Der aus'm Enzkreis
04.08.2008, 00:20
heute!
@Makaveli86 (http://www.pz-news.de/forum/member.php?u=260)
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Da muss man aber auch dazu sagen, dass sich Brandt und Schmidt an der keynesianische wirtschaftstheorie orientiert haben, meiner Meinung nach erfolgreich. Laut Keynes muss der Staat in einer Rezession und während einem Abschwung, um die Konjunktur wieder anzukurbeln, die Nachfrage beleben in dem er die Staatsausgaben erhöht, auch wenn er dadurch seine Schulden erhöht. Im Wirtschaftsboom werden die entstandenen Schulden dann durch Steuererhöhungen wieder getilgt. Von daher waren die angehäuften Schulden nicht so schlimm, da sie zumAnschuben der Konjunktur in kauf genommen werden müssen, welche dann in Besseren Zeiten getilgt werden können. Doch während der weltweite Rezession 1980 drängten die Unternehmensverbänder Schmidt vehement zu einer neoliberalen Politik. Statt wie zuvor die Krise mit Nachfrageankurbelung durch höhere Staatsausgaben zu bekämpfen, was die Profite der Konzerne geschmälert hätte, versuchten nun die Unternehmen die Krise durch eine verschärfte ausbeutung der Arbeitertenden Bevölkerung hinter sich zu lassen und setzten ein rigorosen Sparpolitik durch.
Zur Zeit befinden wir uns im wirtschaftlichen Abschwung. Jetzt eine Sparpolitik durchzuführen ist meiner Meinung nach kontraprodiktiv, denn je weniger die Leute in der Tasche haben, desto weniger können sie kaufen was zwangsläufig die Binnennachfrage schwächt und die Krise verstärkt. Den Schuldenabbau bezahlen wir Normalverdienenden Bürger und die Sozialschwachen durch die Mehrwertsteuererhöhung, Kürzung der Pendlerpauschale, Kürzung der Bezugsdauer des Kindergeldes, durch das schlechter Elterngeld, welches das Erziehungsgeld abgelöst hat, die kalte Steuerprogresssion, Kürzung der Mittel bei Bildung und bei der Argentur für Arbeit. Auf der anderen Seite bekommen Unternehmen und Vermögende entlastungen. Der Abbau der Staatsschulden dient im Grunde genommen nur dem Abbau des Sozialstaats und der Umvberteilung von unten nach oben.
Wie gut es es künftigen Generation geht, hängt nicht so sehr von der zukünftigen Staatsverschuldung ab. Entscheidender ist der Aufbau von Sach- und Humankapital, sprich eine bessere Infrastruktur und eine bessere Ausbildung. Und hier spart Deutschland zulasten der künftigen Generation denen er nicht nur höhere Schulden, sondern auch noch eine verrottete Infrastruktur, schlecht ausgebildete Kinder und arbeitslose Jugendliche hinterlässt.
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Da muss man aber auch dazu sagen, dass sich Brandt und Schmidt an der keynesianische wirtschaftstheorie orientiert haben, meiner Meinung nach erfolgreich. Laut Keynes muss der Staat in einer Rezession und während einem Abschwung, um die Konjunktur wieder anzukurbeln, die Nachfrage beleben in dem er die Staatsausgaben erhöht, auch wenn er dadurch seine Schulden erhöht. Im Wirtschaftsboom werden die entstandenen Schulden dann durch Steuererhöhungen wieder getilgt. Von daher waren die angehäuften Schulden nicht so schlimm, da sie zumAnschuben der Konjunktur in kauf genommen werden müssen, welche dann in Besseren Zeiten getilgt werden können. Doch während der weltweite Rezession 1980 drängten die Unternehmensverbänder Schmidt vehement zu einer neoliberalen Politik. Statt wie zuvor die Krise mit Nachfrageankurbelung durch höhere Staatsausgaben zu bekämpfen, was die Profite der Konzerne geschmälert hätte, versuchten nun die Unternehmen die Krise durch eine verschärfte ausbeutung der Arbeitertenden Bevölkerung hinter sich zu lassen und setzten ein rigorosen Sparpolitik durch.
Zur Zeit befinden wir uns im wirtschaftlichen Abschwung. Jetzt eine Sparpolitik durchzuführen ist meiner Meinung nach kontraprodiktiv, denn je weniger die Leute in der Tasche haben, desto weniger können sie kaufen was zwangsläufig die Binnennachfrage schwächt und die Krise verstärkt. Den Schuldenabbau bezahlen wir Normalverdienenden Bürger und die Sozialschwachen durch die Mehrwertsteuererhöhung, Kürzung der Pendlerpauschale, Kürzung der Bezugsdauer des Kindergeldes, durch das schlechter Elterngeld, welches das Erziehungsgeld abgelöst hat, die kalte Steuerprogresssion, Kürzung der Mittel bei Bildung und bei der Argentur für Arbeit. Auf der anderen Seite bekommen Unternehmen und Vermögende entlastungen. Der Abbau der Staatsschulden dient im Grunde genommen nur dem Abbau des Sozialstaats und der Umvberteilung von unten nach oben.
Wie gut es es künftigen Generation geht, hängt nicht so sehr von der zukünftigen Staatsverschuldung ab. Entscheidender ist der Aufbau von Sach- und Humankapital, sprich eine bessere Infrastruktur und eine bessere Ausbildung. Und hier spart Deutschland zulasten der künftigen Generation denen er nicht nur höhere Schulden, sondern auch noch eine verrottete Infrastruktur, schlecht ausgebildete Kinder und arbeitslose Jugendliche hinterlässt.