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  1. #1
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    Standard Entscheidung über Wirtschaftsförderer Dickmanns

    PFORZHEIM. Mit der Personalie Christoph Dickmanns befasst sich der Wirtschaftsförderungsausschuss des Pforzheimer Gemeinderats am kommenden Dienstag. Dickmanns’ Vertrag als Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung Stadtmarketing Pforzheim (WSP) läuft Mitte kommenden Jahres aus.
    Zum Artikel: Entscheidung über Wirtschaftsförderer Dickmanns

  2. #2
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    Wenns mit der Wirtschaftsförderung nicht so klappt, wie gewünscht, kann wohl nicht nur Herr Dickmanns Schuld sein.
    "Pforzebach" bleibt ein schwieriges Pflaster vor allem für Nichteinheiische,
    Man hätte dies schon im Voraus bedenken können.....
    Geändert von mailerin (27.11.2011 um 15:47 Uhr)

  3. #3
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    Sicherlich war Herr Dickmanns bisher nicht der große "Bringer". Aber letztendlich entscheiden immer noch der Gemeinderat und die Verwaltung über die von unserem Geld finanzierten Marketing-Maßnahmen. Dass diese lange nicht ausreichen, um Pforzheims Zukunft und ein neues Image zu sichern, ist also nicht die (alleinige) Schuld von Herrn Dickmanns. Goldporsche und Goldbus sowie die nicht gerade rauschenden Schmuckwelten reißen es eben nicht raus. Dickmanns erscheint mir hierbei als "Bauernopfer", um von der wahren Schuldfrage abzulenken.

  4. #4
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    Es ist halt schwierig aus einem Frosch einen Prinzen zu machen.
    Gehängt wird am Ende der Überbringer der schlechten Nachricht.

    Ich glaube soviel Geld hat Pforzheim gar nicht, um sein über
    Jahrzehnte verkorkstes Image als untergehende Schmuckstadt
    noch gerade zu biegen. So werden wir halt wenigstens dank
    guter Autobahnanbindung ein Billiglohnstandort für AMAZON & Co.
    Auch was. Aber dafür brauchen wir keine Planstelle für einen
    Wirtschaftsförderer. Das macht der OB mit links noch mit :-)

  5. #5
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    ..... leider macht in Pfm nur noch der Autobahnanschluss die Stadt für Investoren interesant - traurig -
    früher waren es die Fähigkeiten sein Bewohner- Goldschmiede als Feinmechaniker usw-
    heute brauchen wir dazu Planstellen. armes Pfm.
    Wir müssen doch froh sein um jede Stelle die geschaffen wird, H4 sind keine Job sondern Almosen

    Die besten, vorne weg der OB sind gefragt hier a l l e Weg zu ebnen um Pfm wieder zu der Stadt zu
    machen in der es sich lohnt zu wohnen u n d zu arbeiten und die Bürger muessen mitziehen und nicht nur bruddeln.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Martha Rosentreter Beitrag anzeigen
    Das ist SEIN hochdotierter Job, wofür er Monat für Monat eine ordentliche Summe einstreicht. ER allein zeichnet verantwortlich für Erfolg und Misserfolg; niemand anderes, auch nicht die Reinemachefrauen des Rathauses.
    Vielleicht hätte man ihn auch, entsprechend anderer Firmenpraktiken, einige Wochen ohne Gehalt testen müssen?

  7. #7
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    Die Position vergleiche mit einer Frauenschutzbeauftragten, die in einer Firma beschäftigt ist, wo nur Männer arbeiten. Das rausgeschmissene Geld kann sicher sinnvoller eingsetzt werden, z.B. Unterstützung von sozialen Projekten der Stadt. Die vermeintlichen Aufgaben hätte sicher Herr Trautz, den man hinwegkomplimentiert hat, weitaus kostengünstiger genau so gut bewältigt. Sicher wäre auch noch im Arbeitspensum des Kulturamtsleiters Spielraum für diese Aufgabe. Lothar Späth wollte schon damals als MP von BW Kultur und Wirtschaft miteinander verbinden.
    Geändert von Faelchle (27.11.2011 um 16:46 Uhr)

  8. #8
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    Eine Wirtschaftsförderung, kann man nicht "nebenher" machen. Zumindest in Pforzheim nicht.
    Herr Trautz wäre (vielleicht) der bessere Mann gewesen, da waren sich fast alle Insider einig. Trotzdem hoffte man wohl mit einem Akademiker die bessere Wahl zu treffen....

