Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Guttenberg nach Plagiatsvorwurf weiter in Kritik
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17.02.2011, 08:26
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) steht nach dem Plagiatsvorwurf im Zusammenhang mit seiner Doktorarbeit bei der Opposition weiter in der Kritik. Dagegen erhält er Unterstützung aus den Reihen der Union, bei der von einer «Schmutzkampagne» gegen den beliebten CSU-Politiker die Rede ist. Die Passauer Professorin Barbara Zehnpfennig, bei der Guttenberg Teile der Einleitung seiner Dissertation abgeschrieben haben soll, fordert, ihm den Doktortitel abzuerkennen. *
«Der Lack ist endgültig ab», sagte der SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold der in Halle erscheinenden «Mitteldeutschen Zeitung» (Donnerstag) über den Verteidigungsminister. «So geht's halt, wenn man sich zu sehr auf Hochglanz poliert.» Sollte Guttenberg der Doktortitel aberkannt werden, wäre er aus Sicht des SPD-Politikers auch als Minister nicht mehr zu halten. «Guttenbergs Glaubwürdigkeit wäre dann völlig zerstört», sagte Arnold. «Und ein Minister, der seine Glaubwürdigkeit verloren hat, kann nicht mehr wirklich arbeiten - im Bereich der Bundeswehr, in dem es in hohem Maße auf Vertrauen ankommt,vielleicht noch schwerer als in anderen Ressorts.»
Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) bezeichnete die Vorwürfe gegen den Verteidigungsminister in der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Donnerstag) als «lächerlich». Seine Doktorarbeit sei von einem der führenden deutschen Verfassungsrechtler wissenschaftlich betreut worden und in einem höchst renommierten Wissenschaftsverlag erschienen. Einzelne fehlende oder falsch gesetzte Fußnoten seien sicher ärgerlich, das könne aber nicht ernsthaft einen Plagiatsvorwurf begründen. Krings warf der Opposition im Bundestag eine «Schmutzkampagne» vor. «Die maßlos überzogenen Reaktionen der Opposition zeigen, dass es hier in Wahrheit nur um eine neue Episode aus der Reihe "Schlag den Guttenberg" geht.»
In Guttenbergs Dissertation gibt es mehrere Passagen, die wörtlich mit Formulierungen anderer Autoren übereinstimmen, ohne dass er dies gekennzeichnet hat. Aufgeflogen ist dies durch Recherchen des Bremer Juraprofessors Andreas Fischer-Lescano, über die am Mittwoch die «Süddeutsche Zeitung» berichtete.
Es soll sich um mindestens neun kopierte Textstellen handeln. Darunter sind eine längere Passage aus der «NZZ (Neue Zürcher Zeitung) am Sonntag» sowie Aufsätze. Für die Einleitung seiner Dissertation soll er nach Angaben von «FAZ.NET» fast wortwörtlich einen Text der Passauer Politikwissenschaftlerin Zehnpfennig aus der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» von 1997 verwendet haben, der nur im Literaturverzeichnis aufgeführt sei. Zehnpfennig forderte in der Tageszeitung «Die Welt» (Donnerstag) Konsequenzen für Guttenberg: «Das muss zur Aberkennung des Doktortitels führen.»
Juraprofessor Fischer-Lescano wirft dem Verteidigungsminister vor, gegen die Promotionsordnung der Universität Bayreuth verstoßen zu haben. Das gehe aus seiner Rezension für die Fachzeitschrift «Kritische Justiz» hervor, berichtet die «Financial Times Deutschland» (Donnerstag). Guttenbergs Umgang mit wörtlichen Zitaten anderer Autoren sei so «systematisch», dass es schwer sei zu sehen, wie die Arbeit in Einklang mit den Vorgaben der Promotionsordnung gebracht werden könne, schreibt Fischer-Lescano demnach. Er äußert Zweifel, «dass die Dissertation wissenschaftlichen Mindeststandards genügt».
Dagegen sieht der Geschäftsführer des Deutschen Hochschulverbands (DHV), Michael Hartmer, angesichts der bisher geäußerten Vorwürfe gegen Guttenberg keine Grundlage für eine Aberkennung des Doktortitels. Er sagte der «Financial Times Deutschland», bislang gebe es allenfalls Anlass für eine Rüge.
Der Europarechtler an der Uni Frankfurt, Felix Hanschmann, der die Vorwürfe zusammen mit Fischer-Lescano erhoben hatte, interpretiert Guttenbergs Reaktion als ein Schuldeingeständnis. «Herr zu Guttenberg räumt darin bereits vereinzelte Verstöße ein. Offenbar hält er die von uns formulierten Vorwürfe nicht für aus der Luft gegriffen», sagte er der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstag).
Wenn das Schule macht, dass geistiges Eigentum abgekupfert werden kann und das lediglich eine "Rüge" nach sich zieht, wird die Promotionsordnung ad absurdum geführt.
Immer mehr Stellen tauchen auf
Verteidigungsminister zu Guttenberg hat in seiner Doktorarbeit offenbar in noch weit größerem Ausmaß bei anderen Autoren abgeschrieben als bislang bekannt: Immer mehr fragwürdige Passagen tauchen auf - enttarnt in einer gemeinsamen Aktion von Internetnutzern.
Von Oliver Georgi (http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc%7EEA663844FF3584B7E95B4DE5129F92076%7EATpl%7EE common%7EScontent.html)
In Bedrängnis: Verteidigungsminister zu Guttenberg
17. Februar 2011 Dass in der Wissenschaft bei Seminararbeiten und Dissertationen freimütig abgekupfert wird, ist im Zeitalter des Internets längst eine Binse - doch was jetzt nach den Plagiatsvorwürfen gegen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) geschieht, dürfte einmalig in der deutschen Wissenschaftsgeschichte sein: Immer mehr Stellen tauchen auf, die Guttenberg bei anderen Autoren abgeschrieben haben soll - recherchiert gemeinsam von zahlreichen Internetnutzern. Eine regelrechte „Schwarmintelligenz“ hat sich formiert, um die 475 Seiten umfassende Dissertation von Guttenberg weiter auf verdächtige Stellen zu durchforsten und listet diese im Internet (http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki) fein säuberlich auf - ein deutsches Wikileaks, wenn man so will. Titel des Blogs, der nach eigenen Angaben eine „kollaborative Dokumentation der Plagiate“ betreibt: „Eine kritische Auseinandersetzung mit Karl-Theodor Freiherr zu Guttenbergs Dissertation“.
Und hier der Link
http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EDE003D8A4F9B41198F0226FA69BFD9D1~ATpl~Ecommon ~Scontent.html (http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc%7EEDE003D8A4F9B41198F0226FA69BFD9D1%7EATpl%7EE common%7EScontent.html)
BadnerBube
17.02.2011, 11:14
Eine Doktorarbeit besteht meist aus dem Zusammentragen von Informationen. Und wenn diese elektronisch vorliegen wird halt der Absatz kopiert und eingefügt.
Das ist heutzutage üblich bei Doktorarbeiten.
Fast könnte man meinen die Linken haben nichts besseres zu tun als solche Dinge zu suchen um die Regierung angreifen zu können. Dinge die mit der Politik gar nichts zu tun haben.
Mir ist der Mann auch nicht sympatisch, muß er aber auch nicht sein. Aber ob er in der Doktorarbeit nicht alle Zitate benannt hat das spielt bei seiner jetzigen Arbeit doch gar keine Rolle.
Gibt es auch linke Doktoren ? Vielleicht sollte man deren Arbeiten auch mal näher betrachten.
Als Student droht einem bei Hausarbeiten mit solchen "wissenschaftlichen Schlampereien" die Zwangsexmatrikulation, also das aus mit der wissenschaftlichen Karriere. Ob nun aus Schlamperei oder Vorsatz: so etwas darf nicht toleriert werden, weil es sonst Vorbild für Nachahmer wird. Ich sehe sonst schon die Studenten, die abgespickt haben und dann zurecht Klage einreichen mit Hinnweis auf zu Guttenberg.
@ BadnerBube
Wer die Promotionsordnung akzeptiert, hat sich halt an Regeln zu halten. Sonst braucht man keine.
Und Ihre Einstellung ist eine Klatsche für all diejenigen, die sich eben an die Regeln halten. Ob er diesen Doktortitel für seinen Job braucht oder nicht, ist doch zweitrangig - ja wo simmer denn.
