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  1. #1
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    Standard Windkraft, die Energie von nebenan

    Mit reichlich Informationen möchte Engelsbrand die Bürger für die Windkraft gewinnen. Auftakt ist am Freitag mit der ersten Versammlung, der ein Bürgerentscheid folgt.
    Zum Artikel: Windkraft, die Energie von nebenan

  2. #2
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    Ich verfolge die Pläne, das Vorgehen um die Windkraft.
    In Schömberg wird ein Mindestabstand von 1000m gefordert. Ein Gutachten soll in Auftrag gegeben werden, daß 700m Abstand ausreichen. Für das Ergebnis kommt es wohl darauf an wer es bezahlt und wer es durchführt.
    Von vielen Experten wird ein Mindestasbsdtand von 1500m als erforderlich erachtet.
    In Engelsbrand wird im Gegensatz zu der Verwaltung in Schömberg nach meinen Informationen von vorne rein ein Mindestabstand von nur 700m als für die Menschen als unschädlich vorrausgesetzt und behauptet, daß dies so ist.
    Auch die Informationen an die Bevölkerung sind rein von der Seite von Windkraftanhängern und keineswegs neutral zu bezeichnen.
    1500m Mindestabstand wird meines Wissens selbst in Frankreich als erforderlich angesehen.
    Zu der Erkenntnis, daß viele Menschen die in der Nähe von Windkraftanlagen unerklärlicherweise krank werden und dies von den Windkraftanlagen kommen muß kommen immer mehr mediziner und Experten.
    Den für Menschen unhörbare Infraschall nenne ich hier als Beispiel.
    Selbst die neue grüne Landesregierung sieht Windkraftanlagen meinem Verstehen nach eher in der "Pampa" als so dicht bei einer Wohnbebauung.
    In der Nähe von Herrenalb und Baiersbronn sollen die Windverhältnisse für die Windenergie wesentlich besser sein als bei Engelsbrand/Büchenbronn.
    Die Anlagen würden hier weiter weg von der Wohnbebauung stehen, gewissermaßen in der "Pqampa".
    Aber hier führt man den Naturschutz als hindernd an. Weil in der Gegend ein paar seltene Pflänzlein wachsen und es ein paar seltene Vögel gibt?
    Vögel sind bei Ihrem Flug durch Windkraftanlagen als Hindernis überall gleich gefährdet, auch am Büchenbronner Aussichtsturm.
    Jetzt können mich einige "verreißen", wenn ich frasge: Was ist eigentlich wichtiger die Gesundheit der Menschen, oder das Wohlergehen seltener Pflänzlein und seltener Vögel? Wie viele Pflanzen und Tierarten sind im Laufe der Zeit ausgestorben und der Menscheit hat es nicht geschadet??
    Und was soll das mit der "neutralen" Fragestellung? Man arbeit daran wie man die Bevölkerung durch einseitige Informationen dazu bringt dem Windpark zuzustimmen.
    Meiner Einschätzung nach ist eine Abstimmung der Bürger eh nur sinnvoll wenn die Büchenbronner und Engelsbrander zusammen abstimmen und nicht Jedes unabhängeig von einander, denn die Standorte sind ja so dicht aufeinander.
    Ich finde das Windparkprojekt geht alle an die das Gebiet um den Aussichtsturm als Naherholungsgebieit ansehen.
    Energie aus Windkraft ist auch nicht das Non plus ultra der Energieerzeugung wie es oft dargestellt wird. Ohne weitere Energiequellen/zusätzliche Einrichtungen ist eine Energieversorgung mit heutigem Standard nur mit Windkraft nicht möglich!
    All dies änder sich auch nicht dadurch, daß sich Bürger mit einer entsprechenden Rendite an einer Windkraftanlage beteiligen können.
    Windkraft wird immer noch subventioniert.
    Das zahlen wir alle, auch die nicht direkt anfallenden Kosten.

  3. #3
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    Man kann ja zu Windkraftanlagen grundsätzlich abgeneigt stehen. Nur sollte man dann aber dies klar aussagen und keine pseudowissenschaftlichen technischen Behauptungen verbreiten. Die Geräusche einer solchen Anlage sind alle messbar. Geheimnissvolle Wellen oder Strahlen oder Kräfte, wie sie dem Handy unterstellt werden (was Magnetfeld und Elektrisches Feld anbetrifft wenigstens zu Recht!) und die den Menschen angeblich direkt krank machen können, gibt es nicht. Seltene Pflanzen zerstört ??? Seltene Vögel ausgerottet ?? Auch hierzu gibt es ausreichende Erfahrungen, die solchen Aussagen absolut widersprechen.