  9. #9
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    @ Mönchle
    ..... leider macht in Pfm nur noch der Autobahnanschluss die Stadt für Investoren interesant - traurig
    JA das ist echt schade, dass nur dieser Standortvorteil plus die hohe Arbeitslosigkeit=H4-Potential grössere Unternehmen nach Pforzheim lockt. Aber es ist traurige Realität und der muss sich Pforzheim halt stellen.
    Die 'goldenen' Jahre der Schmuckindustrie sind unwiderbringlich vorbei

    ... und die Bürger muessen mitziehen und nicht nur bruddeln.
    Auch hier gebe ich Ihnen Recht,
    ... nur wenn Sie sich den mit großem Getöse gestartete und im
    Pforzheimer KleinKlein endenden MASTERPLAN anschauen
    muss ich immer mehr an den Umsetzungsfähigkeiten zweifeln
    - wenn auch manches 'gut gemeint' war.

  10. #10
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    Zitat Zitat von mailerin Beitrag anzeigen
    Eine Wirtschaftsförderung, kann man nicht "nebenher" machen. Zumindest in Pforzheim nicht.
    Herr Trautz wäre (vielleicht) der bessere Mann gewesen, da waren sich fast alle Insider einig. Trotzdem hoffte man wohl mit einem Akademiker die bessere Wahl zu treffen....

    Niemand ist in der Lage, die Strukturoprobleme Pforzheims Kraft eigener Stärke zu lösen. Das wäre mit Trautz oder wem auch immer auch nicht anders gewesen. Aber in der Wirtschaftsförderung läuft es wie im Fussball: Wird ein neuer Trainer geholt, erwarten alle die eierlegende Wollmilchsau. Läuft es dann nicht wie erhofft, ist immer der Trainer schuld. Aber dafür gibt es ja auch ein recht hohes Schmerzensgeld. Und das hat Dickmanns ja auch gewusst.

    Zudem muss ich mich darüber wundern, dass der Gemeinderat im Ernst glaubt, mit einer Wirtschaftsförderung spürbare Verändungen bewirken zu können. Die ganzen Millionen, die man über die Jahre hierfür aufgewendet hat, haben die prekäre Finanzlage Pforzheims nicht einen Deut verbessert. Wären die Herrschaften ehrlich, so würden sie zugeben, dass mann bestenfalls die Dings positiv begleiten kann - so z.B. durch Schaffung eines wirtschaftsfreundlichen Klimas. Aber dazu bedarf es keines Millionenaufwands. Ich denke, der Gemeinderat hat sich hier nur ein weiteres Feigenblatt geschaffen, um Tatkraft vortäuschen zu können, wo in Wahrheit nur Hilflosigkeit herrscht. Und da hatte man in Dickmanns doch den perfekten Darsteller ganz nach dem Motto: Viel Rauch um rein gar nix. Wo hat der nochmal seine Stärken? Angeblich in den Bereichen Kreativwirtschaft und Strukturwandel? Der Strukturwandel vom Schmuck zur Präzision wurde schon eingeleitet, da war er noch garnicht in Pforzheim. Und was das Thema Kreativwirtschaft anbetrifft, ist wohl eher davon auszugehen, dass es sich hierbei um eine (zudem noch recht teure) brotlose Kunst handelt, die dem Pforzheimer Steuerzahler wie ein weiterer Mühlstein um den Hals baumeln wird. Deshalb: Schickt den Mann in die Wüste aber: zieht dieses Mal die richtigen Schlüsse daraus!

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