Aber er hat eine Vorbildfunktion als Politiker - und das zählt.
Was haben Sie schon wieder mit "links"?
.......sondern rechts !!!
Merz....Köhler...Koch...Wulff...Weber...vuz Guttenberg:D
Die Mutti mobbt sie alle weg; wer unbequem wird oder mehr Strahlkraft als zulässig entwickelt:p
Dieses Kohl'sche System muß endlich weg:eek:
PZ-Leser
17.02.2011, 16:18
Immer mehr Stellen tauchen auf
Verteidigungsminister zu Guttenberg hat in seiner Doktorarbeit offenbar in noch weit größerem Ausmaß bei anderen Autoren abgeschrieben als bislang bekannt: Immer mehr fragwürdige Passagen tauchen auf - enttarnt in einer gemeinsamen Aktion von Internetnutzern.
Von Oliver Georgi (http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc%7EEA663844FF3584B7E95B4DE5129F92076%7EATpl%7EE common%7EScontent.html)
In Bedrängnis: Verteidigungsminister zu Guttenberg
17. Februar 2011 Dass in der Wissenschaft bei Seminararbeiten und Dissertationen freimütig abgekupfert wird, ist im Zeitalter des Internets längst eine Binse - doch was jetzt nach den Plagiatsvorwürfen gegen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) geschieht, dürfte einmalig in der deutschen Wissenschaftsgeschichte sein: Immer mehr Stellen tauchen auf, die Guttenberg bei anderen Autoren abgeschrieben haben soll - recherchiert gemeinsam von zahlreichen Internetnutzern. Eine regelrechte „Schwarmintelligenz“ hat sich formiert, um die 475 Seiten umfassende Dissertation von Guttenberg weiter auf verdächtige Stellen zu durchforsten und listet diese im Internet (http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki) fein säuberlich auf - ein deutsches Wikileaks, wenn man so will. Titel des Blogs, der nach eigenen Angaben eine „kollaborative Dokumentation der Plagiate“ betreibt: „Eine kritische Auseinandersetzung mit Karl-Theodor Freiherr zu Guttenbergs Dissertation“.
Und hier der Link
http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EDE003D8A4F9B41198F0226FA69BFD9D1~ATpl~Ecommon ~Scontent.html (http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc%7EEDE003D8A4F9B41198F0226FA69BFD9D1%7EATpl%7EE common%7EScontent.html)
Wow, das ist ja eine regelrechte Freude für Sie. Sie blühen ja richtig auf!
Sie wie es aussieht sind Sie wohl kein Guttenberg-Freund!
Rollator2000
17.02.2011, 16:30
Wow, das ist ja eine regelrechte Freude für Sie. Sie blühen ja richtig auf!
Sie wie es aussieht sind Sie wohl kein Guttenberg-Freund!
Wie kann man auch ein Guttenberg-Freund sein? Dieser Schmierlappen: Adelig, Betrüger und Politiker. Verkörpert alles Böse in einer Person.
Ich mag die "von" und "zu" und "auf" und "davon" -Personen nicht -überhaupt nicht, besonders, wenn es zur Manie wird.
Und es ist für mich so etwas wie Genugtuung, wie sicherlich für viele andere auch, dass er selbst diese Verfehlungen zugeben muss.
Alles was davor lief, dafür konnte er sich mit allerlei Winkelzügen immer wieder herausreden.
Steter Tropfen höhlt den Stein.Und es wird sicher nur eine Frage der Zeit sein, bis auch dieser Stuhl neu besetzt wird.
BadnerBube
17.02.2011, 16:41
@ BadnerBube
Wer die Promotionsordnung akzeptiert, hat sich halt an Regeln zu halten. Sonst braucht man keine.
Und Ihre Einstellung ist eine Klatsche für all diejenigen, die sich eben an die Regeln halten. Ob er diesen Doktortitel für seinen Job braucht oder nicht, ist doch zweitrangig - ja wo simmer denn.
Aber er hat eine Vorbildfunktion als Politiker - und das zählt.
Was haben Sie schon wieder mit "links"?
Was ich mit "links" habe ? Die Vorwürfe kommen ja von links.
Und was die Vorbildfunktion betrifft, da gab es auch auf der Gegenseite mal einen der, bevor er Minister wurde, mit Steinen auf Polizisten geworfen hat.
Und dann gab es da noch die Bonusmeilen, sich den Dienstwagen im Mallorca-Urlaub klauen lassen usw.
Bezüglich der Doktorarbeit :
Ich habe zwar mein Studium nach dem Diplom beendet, die Doktorarbeit habe ich mir erspart. Habs aber bei einigen Kommilitonen miterlebt. Der größte Teil der Doktorarbeit besteht darin zu seinem Thema bereits vorhandene Dinge zusammen zu suchen und daraus ein Ganzes zu machen. Die Vorarbeit anderer ist immer mit dabei, auf der wird dann aufgebaut.
So wie ein Maurer die Ziegelsteine auch nicht selber fertigt, er nimmt vorhandene und baut daraus ein Haus.
Natürlich sollte die Arbeit anderer nicht als die eigene dargestellt werden, es sollte erkennbar sein welche Bausteine dazu genommen wurden. Und bis auf ein paar einzelne hat er das ja auch angegeben.
Wie groß diese sind und welche Bedeutung sie für die Arbeit haben geht leider aus dem PZ-Artikel nicht hervor.
PZ-Leser
17.02.2011, 17:12
der mann ist in ordnung ! alles nur politisches messerwetzen gegen den gegner.haben wir nicht alle schon mal abgeschrieben ?
mein gott laßt den geist ruhen .
Gott sei Dank gibt es noch "Normaldenkende" in diesem Forum!
PZ-Leser
17.02.2011, 17:13
Mein Gott User HassoM und Rollator. Ich kann ja blanken Hass bei Ihnen beiden erkennen!
Schreiberling
17.02.2011, 18:47
Bezüglich der Doktorarbeit :
Natürlich sollte die Arbeit anderer nicht als die eigene dargestellt werden, es sollte erkennbar sein welche Bausteine dazu genommen wurden. Und bis auf ein paar einzelne hat er das ja auch angegeben.
Wie groß diese sind und welche Bedeutung sie für die Arbeit haben geht leider aus dem PZ-Artikel nicht hervor.
http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate
Hier können Sie sogar mitarbeiten.
Die Organisation von wissenschaftlichem Ehrgeiz übers Internet entwickelt sich zur Schwarmintelligenz. Und da wird noch einiges kommen. Wenn Sie genügend Leute motivieren können, können Sie sich ja auch vermeintlich linke Schnösel vornehmen und Ihre Fundstücke so präsentieren.
Wissenschaftlich ist so ein Benehmen unter aller Sau. Aber selbst wenn ihm die Promotion aberkannt werden wird, findet sich sicher eine Arschkriecheruni, die ihm dann wieder eine Ehrendoktorwürde verleiht.:cool:
Bordst*inschwalb*
17.02.2011, 20:01
...Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg
Das Ansehen des Strahlemanns aus Bayern dürfte irreparabel beschädigt sein. Die Prüfungskommission der Uni Bayern täte nach derzeitigen Erkenntnissen gut daran, ihm den Doktortitel abzuerkennen. Was bleibt wäre der Titel "von und zu", den er sich ja nicht etwa erarbeitet, sondern lediglich geerbt hat.
Lehninger
17.02.2011, 21:17
Ich hätte es nicht gedacht, aber die Medien und die PZ sind manipulierbar - und zwar sogar sehr. Die PZ und auch die FTD haben auf der ersten Seite das Thema "Promotion des Verteidigungsministers" gebracht - ganz so wie es die Neider des Verteidigungsministers wollten.
Von einem viert-, vielleicht sogar fünftklassigen Professor der ultralinken Bremer Uni losgetreten, werden die Anschuldigungen gierig aufgesogen und veröffentlicht. Keiner fragt, warum dieser Möchtegern-Professor das alles untersucht hat. Dabei ist es doch mehr als transparent, dass die Auftraggeber die ewigen Apparatschicks der Linken sind, welche selbst nichts bewirken - außer den Gutmenschen zu markieren.
