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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Seit 30 Jahren auf der Wilferdinger Höhe heimisch



Webmaster
07.01.2011, 13:16
PFORZHEIM. Ärzte, Krankenhäuser, Supermärkte, Restaurants, Sportangebote – wer auf der Wilferdinger Höhe wohnt, ist gut versorgt. Einer, der dort schon seit 30 Jahren lebt und sich wohl fühlt, ist Peter Fischer. Wenn Peter Fischer daran zurückdenkt, dass die Karlsruher Straße, an der er wohnt, einst als verkehrsberuhigte Zone geplant war, muss der 46-Jährige schmunzeln. Heute fahren auf der Bundesstraße täglich Hunderte Autos zwischen Stadt und Autobahn hin und her.

An den Verkehrslärm hat sich Fischer schon lange gewöhnt, denn er zog bereits im Alter von 16 Jahren mit seinen Eltern von der Innenstadt auf die Wilferdinger Höhe in das Haus, das im Erdgeschoss den Ofen-Betrieb hat.

Früher noch viel mehr Grün„Damals war rechts vom Haus noch alles freie Wiesenfläsche“, erinnert er sich. „Etappenweise kamen dann immer mehr Geschäfte dazu, und einige Familienbetriebe richteten sich direkt im gleichen Gebäude den Wohnraum ein.“ Mittlerweile wohnt Fischer mit seiner Frau und den beiden Kindern zusammen im Obergeschoss. Ein Umzug in eine ländlichere Umgebung stand für ihn nicht zur Debatte. „Hier oben ist es wie in einem kleinen Dorf. Man kennt sich, obwohl es wenig Nachbarschafts-Freundschaften gibt“, sagt Fischer. Die täglichen Notwendigkeiten und Lebensmitteleinkäufe erledigt die Familie auf der Wilferdinger Höhe. Dazu gehört um die Mittagszeit auch der ein oder andere Restaurantbesuch. „Zum richtigen Shoppen zieht es uns aber eher runter in die Innenstadt. Dort besuchen wir gelegentlich auch die gehobenere Gastronomie“, sagt der 46-Jährige. Die Kinder nutzen einerseits die Busverbindungen, um zur Schule in die Innenstadt zu kommen, „oder die Familie kümmert sich um die Taxidienste“, erwähnt Fischer. Trotz des vielen Straßenverkehrs findet er in seinem Wohnumfeld immer wieder eine Möglichkeit zum Entspannen: „Direkt in der Nähe haben wir wunderschöne Waldwege zum Joggen oder Radfahren.“

Fürs Rentenalter kann sich der 46-Jährige durchaus vorstellen, wieder in die Innenstadt zu ziehen. „Da wird die Wilferdinger Höhe dann womöglich doch zu hektisch“, meint Fischer. „Darüber mache ich mir heute aber noch keine Gedanken – das hat noch 30 Jahre Zeit.“

USAReisender
07.01.2011, 13:16
Fürs Rentenalter kann sich der 46-Jährige durchaus vorstellen, wieder in die Innenstadt zu ziehen - ja da gibt es noch ein paar Altersheime in der Innenstadt - ansonsten dürfen sie dann wohl noch einemal Sprachen lernen