PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bis zu 30 Prozent ohne Plakette



Webmaster
03.03.2008, 09:00
STUTTGART. Umweltverbände zogen nach der Einführung der sogenannten Umweltzonen im Südwesten eine erste positive Bilanz. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) kritisierte die Regelung jedoch scharf.

Fahrverbote für Autos ohne Feinstaub- Plaketten gelten seit Samstag in acht Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg. In den Innenstädten von Stuttgart, Mannheim, Tübingen, Ludwigsburg, Leonberg, Reutlingen, Schwäbisch Gmünd und Ilsfeld dürfen nur noch Autos fahren, die nicht zu viele Schadstoffe ausstoßen und dies mit einer Plakette nachweisen können. In Berlin, Köln und Hannover gibt es die Plakettenpflicht bereits seit Jahresanfang. Pforzheim lässt sich Zeit bis 2009.

Der Grund für die Einrichtung der Umweltzonen ist die anhaltende Belastung der Luft im Südwesten mit gesundheitsschädlichem Feinstaub. Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) teilte am Samstag in Stuttgart mit, die Einführung der Zonen sei „weitgehend reibungslos“ verlaufen. Erste Zählungen der Deutschen Umwelthilfe und des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) ergaben, dass am ersten Tag der Plakettenpflicht zwischen 70,5 und 92,8 Prozent der Fahrzeuge einen roten, gelben oder grünen Aufkleber an der Windschutzscheibe hatten. Am besten schnitt zunächst Leonberg ab, nur 7,2 Prozent der Fahrzeuge waren dort ohne Plakette unterwegs. Mannheim war dagegen mit 29,5 Prozent Schlusslicht.

„Deutschlands Autofahrern droht ein Flickenteppich unterschiedlichster Regelungen“, schrieb DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in „Bild am Sonntag“. „Der Effekt ist minimal, die Bürokratie dagegen erheblich.“ Betroffen von möglichen Fahrverboten seien vor allem sozial Schwache und Kleinbetriebe, die sich keine neuen Autos mit moderner Technik leisten könnten.

Die Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg, Brigitte Dahlbender, forderte eine flächendeckende Regelung. „Im Moment haben wir noch einen Flickenteppich“, kritisierte Dahlbender. Feinstaub kann Wucherungen in der Lunge, Asthma, Bronchitis und Krebs auslösen.

„Nur sehr wenige Leute wissen nicht, dass man von nun an in manchen Städten nur noch mit der Plakette fahren darf“, sagte Agnes Sauter, Referentin bei der Deutschen Umwelthilfe. Probleme hätten vor allem Autofahrer mit ausländischen Kennzeichen: „Sie wussten vielfach noch nichts von der Umweltzone.“

Detlef von Seggern
03.03.2008, 09:00
Die "Umweltverbände"mögen eine positive Bilanz ziehen,zu der Einführung der Umweltzonen, in den Städten Baden-Württembergs und auch den anderen Städten dieser Republik! Die meisten Bürger des Landes,sehen aber darin, eine weitere Abzockerei, seitens des Landes wie auch des Bundes!!!
Nach "neusten" Wissenschaftlichen Untersuchungen, hat auch die Sonne, einen wesentlichen Einfluss, auf die "Feinstaubentwicklung", in den Städten,bzw.Regionen!?
Und wer trägt noch überwiegend dazu bei, dies sind doch die Ozeanriesen,Flugzeuge,auch nicht zu vergessen, die bereits bestehenden Kohlekraftwerke,von denen ja noch mehr gebaut werden sollen,sowie die riesigen Industrieanlagen, in den Ballungszonen,dieses Landes! Werden die Benutzer von Kraftfahrzeugen nicht schon "gnügend" zur Kasse gebeten,so kommen immer
"neue" Abgaben auf die Besitzer von KFZ zu! Hier geht es doch im großen und ganzen darum,durch diese neuen zusätzlichen Abgaben,die leeren Kassen des Landes u. Bundes "wieder" zu füllen!!??
Hier sollen doch all jene,welche sich für diese Umweltzonen stark gemacht haben, mit bestem Beispiel vorangehen und mit den "öffentlichen" Verkehrsmitteln fahren!
Aber gerate diese (und dies ist die Mehrheit,der Landes-wie Bundespolitiker), lassen sich weiterhin, mit ihren "Staatskarossen" durch die Gegend fahren,"Feinstaubbelastung", hin oder her! Den "Otto-Normalverbraucher", kann man ja weiterhin für "Dumm" hinstellen und weiterhin zur Kasse bitten!!??