Wenn Deutschland endlich einmal wieder in der Politik eine Führungskraft hat, dann muss diese demontiert werden; koste es was es wolle. Und auch die PZ lässt sich vor diesem Karren der ewigen Neider spannen! Intellektuelle Intelligenz, wo bist Du geblieben - aber nicht in der Redaktion? Von Reflektion gibt es keinerlei Spur! Dagegen wird der fast Todschlag eines jungen Mannes von Jugendlichen - genießen Gastrecht in Deutschland - in der PZ beim Panorama kurz besprochen. Panorama, das ist doch die Bild-Zeitungsseite der PZ? Der Leser fragt sich nach der Gewichtung von Nachrichten. Es wäre schön, wenn die PZ sich wieder vom Bildniveau abkoppeln würde...
Rollator2000
17.02.2011, 21:31
Ich hätte es nicht gedacht, aber die Medien und die PZ sind manipulierbar - und zwar sogar sehr. Die PZ und auch die FTD haben auf der ersten Seite das Thema "Promotion des Verteidigungsministers" gebracht - ganz so wie es die Neider des Verteidigungsministers wollten.
Von einem viert-, vielleicht sogar fünftklassigen Professor der ultralinken Bremer Uni losgetreten, werden die Anschuldigungen gierig aufgesogen und veröffentlicht. Keiner fragt, warum dieser Möchtegern-Professor das alles untersucht hat. Dabei ist es doch mehr als transparent, dass die Auftraggeber die ewigen Apparatschicks der Linken sind, welche selbst nichts bewirken - außer den Gutmenschen zu markieren.
Und Sie können sich keine eigene Meinung machen? Es gibt zahlreiche Passagen, die kopiert sind und wo es keine Quellenangabe gibt. Sowas ist einfach dreist. Vorallem für einen Juristen. Es ist egal, wer es losgetreten hat: Gott sei Dank ist es jetzt rausgekommen! Das sind harte Fakten, tut mir Leid!
Lehninger
17.02.2011, 22:13
Und Sie können sich keine eigene Meinung machen? Es gibt zahlreiche Passagen, die kopiert sind und wo es keine Quellenangabe gibt. Sowas ist einfach dreist. Vorallem für einen Juristen. Es ist egal, wer es losgetreten hat: Gott sei Dank ist es jetzt rausgekommen! Das sind harte Fakten, tut mir Leid! Ja, ja, die ewigen Neider. Kein Mensch hat eine Promotion geschafft ohne abzuschreiben. Peinlich, wie primitiv die politischen Gegner und die Medien versuchen, den Verteidigungsminister zu demontieren. Eine kreative Leistung ist das nicht. Das Ganze ist einfach nicht subtil genug!
Rollator2000
17.02.2011, 22:14
Ja, ja, die ewigen Neider. Kein Mensch hat eine Promotion geschafft ohne abzuschreiben. Peinlich, wie primitiv die politischen Gegner und die Medien versuchen, den Verteidigungsminister zu demontieren. Eine kreative Leistung ist das nicht. Das Ganze ist einfach nicht subtil genug!
Nanu? Abschreiben?
Das darf man ja, wenn man die Quelle angibt und den anderen Wissenschaftler damit "ehrt".
Lehninger
17.02.2011, 22:25
Nanu? Abschreiben?
Das darf man ja, wenn man die Quelle angibt und den anderen Wissenschaftler damit "ehrt".
Die meinsten - insbesondere Chinesen sind darin Weltmeister - formulieren den Text um, so dass auch über Google keine Spur mehr zu finden ist. Wann hat der vG eigentlich seine Promotion erlangt? Wahrscheinlich wäre er heute nicht mehr so naiv. Fakt ist, dass ein "dummer" Professor auf vG angesetzt wurde, um dem Strahlemann endlich etwas ans Zeug zu flicken. Fällt denn nicht auf, mit welcher Penetrans sich Medien und Politiker auf die Jagd begeben, um vG los zu werden. Primitiver geht es nimmer...
Lehninger
17.02.2011, 22:34
...Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg
Das Ansehen des Strahlemanns aus Bayern dürfte irreparabel beschädigt sein. Die Prüfungskommission der Uni Bayern täte nach derzeitigen Erkenntnissen gut daran, ihm den Doktortitel abzuerkennen. Was bleibt wäre der Titel "von und zu", den er sich ja nicht etwa erarbeitet, sondern lediglich geerbt hat....und welchen Titel haben Sie? Titel sind doch überflüssig - besonders in der Politik. Ich bin gespannt, was über die Promotion von AM noch alles geschrieben wird. Wahrscheinlich hat sich das armselige Würstchen von Professor aus Bremen dort noch nicht eingelesen... ;-)
Rollator2000
17.02.2011, 22:44
Fällt denn nicht auf, mit welcher Penetrans sich Medien und Politiker auf die Jagd begeben, um vG los zu werden. Primitiver geht es nimmer...
Ja, das ist ja auch schockierend, wie der Gute hier sein Doktor erschlichen hat. Der gehört weg.
Martha Rosentreter
18.02.2011, 05:36
So dumm und dreist kann ein höher gebildeter Mensch eigentlich nicht sein ...
Deshalb halte ich es für durchaus möglich, daß sich der Baron aus Bayern für das komplette Schreiben der Doktorarbeit einen sogenannten Ghostwriter engagiert hat. Das macht die Sache dann allerdings auch nicht besser, im Gegenteil, seine Dissertation wäre Lug und Trug ...
Martha Rosentreter
18.02.2011, 06:11
... ganz so wie es die Neider des Verteidigungsministers wollten.
... außer den Gutmenschen zu markieren.
...Wenn Deutschland endlich einmal wieder in der Politik eine Führungskraft hat, dann muss diese demontiert werden; koste es was es wolle.
Viel Feind, viel Ehr?
Wer über Jahre hinaus fast gottgleich in den Himmel gelobt wird, der braucht sich nicht darüber zu wundern, daß ihn das Glück auch einmal verläßt.
Ob nun die politische Konkurrenz hinter der Aufdeckung steckt oder nicht ist völlig irrelevant. Diese Steilvorlage hätte im übrigen jedes politische Lager für sich genutzt.
Er hat geschummelt und er wurde erwischt - das ist gerecht. Jeder anderen wichtigen Person des öffentlichen Lebens würde es genau so ergehen mit dem kleinen Unterschied, daß beim Baron die Fallhöhe eine ganz andere ist und er entsprechend mehr zu verlieren hat, nämlich seine Glaubwürdigkeit, sein bisher wichtigstes Kapital!
Schreiberling
18.02.2011, 06:53
Von einem viert-, vielleicht sogar fünftklassigen Professor der ultralinken Bremer Uni losgetreten, werden die Anschuldigungen gierig aufgesogen und veröffentlicht. Keiner fragt, warum dieser Möchtegern-Professor das alles untersucht hat.
Wie kommen Sie auf diese Einschätzung? Tatsache ist ja wohl, dass er die Sauerei aufgedeckt hat. Und damit ist er wohl besser als der Doktorvater und der Promotionsausschuss einer bayerischen Uni.
Jaja, was bei der Diskussion unter die Räder gerät: Vuz hat mit seiner Volte auch seinen Doktorvater verbrannt; es kann sich in der akademischen Welt kaum noch einer rühmen bei dem promoviert zu haben. Damit erntet er allenfalls ein mitleidiges Lächeln.
Auch das Ansehen der deutschen Wissenschaftsgemeinde (im Ausland) wird durch diese Verharmlosung, wie sie jetzt allgemein zu vernehmen ist, nicht unbedingt gefördert.
Dass jemand aus der Uni Bremen diese Sache aufgedeckt hat, sollte durchaus zur Neubewertung des Rufs der Uni in Bremen und der in Bayern Anlass geben.:cool:
Dabei ist es doch mehr als transparent, dass die Auftraggeber die ewigen Apparatschicks der Linken sind, welche selbst nichts bewirken - außer den Gutmenschen zu markieren.
Da wir schon bei der Angabe bzw dem Verschweigen der Quellen sind: woher wissen Sie denn das? Haben Sie dafür Belege oder Quellen oder ist das nur die gefühlte Aversion gegen die Überbringer schlechter Nachrichten?
1. Ist es Gutemenschentum oder Schlechtmenschentum, wenn jemand in seiner Promotion versichert, dass er sich keiner fremder Hlfe bedient und alle verwendeten Quellen auch benannt hat, und dann auffliegt, weil es nicht stimmt?