    Und gerade das Geräuschthema ist eben manchmal sehr subjektiv: Ich stand einmal in Langenbrand im Wohngebiet, wo laut Anlieger "sehr laut" das Windrad zu hören war. Ich hörte aber gar nichts. Nun ist auch dies keine ausreichende Rechtfertigung, auch das ist mir klar. Aber daß damit das Naherholungsgebiet "Aussichtsturm" zerstört werden soll, ist für mich bar jeder Realität.

  4. #4
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    Zitat Zitat von bifi64 Beitrag anzeigen
    Man kann ja zu Windkraftanlagen grundsätzlich abgeneigt stehen. Nur sollte man dann aber dies klar aussagen und keine pseudowissenschaftlichen technischen Behauptungen verbreiten. Die Geräusche einer solchen Anlage sind alle messbar. Geheimnissvolle Wellen oder Strahlen oder Kräfte, wie sie dem Handy unterstellt werden (was Magnetfeld und Elektrisches Feld anbetrifft wenigstens zu Recht!) und die den Menschen angeblich direkt krank machen können, gibt es nicht. Seltene Pflanzen zerstört ??? Seltene Vögel ausgerottet ?? Auch hierzu gibt es ausreichende Erfahrungen, die solchen Aussagen absolut widersprechen.
    Und gerade das Geräuschthema ist eben manchmal sehr subjektiv: Ich stand einmal in Langenbrand im Wohngebiet, wo laut Anlieger "sehr laut" das Windrad zu hören war. Ich hörte aber gar nichts. Nun ist auch dies keine ausreichende Rechtfertigung, auch das ist mir klar. Aber daß damit das Naherholungsgebiet "Aussichtsturm" zerstört werden soll, ist für mich bar jeder Realität.

    Ich bin nicht generell gegen Windkraft, deshalb sage ich es qawuch nicht, weil es nicht der Wahrheit erntspricht!
    Ich verbreite auch keine Pseudowissebnschaftliche technische Behauptungen, sondern weise nur auf Dinge hin die nachlesbar sind.
    Zu den Geräuschen habe ich Infraschall genannt der für Meneschen nicht hörbar ist.
    Von geimnisvollen Wellen oder Strahlen habe ich nichts geschrieben.
    Ich habe aber etwas geschrieben, daß verschiedentlich Menschen in der Nähe von Windkraftanlagen unerklärlicher Weise krank werden. Das habe ich mir auch nicht aus den Fingern gesogen sondern ich habe Berichte vorliegen.
    Gegen Windkraftanlagen wurde im Nachhinein von Anwohnern auch schon teilweise geklagt.
    Ist es falsch, daß es Urteile gibt, daß Windkraftanlagen teilweise auf Gerichtsbeschluß hin schon zumindest Zeitenweise abgestellt mußten wegen eventueller gesundheitlicher Beeinträchtigung der nächstgelegenen Anwohner? Als Gründe sind mir nicht eingehaltene Geräuschgrenzwerte oder Schattenwurf bekannt. Was auf dier ERinschätzung eines zu geringen Abstandes zur Wohnbebauung hindeutet, oder was sonst?

    Daß bei Baiersbronn und Herrenalb die Windverhältnisse für Windkraftanlagen besser sein sollen als auf der Büchenbronner Höhe, es hier aber Probleme wegen das Naturschutzes geben soll ist das falsch?
    So ist eine Aussage des Vorsitzenden des Regionalverbandes Windenergie (ob der Titel/ Funktionsbezeichnung genau stimmt möchte ich mich nicht festlegen). Wollen Sie sagen, daß ich mir dies aus den Fingern gesogen habe? Wenn ich mich recht entsinne steht diese Aussage auch zum Teil in einem Bericht der PZ
    Aus diesem Grund habe ich das mit dem Naturschutz genannt.
    Ich habe nicht geschrieben, daß Pflanzen und Tiere durch Windkraftanlagen ausgerottet werden.
    Wenn es um den Naturschutz geht, Gebiete wo es seltene Pflanzen und Tiere geben soll, gibt es immer Schwierigkeiten, bei allem was irgendwie ein Eingriff in die Natur ist, so meine Erfahrung und diese deckt sich ja wohl mit oben genannter Aussage.
    Um es ganz klar zu sagen, ich meine das Wohl von Menschen geht vor dem Wohl seltener Pflanzen und Tiere.
    Daß das Gerauschthema subjektiv ist, das ist für mich keine Frage. Jedes empfindet oft ein anderes Geräusch als störend, was Andere gar nicht so empfinden. In der Nähe des Windrades in Langen´brand bin ich öfter, deshalb kann ich auch hier aus eigener Erfahrung etwas zum Lärm sagen: Manchmal nehme ich gartt keinen Lärm war und manchmal ist der Lärm stark. Das dürfte meiner Einschätzung nach aber vom Wind/Windstärke abhängen. Auch zB. in Simmersfeld geht es mir so.
    Daß damit das Naherholungsgebiet zerstört kommt wohl auf das jeweilige Empfinden jedes Einzelnen an. Die einen stören Windkraftanlagen in der Landschaft überhaupt nicht, die anderen sehen es als furchtbare Landschaftsverschandelung an, selbst beispielsweise in Simmersfeld, wo weit und breit nur Wald ist. Menschen, die so empfinden haben sich auch hier in diesem Forum schon geäusert.

