-Pension!
MfG :mad: :confused: :eek:
Interessierter
18.07.2008, 07:07
Wohl dem, der zu Arbeitszeiten selbst vorsorgen konnte und selbst gespart hat mit einer Lebensversicherung oder sonst etwas. Dies wird in Zukunft auch noch um einiges wichtiger werden, denn ich glaube nicht, dass meine Generation (ich bin jetzt 22) überhaupt noch eine Rente bekommen wird.
Die Verlierer sind dabei natürlich alle Geringverdiener und Arbeitslose. Nur woher soll auch mehr Geld kommen für die Renten?
"ich bin jetzt 22", das erklärt einiges, aber Du wirst "noch reifen" und Dich verändern - "glaub" es; ich wünsche Dir jedenfalls ein sehr langes Leben!:)
Zur Sache:
Die "Rentenreform" wäre sooo einfach - wenn man nur wollte. Aber hier werden notwendige anstehende Entscheidungen und Reformen, wie bei "dem meisten anderen der Politik" auch - durch Interessengruppen und Lobbyisten blockiert, abgeschwächt, ja verhindert.
Die "alte Art" der "bismarckschen Sozialsysteme" und die Finanzierung durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist längst überholt - bei stetig sinkenden Arbeitsverhältnissen.
Bei der Rente(nvericherung) wären folgende Lösungen naheliegend:
1. Es gibt nur noch eine (staatlich finanzierte) Grundrente - auf "Sozialhilfeniveau". Darüber hinaus muss jeder sich selbst um seine Altersversorgung kümmern.
2. Zur Finanzierung tragen zukünftig nicht nur Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei - sonder weitere (hohe) Einkommen, die bisher nichts zum Sozialsystem beitragen, werden herangezogen.
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Die "alte Art" der "bismarckschen Sozialsysteme" und die Finanzierung durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist längst überholt - bei stetig sinkenden Arbeitsverhältnissen.
Bei der Rente(nvericherung) wären folgende Lösungen naheliegend:
1. Es gibt nur noch eine (staatlich finanzierte) Grundrente - auf "Sozialhilfeniveau". Darüber hinaus muss jeder sich selbst um seine Altersversorgung kümmern.
2. Zur Finanzierung tragen zukünftig nicht nur Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei - sonder weitere (hohe) Einkommen, die bisher nichts zum Sozialsystem beitragen, werden herangezogen.
Bei Punkt zwei stimme ich dir zu. Wobei hier auch ausdrücklich die Beiträge für Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung einzubeziehen sind.
Beim ersten Punkt gebe ich zu bedenken, dass damit das Solidarprinzip weitgehend durchbrochen ist. Die Folge wäre, dass derjenige der mehr hat sich auch um eine vernünftige private Absicherung kümmern kann. Aber derjenige der wenig hat, kann das nicht. Die Altersarmut wäre vorprogrammiert. Zu einer Erhöhung der Beiträge gibt es keine Alternative, da nur hier die Last auf die Sozialpartner verteilt ist. Ergänzend muss das System der privaten und betrieblichen Altersversorgung ausgebaut werden. Dazu muss der Gesetzgeber seinen Teil beitragen. So wie es bei der "Riesterente" (allerdings unzureichend) und bei der Steuerbefreiung von Beiträgen für Pensionskassen bereits geschehen ist.
Was der Staat mit der Riesterrente geschaffen hat war immerhin ein Anfang. Auf die staatlichen Kassen sollte man sich einfach nicht verlassen, vielmehr sollte man sein Geld anlegen, und zwar so, dass man wenig Risiko dabei tragen muss.
Natürlich ist das Konzept verbesserungswürdig, denn momentan ist es wohl nicht für Geringverdiener geignet, die jeden Cent zweimal umdrehen. Und auch diese Menschen haben das Recht nacht 40 Jahren Arbeit einen "gerechten Lohn" für ihre Leistng zu erhalten.
Auf alle Fälle muss mehr Eigenverantwortung her. Wer zu Arbeitszeiten seinen gesamten Lohn verprasst und nicht an später denkt, der sollte auch keine hohe Rente erhalten.
@ Interessierter: Je älter man wird desto höher die Chance mal aufn Kopp zu fallen, ne? ...
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