2. Ist es Gutmenschentum oder Schlechtmenschentum, wenn dann jemand fragt, was eine solche Versicherung wert ist?
3. Ist es Gutmenschentum oder Schlechtmenschentum, wenn dann gefragt wird, was ein Amtseid ("Schaden vom deutschen Volk zu wenden") von jemand wert ist, der schon mal so eine falsche Versicherung abgegeben hat?
4. Ist es Gutmenschentum oder Schlechtmenschentum, wenn dann thematisiert wird, dass eine Regierung Gesetze anschiebt, die kleine Downloader zu Kriminellen abstempelt, aber Abkupferer aus den eigenen Reihen ungeschoren lässt?
Dagegen wird der fast Todschlag eines jungen Mannes von Jugendlichen - genießen Gastrecht in Deutschland - in der PZ beim Panorama kurz besprochen. Panorama, das ist doch die Bild-Zeitungsseite der PZ? Der Leser fragt sich nach der Gewichtung von Nachrichten. Es wäre schön, wenn die PZ sich wieder vom Bildniveau abkoppeln würde...
Thema verfehlt! Das ist der falsche Thread.:cool:
Manche Stellungnahme hier ist an Peinlichkeit kaum noch zu übertreffen. Tatsache ist: Da hat einer bei seiner Doktorarbeit viele wörtliche Zitate von anderen Arbeiten abgeschrieben. Dies an sich ist kein Beinbruch. Denn nach den Aussagen vieler Fachleute bestehen Diplomarbeiten aus mindestens 10 anderen Diplomarbeiten, und Doktorarbeiten eben aus 10 - 100 anderen Doktorarbeiten. Um was es allein geht, ist das wörtliche Abschreiben ganzer Passagen, ohne diese auch als Zitat mit Quellenangabe zu kennzeichnen. Dies ist nicht nur peinlich, sondern schlicht unzulässig. Und da Jura zu den Geisteswissenschaften zählt, eigentlich auch schlichter geistiger Diebstahl. Zumal man sich fragen muß, was als Gerippe der Arbeit noch steht, wenn alle Zitate gestrichen wären........
Nun ist es wirklich egal, wo und wer dies entdeckt hat. Es bleibt schlicht unzulässig. Selbst wenn die Entdeckung an der doch "viel zu linken" !!! Uni Bremen geschah, einer Universität mit Gott sei Dank noch völlig unabhängigen Professoren. Ob die Arbeit noch weiterhin gewertet werden darf, muß allein die Universität entscheiden, was bei diesen Spezi - Querverbindungen zumal in Bayern sicherlich kein Problem sein dürfte. Ob so jemand über Bayern hinaus noch öffentlich tragbar ist, bleibt allerdings eine ganz andere Frage. Doch Schummeln und hohe Staatsämter haben sich bekanntlich auch in Deutschland noch nie ausgeschlossen. Vielleicht dann ein neuer Titel: Dr. Kop. von kopieren.............
Martha Rosentreter
18.02.2011, 07:26
Vielleicht dann ein neuer Titel: Dr. Kop. von kopieren.............
Wie wärs mit Dr. plag. für Plagiat?
Nein, wenn, dann müßte er sich auch an seinen eigenen Maßstäben messen lassen. Das heißt, wenn Geradlinigkeit und Ehrlichkeit ihm wirklich wichtig sind, wie er es immer wieder gerne selbst betont, dann müßte er seinen Doktortitel selbst zurückgeben und so der Uni Bayreuth voraus kommen.
pforzheimer007
18.02.2011, 07:44
...der gute herr guttenberg hat abgeschrieben oder netter formuliert "zitiert" und ggf. an der einen oder anderen stelle die fußnote "vergessen"...sei es drum -> sowas sollte und darf eigentlich nicht passieren....
ABER:
wieviele andere haben das auch schon gemacht + werden es noch machen und es ist einfach klar das es passiert....
ich frage mich eher:
wer macht sich auf die suche nach solchen dingen? das ganze sind doch sicherlich auch parteilpolitische indiskretionen von irgendwelchen machttierchen um dem schönling und beim volk gut ankommenden guttenberg eins auf die mütze zu geben....unabhängig wußte der gute mann zum zeitpunkt des schreibens seiner doktorarbeit ja sicherlich noch nicht, dass er jahre später mal ein ministeramt inne haben wird...
sei es drum....die sache ist in klärung und man wird sehen ob das ganze einer untersuchung stand hält oder eben nicht....
frau käßsmann fährt angetrunken über ne ampel...herr özdemir leiht sich geld von einem lobbyisten....herr kohl gab falschaussagen vor gericht -> alles auch nur ganz normale menschen....
Schreiberling
18.02.2011, 08:08
frau käßsmann fährt angetrunken über ne ampel...
....und tritt dann zurück:cool:
"frau käßsmann fährt angetrunken über ne ampel...herr özdemir leiht sich geld von einem lobbyisten....herr kohl gab falschaussagen vor gericht"
und was folgte ?
Fast sieht es so aus, als ob man den armen Guttenberg zum Opfer stempeln will. Wäre er in seiner Firma geblieben und hätte sich nicht politisch in Machtposition begeben, wäre ihm dieser Plagiatsvorwurf vermutlich erspart geblieben.
Alle, die aus dieser Sache eine Lapalie machen, müssen sich fragen lassen, wie die Doktoranten damit umgehen, die aufgrund der Nichteinhaltung der Promotionsordnung eine schlechtere Bewertung ihrer Diss erhalten (haben).
...der gute herr guttenberg hat abgeschrieben oder netter formuliert "zitiert" und ggf. an der einen oder anderen stelle die fußnote "vergessen"...sei es drum -> sowas sollte und darf eigentlich nicht passieren....
ABER:
wieviele andere haben das auch schon gemacht + werden es noch machen und es ist einfach klar das es passiert....
ich frage mich eher:
wer macht sich auf die suche nach solchen dingen? das ganze sind doch sicherlich auch parteilpolitische indiskretionen von irgendwelchen machttierchen um dem schönling und beim volk gut ankommenden guttenberg eins auf die mütze zu geben....unabhängig wußte der gute mann zum zeitpunkt des schreibens seiner doktorarbeit ja sicherlich noch nicht, dass er jahre später mal ein ministeramt inne haben wird...
sei es drum....die sache ist in klärung und man wird sehen ob das ganze einer untersuchung stand hält oder eben nicht....
frau käßsmann fährt angetrunken über ne ampel...herr özdemir leiht sich geld von einem lobbyisten....herr kohl gab falschaussagen vor gericht -> alles auch nur ganz normale menschen....
Irgendwo hört's aber jetzt auf. Der Herr hat schlicht betrogen, und mußte das wissen. Wenn er die Dissertation überhaupt selbst geschrieben hat...... Ob dies ausreicht, den Dr. wieder abzuerkennen, muß seine Uni entscheiden. Übrigens nicht untersuchen, denn die Untersuchung liegt bereits im Detail vor. Und ist erschreckend.........
Aber jetzt einfach zu sagen: "machen andere genauso" ist ein Unding. Woher wollen Sie denn das wissen ??? Wie schon gesagt: Es geht nicht darum, von anderen abzuschreiben, wenn es in den eigenen Text / eigene Aussagen passt. Dies ist in allen wissenschaftlichen Arbeiten üblich. Es geht darum, dies nicht anzugeben !!! Und jetzt dieses alles auf die sicherlich nicht unwichtige Parteipolitik zu schieben, ist allerdings nun wirklich viel zu billig und reines Ablenkungsmanöver. Nun, damit kennt sich ja unser Verteidigungsminister bestens aus...........
politisch andersdenken spiegelt sich in jeder zeile ihres beitrages .
.
Als Wissenschaftler kann ich Ihnen nur sagen: Dies hat gar nichts mit Politik zu tun, sondern "nur" mit wissenschaftlichem Anstand. Wer auf solche Methoden angewiesen ist, um einen akademischen Titel zu erhalten, tut mir leid............
....und dieser Satz kommt immer, wenn einem nichts mehr einfällt.
PZ-Leser
18.02.2011, 16:50
ja stimmt ! aber er ist nicht schlecht .
aber frage ! warum kommt das alles raus kurz vor den wahlen ?
ganz einfach! der politische gegner hat sich die genau für diesen zeitpunkt aufgehoben .
ich denke aber jeder dieser damen und herrn hat dreck am stecken .genau wir wir alle auch .der andere mehr der andere weniger .wir sind alle keine heilige eben .
So sieht es aus!