    Ich finde jedes sollte sich vor dem Bau genau und neutral, das heist bei Befürwortern und aber auch eher kritischen Experten und Gegnern informieren, um sich selbst eine seine eigene realistische Vorstellung machen zu können.
    Hier geht es ja auch nicht nur um 1 "Windrädle" wie es in Langenbrand steht.
    Es ist ja die Rede von insgesamt ca 8 Windrädern die so eng bei einander wie möglich gebaut werden siollen. Die geplanten Anlagen sollen ja auch nicht so klein werden wie in Langenbrand, sondern ene Höhe von 200m ist im Gespräch. Auch auf dem Boden haben diese Anlagen einen entsprechenden Durchmesser und Platzbedarf. Wald muß natürlich abgeholzt werden, entsprechende Wege gebaut, was einige auch als störend empfinden.
    Was ich persönlich auf jeden Fall nicht will, ist daß nachher Aussagen kommen wie: Daß das so wird hab ich mir aber nicht vorgestellt, furchtbar, also das geht ja gar nicht, oder daß es sonstige Probleme gibt und als folge Ärger und Rumgestreite.
    Ich finde weiterhin alle, die irgend einen Bezug zu der Gegend um den Aussichtsturm haben geht das Bauvorhaben an und sollten sich vor einem Bau mit dem geplanten auseinandersetzen.

  5. #5
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    Ja so ist das halt, wenn "Glauben" und "Wissenschaft" immer wieder vermischt werden..........

    Berichte, in denen ich die schädigende Wirkung von Ultraschall der Windräder (sind nämlich gerade auch "Wellen") gelesen habe, beschreiben auch gerne die schädliche Wirkung von "Erdstrahlen"......... Daß Windkraftanlagen die für Wohngebiete und Gewerbegebiete geltenden Lärmgrenzwerte auch einhalten müssen, ist sonnenklar. Wo sie das nicht tun, sind sie nicht genehmigungsfähig. Ob dieser Lärm nun jemanden stört oder nicht, ist sehr subjektiv. Mehr habe ich eigentlich nicht sagen wollen, als ich beschrieb, in Langenbrand gar nichts gehört zu haben, meine Gesprächspartnerin aber sehr wohl............. Das Thema "Schattenwurf" aber bei einem Abstand von 700 - 1000 m ernsthaft anzuführen, halte ich zumindest für zweifelhaft. Daß es (noch) bessere Standorte für solche Anlagen im Nördl. Schwarzwald gibt, ist kein Geheimnis. Die entsprechende "Windkartierung" ist öffentlich zugänglich. Moniert wurde aber im Regionalverband, daß es für "noch bessere" Standorte bei Baiersbronn und Herrenalb noch immer unklar ist, ob das Landesplanungsgesetz einen Bau dort erlauben wird, obwohl es Naturschutzgebiet ist. Daß der Bau bei Büchenbronn genehmigungsfähig und vor allem gut geeignet sein wird, war dort aber unbestritten. Daß damit das Erholungsgebiet "zerstört" würde, ist eine subjektive Behauptung, in meinen Augen schlicht falsch.