Ich behaupte einmal, stünden wir nicht vor Wahlen, hätte das ganze wahrscheinlich niemanden interessiert bzw. hätte niemand danach gesucht!
Rollator2000
18.02.2011, 16:56
WUNDERBAR, Guttenberg arbeitet mit einem faulen Trick! Das zeigt sein wahres intrigantes Gesicht!
Während die Bundespressekonferenz läuft, liest Guttenberg seine billige und unverschämte Erklärung vor ausgewählten Journalisten vor und es sind keine Rückfragen gestattet.
Tumulte auf der Bundespressekonferenz:
http://www.youtube.com/watch?v=szNaOC5sijE
Einsteiner
18.02.2011, 17:36
@ Hasso M
Sa muss sich nun der Herr Verteidigungsminister zu Guttenberg von "einfachen" Journalisten Feigheit vor dem Feind vorwerfen lassen.
Die Plagiatsvorwürfe sind das Eine, aber seine Reaktion darauf ist das Andere, damit hat er sich selbst ins Knie geschossen.
Lehninger
18.02.2011, 18:41
Trittin, der Altkommunist der Göttinger Studentenszene, hat heute gefordert, dass der Bundestag sich mit dem Fall der Dissertation zu beschäftigen habe.
Wieder einmal kann gesagt werden: "Neid ist das größte Lob." Von Trittin wurde heute sehr viel Lob an vuzG verteilt!
Aber endlich ist es soweit, endlich haben die ewigen Neider etwas gefunden, an dem sie sich aus ihren Niederungen der Unbeliebtheit hochziehen können.
Alle, die so selbstherrlich in diesem Forum vuzG verurteilen - der liebe Gott weiß es - haben keine Stelle in Ihrem Lebenslauf, die einen dunklen Fleck auf die weiße Weste ergeben könnte.
Es ist die Bilanz eines Menschen zu werten. Für vuzG bleibt jedenfalls bei einer Bilanzierung sehr viel Eigenkapital zurück - auch dann, wenn auf der Passiva "Doktorarbeit nicht einwandfrei" erscheint.
Glückwunsch an die, die sich von einer Sensationspresse und einem linken Professoren - wer kannte den vorher? - manipulieren lassen und nun mit den Wölfen heulen...
Schreiberling
18.02.2011, 18:46
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) steht nach dem Plagiatsvorwurf im Zusammenhang mit seiner Doktorarbeit bei der Opposition weiter in der Kritik. Dagegen erhält er Unterstützung aus den Reihen der Union, bei der von einer «Schmutzkampagne» gegen den beliebten CSU-Politiker die Rede ist. Die Passauer Professorin Barbara Zehnpfennig, bei der Guttenberg Teile der Einleitung seiner Dissertation abgeschrieben haben soll, fordert, ihm den Doktortitel abzuerkennen. *
Für Copy-Karl vuz Googleberg:
1. Er bekommt die Ehrendoktorwürde der Universität der Bundeswehr.
2. Er promoviert bei der Universität der Bundeswehr. Wenn er wieder mit herunter gelassener Hose erwischt wird, entlässt er eine oder mehrere von den dort beschäftigten Professoren. Grund: Kommunikationspanne oder unvollständige Information. Nein, natürlich nicht entlassen, sondern nur von ihren Diensten entbinden. Aber ohne vorherige Anhörung, so wie bei der Gorch Fock halt. Dazu noch denkbar: eine Honorarprofessur. Themen zB Angst als Führungsinstrument, Haargel als Camouflage, o.ä.
3. (Beliebig erweiterbar:) Ein Journalist oder eine von ihm engagierte Kommunikationsagentur erweitert den Wikipedia-Eintrag über ihn um wahlweise einen oder drei Vornamen. (hat ein Journalist ja schon mal mit dem Namen "Wilhelm" gemacht und alle haben es abgeschrieben). Die Vornamen lauten: Drusus oder Drusus Hans Caspar. Dann kann er sich jederzeit abkürzen mit Dr. oder Dr. h.c. ersatzweise beantragt er offiziell diese/n Namen als weitere/n Vornamen. Rechtliche Bedenken könnten ja Anlass zu einer neuen Dissertation geben oder auch auf andere Weise gelöst werden.
Für die Uni:
Sie distanziert sich von der Bestnote "summa cum laude" als ein Versehen und gibt bekannt das sei ein Schreibfehler (oder eine ungenaue Zitierung durch die Schreibdame) gewesen. Hätte eigentlich heissen sollen: "summa cum geklaute"
Rollator2000
18.02.2011, 18:51
Für Copy-Karl vuz Googleberg:
Das ist das beste HAHA :D:cool:
Lehninger
18.02.2011, 18:54
Das ist das beste HAHA :D:cool:...Schreiberling - leider keinen Dr. - Titel!
Martha Rosentreter
18.02.2011, 21:25
Wetten, dass Guttenberg seinen Doktortitel behalten darf, schreibt NachDenkSeiten-Leser H.K. *)
Verantwortlich: Albrecht Müller (http://www.nachdenkseiten.de/?author=2) | Druckversion (http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=8392) | Beitrag versenden (http://www.nachdenkseiten.de/?p=8392&email=1) | < zurück (http://javascript%3Cb%3E%3C/b%3E:history.go%28-1%29;) Nicht aus Überzeugung, sondern aus Lust, setze ich dagegen. Eine Flasche Südpfälzer Rotwein Cuve. Wenn HK gewinnt, dann ist wieder mal bewiesen: Unsere Demokratie wird von den Herrschenden kaputt gemacht, Sanktionen gibt es nicht mehr, mit Frechheit und der notwendigen PR kann man alle Schandtaten überlagern; wer über viel Geld und publizistische Kraft verfügt, kann aus Mist Marmelade machen und sowohl die Personalpolitik als auch die Sachentscheidungen bestimmen. Wenn ich die Wette gewinne, dann keimt ein bisschen Hoffnung. Albrecht Müller.
Zunächst die Mail unseres Lesers, die sich auf meinen Beitrag über die „Flüchtigkeit des Anstands der Konservativen (http://www.nachdenkseiten.de/?p=8352)“ und auf einen Hinweis von Wolfgang Lieb bezieht:
„Liebe Redakteure,
eigentlich spricht es nicht für eine Demokratie, wenn Minister, die verfassungswidrige Kriege führen nur wegen solcher privaten Betrügereien in Verlegenheit gebracht werden. Aber ich gebe Herrn Müller völlig recht, es ist Teil eines “Sittengemäldes”, in das m. E. auch Universität und Doktorvater integriert sind. Denn Herr Lieb hat allen Grund, seine Vermutung, Guttenberg habe seine Diss. nicht selbst geschrieben, für völlig realistisch zu halten. Ich habe selbst viele Doktoranden betreut, darunter auch sehr intelligente und effizient arbeitende, aber keine(r) hätte eine “summa cum laude” neben einem solchen Job ohne Hilfe Dritter auch nur annähernd fertig gebracht. Eigentlich kann man das für unmöglich halten. Und wenn jemand in G.s Lage sich der Hilfe Anderer bedient hätte, dann wäre ich der erste gewesen, der das bemerkt hätte. Denn zur Betreuung gehören ja laufende inhaltliche Gespräche, in denen einem das nicht entgehen kann.
Und wenn jemand eine Arbeit selbst erdacht und geschrieben hat, dann schreibt er auch die Zusammenfassung selbst und übernimmt sie nicht einer Zeitung. Das machen nur Ghostwriters. Insofern ist der Minister sogar “unschuldig”. Mir sind diese Herrschaften (einschließlich ihrer servilen professoralen Zuträger) einfach nur widerlich und das waren sie auch schon immer.
Ich wette, er kann seinen Doktortitel behalten. Alles andere wäre “abstrus”.
Herzliche Grüße H.K.
Dafür, dass HK die Wette gewinnt, spricht noch mehr:
Viele Medien wiegeln immer noch ab, genauso wie die Justizministerin und die Universität und natürlich die Parteifreunde des Barons. Von Plagiat-„Vorwürfen“ ist die Rede, man müsse erst mal prüfen, man lasse sich von zu Guttenberg dies erklären. – Prüfen ist gut und bei der Universität Bayreuth auch angebracht, aber am Plagiat selbst gibt es nichts zu deuteln und auch an der Tatsache nicht, dass Guttenberg nicht einmal die wichtige Einleitung komplett selbst geschrieben hat.
Vieles spricht für Aussitzen, auch zu Gutenbergs Ankündigung, den Doktortitel vor erst nicht gebrauchen zu wollen entspricht dieser Strategie.
Von einer Kampagne linker Kräfte gegen Guttenberg ist die Rede. Das hilft in dem herrschenden Klima, das so anti-kommunistisch aufgeheizt ist wie die Fünfzigerjahre.
Viele Medien winden sich. Sie wollen nicht zugestehen, dass der Aufstieg zu Guttenbergs ein PR Produkt ist und dass daran nicht nur die Springer-Presse, namentlich die Bild-Zeitung, mitgewirkt haben, sondern die Mehrheit der Medien selbst. Siehe bei Zapp die Einlassungen des Vertreters der Süddeutschen Zeitung: Die wundersame Beliebtheit der zu Guttenbergs – ZAPP – NDR (http://www.youtube.com/watch?v=L1nz4Emwgyc&NR=1)
Guttenberg hat schon einmal eine grobe Unwahrheit politisch überstanden: Die Behauptung, in einem Unternehmen tätig gewesen zu sein. Siehe hier (http://www.ndr.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/pressemeldungndr3326.html) und dazu die Sendung von Zapp: ZAPP – Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg (http://www.youtube.com/watch?v=lu-DBai3Kok)
Die Universität Bayreuth ist vermutlich finanziell und politisch abhängig von der fränkischen und bayerischen CSU und Wirtschaftskreisen. Das ist so in Zeiten der hochgespielten Bedeutung von Drittmitteln. Entsprechend abwiegelnd sind die Einlassungen der Universität. Was interessiert uns die Einlassung, das Promotionsverfahren sei ordentlich abgelaufen. Das ist doch gar nicht das Thema.
Hinweis: Im Werbefilm der Uni Bayreuth tritt Herr z. Guttenberg als Werbeträger für das Jurastudium auf – als Dr.
Video (ab 0:45 ) (http://www.youtube.com/watch?v=CTu51RrzGcQ)
Der Doktorvater ist auf rührende Weise politisch eingenordet.
Für den Gewinn der Wette spricht vor allem, dass die konservative Welt, der Springer-Konzern und offensichtlich auch die USA schon viel in Guttenberg und das Ehepaar Guttenberg investiert haben. Sie wollen auch die Rendite dieser Investition ernten und werden deshalb alles tun, um nach dem Abwarten mit entsprechender PR ihr Kunstprodukt „erfolgreicher und überaus fähiger Baron zu Guttenberg“ am Leben zu erhalten.
Gegen den Gewinn der Wette sprechen auch ein paar wenige Dinge:
Es ist ein grandios skandalöser Vorgang
Immerhin zwei konservative Medien, die FAZ und die Neue Zürcher Zeitung, sind direkt vom Plagiat betroffen. Das ist etwas dumm gelaufen für den Baron.
Auch zu Guttenberg macht Fehler. Sich vor einem ausgewählten Kreis von Journalisten zu präsentieren und vor der Bundespressekonferenz nicht, das war vermutlich nicht hilfreich für ihn. Zum Vorgang siehe hier (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,746356,00.html).
Es sind Wissenschaftler betroffen, deren Texte in Guttenbergs Doktorarbeit übernommen worden sind, die diesen Vorgang nicht einfach auf sich sitzen lassen werden.
Wer möchte, dass die Wette nicht gewonnen wird, sollte mobil machen. Ein wichtiger Ansatz ist die Universität Bayreuth. Dort muss der Druck ansetzen.
*) entnommen aus den vom mir sehr geschätzten NachDenkSeiten.de vom 18.02.2011
=> So oder so ähnlich sollte eine ordentliche Fußnote aussehen, die das geistige Eigentum anderer kennzeichnet und respektiert!
Ich habe auch eine Fußnote (*), die uns alle betrifft:
Wenn jemand auf 475 Seiten Selbstverfasstes aber die Übersicht über Eigentext und Fremdtext verliert, wie sieht es dann bei der Vielzahl von Schriftstücken aus, die er in seinem Amt als Verteidigungsminister bewältigen muss.
Dann wollen wir mal hoffen, dass das mit den nicht gekennzeichneten Zitaten so nicht richtig ist, denn sonst müsste ich mir schon Sorgen machen, wie er den Überblick über unbekannte Schriftstücke behält.
(*) entnommen aus dem XING-Forum über Politik.
Martha Rosentreter
18.02.2011, 21:47
Pressestimmen *)
Einen Tag hüllt er sich in Schweigen. Dann tritt Guttenberg vor die Presse und gibt eine Erklärung zu den Plagiatsvorwürfen seiner Doktorarbeit ab. Er habe sie selbst geschrieben, behauptet er. Souverän kommt er dabei jedoch nicht rüber. Ganz im Gegenteil: Er habe seine Chance, Dampf aus dem Kessel zu lassen, verspielt, urteilt die Presse.
"Nein, das war keiner jener souveränen Auftritte, wie man sie von Karl-Theodor zu Guttenberg gewohnt ist", bewertet der Münchner Merkur seinen Gang vor die Presse. "Vor ein paar Medienvertretern vage 'Fehler' in seiner Doktorarbeit einzuräumen, anstatt klipp und klar auf die Tatsache einzugehen, dass jedermann im Internet verdächtige Stellen mit dem jeweiligen Original vergleichen kann, ist juristen-typische Übervorsicht." Doch die passe gar nicht zu dem "sonst so eloquenten Medienstar", wundert sich das Blatt aus Bayern. Dennoch sollte man "die Kirche im Dorf und die Universität Bayreuth in aller Ruhe prüfen lassen". Aber einige Unionspolitiker dürften sich schon jetzt ins Fäustchen lachen: "Angela Merkel ist den Überkanzler in spe fürs erste los, und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer darf die Rolle des Gejagten mit der des mächtigen Schutzengels vertauschen. So schnell ändern sich manchmal die Zeiten."
Auch die Lübecker Nachrichten lassen kein gutes Haar an Gutterbergs Auftritt: "Dass der Bundesverteidigungsminister die Berliner Journalisten düpierte und seine Erklärung feige vor auserwählten Mikrofonen von sich gab, geschenkt." Denn, so das Blatt weiter, können man schon mal leicht unter solchem Feuerbeschuss die Umgangsformen vergessen. "Doch dass der adlige Minister nur mit einer dürren Entschuldigung an die Öffentlichkeit trat und die offenkundige Schummelei in seiner Doktorarbeit als lässliche Sünde abtat, die bei einem überarbeiteten Juristen, gestressten Abgeordneten und geplagten Familienvater schon mal vorkommen könne, macht die unappetitliche Sache nur noch schlimmer. Dem sonst so auf moralische Werte, auf Wahrheit, Aufrichtigkeit, Ehre und Anstand pochenden "KT" zu Guttenberg fehlte gestern vor allem eines: Demut."
Der Nordbayerischer Kurier spricht von einem "halben Befreiungsschlag". Denn nur den Doktortitel ruhen zu lassen, reiche bei Weitem nicht aus. Ob dieser Halbe Befreiungsschlag reiche, "zeigt sich, wenn die Bayreuther Universität das Prüfungsverfahren abgeschlossen haben wird. Sollte die zuständige Kommission auf Plagiat erkennen und die Aberkennung des Titels erklären, wird es richtig eng werden für den Minister." Hätte er heute den Doktortitel heute zurückgegeben, dann wäre der ganze Druck weg.
So urteilt auch die Abendzeitung: "Noch hätte er sich retten und reinen Tisch machen können. Aber dann entschuldigte er sich nur ein bisschen beim Volk und redete sich heraus. So wie all die vor ihm, die ihr Ehrenwort gaben oder brutalstmögliche Aufklärung versprachen. Von denen alle die Nase voll hatten, weil man ihnen nicht vertrauen konnte. Er hatte gehofft, durchzukommen. Doch damit hatte er den Menschen nicht nur die Gedanken geraubt, sondern dem Volk die Illusion. Seine Magie ist dahin."
Als "ungeschickt" zeichnet das Badische Tagblatt Guttenbergs Gebärden: "Statt der großen Runde der Bundespressekonferenz Rede und Antwort zu stehen, äußert sich Karl-Theodor zu Guttenberg vor einigen handverlesenen Journalisten zum Plagiatsverdacht. Diese Erklärung ist indes wenig erhellend und untermauert keineswegs die Beteuerungen des Verteidigungsministers, aktiv an der Klärung der Vorwürfe mitwirken zu wollen." Zum ersten Mal gehe es in einer Affäre, nicht um seine Berufsausübung, sondern um ihn als Person. Dem Blatt aus Baden-Baden fällt auf: "In dieser Drucksituation offenbart der bislang im Umgang mit den Medien so souveräne Guttenberg eklatante Schwächen. Der bisherige Superstar der Politik stutzt sich selbst auf Normalmaß zurück und verliert binnen kürzester Zeit sämtlichen Glanz."
*) entnommen aus dem Online-Portal www.n-tv.de (http://www.n-tv.de) vom 18.02.2011
In meinem posting #6 habe ich bereits die Überschrift
Ghostwriter ist Schuld gewählt
und auf das wird es vermutlich auch hinauslaufen.
Danke @ M. Rosentreter für soviel Text.
Der Inhalt aus den NachDenkSeiten ist schockierend aber doch realitätsnah. Ein mehr oder wenig künstlich hochgezüchteter Politiker, der vermutlich dazu bestimmt war, der nächste Kanzler zu werden.
Ich hoffe, der zuG wird abfahren.
Störtebeker
19.02.2011, 09:59
In der Regel ist es möglich Doktorarbeiten über die Deutsche Zentralbibliothek auszuleihen und zu lesen. Helmut Kohl promovierte 1958 über das Thema "Die politische Entwicklung in der Pfalz und das Wiedererstehen der Parteien 1945". Allerdings wurde von ihm diese Arbeit eingezogen und ist nicht mehr einsehbar.
Angela Merkel erstellte in Zusammenhang mit ihrer Dissertation eine Abschlussarbeit über den Marxismus-Leninismus. Diese Arbeit gilt aber als "verschollen".
Endlich haben die ROTGRÜNENLINKEN Socken einen Anlass einen wirklich guten und auch GLAUHAFTEN CSU Politiker in die Pfanne zu hauen!:D
Sie haben wohl nicht kapiert, dass das Verhalten des Freiherrns eine Bombe im Kreis der Akademiker darstellt, zu denen Sie offenbar nicht gehören. Er hat das Ansehen der akademischen Grade schwer beschädigt.
Und was seine politische Glaubwürdigkeit angeht, hat er sich selbst geschadet.
Wer einen Staatssekretär, Generalinspekteur, Kapitän z.S. so mir nichts dir nichts rausschmeißt, braucht nicht zu erwarten, dass die Truppe ihm weiter zur Seite steht. Wir können auf ihn verzichten. DAS MASS IST VOLL!
PZ-Leser
19.02.2011, 10:52
Ich wußte gar nicht, dass es sooo viele Staatsanwälte und Richter unter Ihnen gibt! Es ist bzw. war sicherlich nicht richtig was er getan hat.
Aber ich sage nur: "Abwarten". Es wird sicherlich ganz anders ausgehen wie die meisten hier denken bzw. wie manch anderer hier hofft! :p
Einsteiner
19.02.2011, 11:33
Endlich haben die[.../B]:Dhttp://www.pz-news.de/forum/showpost.php?p=73160&postcount=28
PZ-Leser
19.02.2011, 11:33
..pz -leser ! sie haben aber auch eine quellenangabe vergessen :) .sind das nicht meine worte aus einem anderen beitrag;)? und was lernen wir daraus ? fehler pasieren auf der kleinsten ebene:rolleyes:!
Verdammt, Sie haben mich erwischt! Aber das ist genau das was ich meine und Sie auch geschrieben haben. Fehler pasieren auch auf der kleinsten Ebene. Ich entschuldige mich dafür!
Deshalb ist für mich diese Geschichte auch nicht so relevant. Und würden keine Wahlen anstehen, dann hätte das auch niemanden interessiert bzw. dann hätte da niemand danach gesucht. Aber hier will man einer fähigen Person der auf der Beliebtheitsskala für Politiker ganz oben steht, an den Karren fahren. Und das finde ich widerwärtig! Das ist meine Meinung dazu!
Nochwas. Ich bin nicht verliebt in Guttenberg, halte ihn aber für einen fähigen Politiker!
Ich wußte gar nicht, dass es sooo viele Staatsanwälte und Richter unter Ihnen gibt! Es ist bzw. war sicherlich nicht richtig was er getan hat.
Aber ich sage nur: "Abwarten". Es wird sicherlich ganz anders ausgehen wie die meisten hier denken bzw. wie manch anderer hier hofft! :p
Es reicht, wenn sich hier Akademiker melden, die wie Hr. z.G. bei Abgabe ihrer Arbeit an Eides statt versichern mußten, die ganze Arbeit vollständig selbst verfaßt zu haben. Und natürlich alle Quellen von Texten angegeben zu haben. So einfach ist dies, wenn man "dazu" gehören will...........
Aber jetzt mußte ja sogar noch der wissenschaftliche Dienst des Bundestags mit 10 Seiten zum Dr. - Titel herhalten...........
Alles nur böswillig, alles die schlimmen "Linken", alles ganz "normal" ???? Ausgerechnet von völlig Unbedarften muß ich das hier wieder lesen...........Wo leben wir eigentlich, wenn man solche Verfehlungen nicht mal mehr benennen darf, weil der Betroffene bereits längst mit einem Heiligenschein versehen wurde ???? Hätte er Format, hätte er dies wenigstens zugegeben.
Lehninger
19.02.2011, 16:34
Kaum zu glauben, auch die Samstagsausgabe der PZ wieder mit dem Aufmacher zur Dr.-Arbeit des vuzG. Wie viele Ausgaben müssen in dieser Form noch ertragen werden? Es reicht. Es ist genug geschrieben!
provinzfussballer
19.02.2011, 16:43
Die gesamte Politik von Bundes-bis Kommunalpolitik ist eine einzige Frechheit und ein Trauerspiel höchsten Grades!Gestalten wie Guttenberg hätten es früher mit Sicherheit noch nicht mal zum Vorsitzenden einer Dorfgemeinde gebracht!Ebensowenig wie manche Ministerpräsidenten sogenannter erfolgreicher Bundesländer!Da hilft nur Abstrafen bei Wahlen!In dieser Bananenrepublik wird nur noch Politik für 5 Prozent der Bevölkerung gemacht.Die anderen 95 Prozent werden ignoriert!!
pierredelarue
19.02.2011, 16:56
Ist dieser Guttenberg eigentlich mit dem Baron von Münchhausen verwandt? Habe leider mein GHdA (Genealogisches Handbuch des Adels) verlegt. Vom Wesen her stammen sie ja wohl in nächster Linie von einander ab.
Nordstädtler
19.02.2011, 17:05
In der Regel ist es möglich Doktorarbeiten über die Deutsche Zentralbibliothek auszuleihen und zu lesen. Helmut Kohl promovierte 1958 über das Thema "Die politische Entwicklung in der Pfalz und das Wiedererstehen der Parteien 1945". Allerdings wurde von ihm diese Arbeit eingezogen und ist nicht mehr einsehbar.
Angela Merkel erstellte in Zusammenhang mit ihrer Dissertation eine Abschlussarbeit über den Marxismus-Leninismus. Diese Arbeit gilt aber als "verschollen".
In ganz kleinen Auszügen ist die Doktorarbeit von Helmut Kohl in diesem -nur noch antiquarisch erhältlichen- Buch einzusehen, bei dem man bei der Lektüre nicht so recht weiss, ob man lachen, heulen oder nur den Kopf schütteln soll:
http://www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=1242705&b=1
(Bei diesem Anbieter ist das Inhaltsverzeichnis schön aufgelistet; deshalb als Beispiel-Link.)
Auch die anderen zitierten Personen sind sicherlich nicht uninteressant...
Und bei Angela Merkel ist ihre Doktorarbeit zum Thema Marxismus-Leninismus "verschollen"...????
"Verschollen"... Hahahahahahahahahaha... :D:mad::D
Das kann ich mir lebhaft vorstellen, was das für eine Peinlichkeit gäbe, wenn die irgendwo auftaucht. (Wobei sicherlich extrem sorgfältig dafür gesorgt wurde und wird, dass die nicht an die Öffentlichkeit kommt.)
Und Madame hat ihr eigenes Exemplar vorsichtshalber verbrannt?:p
Sehr wahrscheinlich eine 150%ige verbohrte Lobhuddelei auf die Einzigartigkeit dieser Ideologie und deren Auserwähltheit zur Rettung der Welt...
Lehninger
19.02.2011, 17:17
Und bei Angela Merkel ist ihre Doktorarbeit zum Thema Marxismus-Leninismus "verschollen"...????
"Verschollen"... Hahahahahahahahahaha... :D:mad::D Frau Merkel hat ihre Dissertation in Physik geschreiben. Ihre politische Karriere lässt sich mit "1/2a mal t²" erfassen. Das ruft natürlich Neider auf den Plan. Gehören Sie dazu?
provinzfussballer
19.02.2011, 17:24
Die Kanzlerschaft Merkel gehört wohl auch später mal ins Kapitel unter "Ferner Liefen"oder?Wo ist Sie Kanzlerin?Wo nur??Genauso farblos und ahnungslos wie ihr Aussenminister!
Wie viele Ausgaben müssen in dieser Form noch ertragen werden? Es reicht. Es ist genug geschrieben!
postet User Lehninger
Nun, es kommen eben immer weitere Details ans Licht und der Leser möchte darüber auch informiert werden.
Es ist eben bedauerlich für diejenigen, die aus dem Vorwurf eine Lappalie machen wollen.
Und glücklicherweise werden Sie nicht gefragt.
Nordstädtler
19.02.2011, 18:16
Frau Merkel hat ihre Dissertation in Physik geschreiben. Ihre politische Karriere lässt sich mit "1/2a mal t²" erfassen. Das ruft natürlich Neider auf den Plan. Gehören Sie dazu?
Sorry, dann habe ich mich da wohl vertan...:o
Aber unabhängig davon kann ich Ihnen versichern, dass ich auf niemanden in der Politik "neidisch" bin, der in entsprechenden Führungspositionen ist.
Da ich ein wenig Einblick hatte, wie man in der Politik nach oben rutscht, darf ich Ihnen mitteilen, dass die letzten beiden Politiker, vor denen ich wegen ihrem Charakter, ihrer ganzen Persönlichkeit und ihrer eigenen Meinung noch Respekt hatte, Willy Brandt und Helmut Schmidt sind.
Der Rest gehört für mich eher in die Kiste Peinlichkeiten und Vergessenswertes.
Fazit: "Neid" auf erfolgreiche PolitikerInnen? Nö.
Denn ich will noch jeden Tag in den Spiegel schauen können, ohne dabei rot zu werden...
Schreiberling
19.02.2011, 19:41
Kaum zu glauben, auch die Samstagsausgabe der PZ wieder mit dem Aufmacher zur Dr.-Arbeit des vuzG. Wie viele Ausgaben müssen in dieser Form noch ertragen werden? Es reicht. Es ist genug geschrieben!
......ist typisch für die Zeitung mit den vier Buchstaben, von der der Edelmann sich sehr hat aufpeppen lassen. Er hat sich sogar nach einer Fahrt mit einem der Redakteure veranlasst gesehen, den Kapitän der Gorch Fock ohne ihn vorher anzuhören, zu suspendieren. Soviel zu
- den Führungsqualitäten des Pomadebarons,
- dem Einfluss der Presse auf die Politik bzw der Eigenständigkeit des mediengeilen Zampanos,
- den eigentlichen (unsichtbaren) Entscheidungsträgern der Politik,
- dem Niveau, auf das Sie die Diskussion absenken.
Schreiberling
19.02.2011, 20:05
In ganz kleinen Auszügen ist die Doktorarbeit von Helmut Kohl in diesem -nur noch antiquarisch erhältlichen- Buch einzusehen, bei dem man bei der Lektüre nicht so recht weiss, ob man lachen, heulen oder nur den Kopf schütteln soll:
http://www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=1242705&b=1
(Bei diesem Anbieter ist das Inhaltsverzeichnis schön aufgelistet; deshalb als Beispiel-Link.)
Auch die anderen zitierten Personen sind sicherlich nicht uninteressant...
Und bei Angela Merkel ist ihre Doktorarbeit zum Thema Marxismus-Leninismus "verschollen"...????
"Verschollen"... Hahahahahahahahahaha... :D:mad::D
Das kann ich mir lebhaft vorstellen, was das für eine Peinlichkeit gäbe, wenn die irgendwo auftaucht. (Wobei sicherlich extrem sorgfältig dafür gesorgt wurde und wird, dass die nicht an die Öffentlichkeit kommt.)
Und Madame hat ihr eigenes Exemplar vorsichtshalber verbrannt?:p
Sehr wahrscheinlich eine 150%ige verbohrte Lobhuddelei auf die Einzigartigkeit dieser Ideologie und deren Auserwähltheit zur Rettung der Welt...
........der Politpromis wurden schon mal analysiert. Das Ergebnis erschien seinerzeit unter dem Titel: "Dünnbrettbohrer in Bonn". Ebenfalls berichtete damals der "Doktormacher", der kein Abi hatte, wie er Dissertationen erstellt, wie er vorgeht, usw. Er verlangte damals für seine Dienste einen niedrigen fünfstelligen DM-Betrag.
Bei der Analyse der Dissertation von Copy-Karl geht es nicht um den Inhalt, sondern um die falsche Versicherung, er hätte alles ohne fremde Hilfe erstellt, und das was er an fremden Quellen verwendet hätte, hätte er gekennzeichnet.
Dass die Versicherung falsch war, wiegt schwer. Sie lässt nichts Gutes ahnen, wenn man an seinen Amtseid denkt. Denn: wer einmal lügt....
Einsteiner
19.02.2011, 22:45
[...] Bei der Analyse der Dissertation von Copy-Karl geht es nicht um den Inhalt, sondern um die falsche Versicherung, er hätte alles ohne fremde Hilfe erstellt, und das was er an fremden Quellen verwendet hätte, hätte er gekennzeichnet.
Dass die Versicherung falsch war, wiegt schwer. Sie lässt nichts Gutes ahnen, wenn man an seinen Amtseid denkt. Denn: wer einmal lügt....Genau, nur darum geht es.
Störtebeker
20.02.2011, 08:16
Die gesamte Politik von Bundes-bis Kommunalpolitik ist eine einzige Frechheit und ein Trauerspiel höchsten Grades!Gestalten wie Guttenberg hätten es früher mit Sicherheit noch nicht mal zum Vorsitzenden einer Dorfgemeinde gebracht!Ebensowenig wie manche Ministerpräsidenten sogenannter erfolgreicher Bundesländer!Da hilft nur Abstrafen bei Wahlen!In dieser Bananenrepublik wird nur noch Politik für 5 Prozent der Bevölkerung gemacht.Die anderen 95 Prozent werden ignoriert!!
Leider gibt es in unserer, quasi homogenen, Parteienlandschaft keine Partei die für die von Ihnen genannten 95% eintritt. Oder haben Sie eine Empfehlung die uns weiterhelfen könnte?
Nichtsdestotrotz
bekommt Mr. Guttenberg - in Abwesenheit - den Orden "wider den tierischen Ernst verliehen".
Das passt doch, wie die Faust aufs Auge.
Habe es ja schon mehrfach geschrieben, aber hier gibt es immer noch einige, die diesen Vorgang unabsichtlich oder absichtlich herunterspielen. Es geht nicht darum, in einer wissenschaftlichen Arbeit aus anderen zu zitieren. Es geht darum, diese Quellen gar nicht oder völlig unvollständig angegeben zu haben. Und das ist eben kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat (Copyright - Verletzung) und würde bei Normalbürgern völlig ausreichen, ihnen das Diplom oder den Dr. wieder zu entziehen..........
Daß dieser Herr dann auch noch andere wie zumindest den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages zur "Mitarbeit" (immerhin glatte 10 Seiten unverändert abgeschrieben !!)eingesetzt und den dortigen Mitarbeiter gar nicht erwähnt hat, ist vollends unglaublich und natürlich komplett unzulässig. Wahre Grösse wäre gewesen, auf diesen Titel ab sofort zu verzichten. Aber das ist bei Leuten, die den Dr. sogar auf ihren Bundeswehr - Kampfanzug schreiben müssen, natürlich nicht zu erwarten. Nun gibt es solche Figuren mit Titel - Allüren sicherlich bei allen politischen Richtungen. Und mit fremden Federn schmücken ist weit verbreitet. Aber damit dies alles zu entschuldigen, das geht wirklich viel zu weit. Wer so fehlt, sollte dies zugeben und Konsequenzen ziehen.
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