    Ja, Energieerzeugung ist ein Eingriff in die Natur, überall. Ein Kohlekraftwerk war und ist nicht zu übersehen, ein Atomkraftwerk erst recht nicht. Und trotzdem nutzen wir alle nach wie vor den dort erzeugten Strom. Ein Wasserkraftwerk ist ja ganz "toll", da es regenerativ Energie erzeugt. Und doch zerstört es die Fluß- oder Tallandschaft in erheblichem Masse. Ähnlich verhält es sich natürlich mit Windrädern. Aber solange wir die Energie brauchen, müssen wir auch da Kompromisse eingehen. Und da ist für mich eine Beeinträchtigung einer in vielen Jahren liebgewordenen Landschaft und der Eingriff in die dortige Natur schlicht zumutbar. Durch Windkraft können eben nicht zig Tausende auf einen Schlag verstrahlt werden. Und geheimnisvolle neue Krankheiten sind ebenfalls nicht zu erwarten. Die Diskussion darüber erinnert mich an die "Gefahren des schnellen Autoverkehrs für die Menschen", wie sie zu Zeiten von Berta Benz propagiert wurden. Doch darüber sind wir doch hinweg, oder ????
    Geändert von bifi (30.04.2012 um 07:43 Uhr)

  6. #6
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    Zitat Zitat von bifi64 Beitrag anzeigen
    Ja so ist das halt, wenn "Glauben" und "Wissenschaft" immer wieder vermischt werden..........

    Berichte, in denen ich die schädigende Wirkung von Ultraschall der Windräder (sind nämlich gerade auch "Wellen") gelesen habe, beschreiben auch gerne die schädliche Wirkung von "Erdstrahlen"......... Daß Windkraftanlagen die für Wohngebiete und Gewerbegebiete geltenden Lärmgrenzwerte auch einhalten müssen, ist sonnenklar. Wo sie das nicht tun, sind sie nicht genehmigungsfähig. Ob dieser Lärm nun jemanden stört oder nicht, ist sehr subjektiv. Mehr habe ich eigentlich nicht sagen wollen, als ich beschrieb, in Langenbrand gar nichts gehört zu haben, meine Gesprächspartnerin aber sehr wohl............. Das Thema "Schattenwurf" aber bei einem Abstand von 700 - 1000 m ernsthaft anzuführen, halte ich zumindest für zweifelhaft. Daß es (noch) bessere Standorte für solche Anlagen im Nördl. Schwarzwald gibt, ist kein Geheimnis. Die entsprechende "Windkartierung" ist öffentlich zugänglich. Moniert wurde aber im Regionalverband, daß es für "noch bessere" Standorte bei Baiersbronn und Herrenalb noch immer unklar ist, ob das Landesplanungsgesetz einen Bau dort erlauben wird, obwohl es Naturschutzgebiet ist. Daß der Bau bei Büchenbronn genehmigungsfähig und vor allem gut geeignet sein wird, war dort aber unbestritten. Daß damit das Erholungsgebiet "zerstört" würde, ist eine subjektive Behauptung, in meinen Augen schlicht falsch.

    Ja, Energieerzeugung ist ein Eingriff in die Natur, überall. Ein Kohlekraftwerk war und ist nicht zu übersehen, ein Atomkraftwerk erst recht nicht. Und trotzdem nutzen wir alle nach wie vor den dort erzeugten Strom. Ein Wasserkraftwerk ist ja ganz "toll", da es regenerativ Energie erzeugt. Und doch zerstört es die Fluß- oder Tallandschaft in erheblichem Masse. Ähnlich verhält es sich natürlich mit Windrädern. Aber solange wir die Energie brauchen, müssen wir auch da Kompromisse eingehen. Und da ist für mich eine Beeinträchtigung einer in vielen Jahren liebgewordenen Landschaft und der Eingriff in die dortige Natur schlicht zumutbar. Durch Windkraft können eben nicht zig Tausende auf einen Schlag verstrahlt werden. Und geheimnisvolle neue Krankheiten sind ebenfalls nicht zu erwarten. Die Diskussion darüber erinnert mich an die "Gefahren des schnellen Autoverkehrs für die Menschen", wie sie zu Zeiten von Berta Benz propagiert wurden. Doch darüber sind wir doch hinweg, oder ????
    Wie es bei vielen Dingen ist widerspricht sich auch bei der Windkraft die Wissenschaft und jeder sollte sich bei beiden Seiten informieren und muß sich daraus seine eigene Meinung bilden, dies hier nochmals zur Klarstellung meiner Meinung, falls ich dies irrtümlich ausgedrückt habe.
    Bei Kernkraftwerken hat man auch mal behauptet es sei alles absolut ungefährlich. Vielleicht haben
    damals Befürworter den Skeptikern auch vorgehalten das würde Sie an die Diskusion um das Auto zu Zeiten von Berta Benz erinnern. Und wie ist die allgemeine Erkenntnis zu Atomkraftwerken heute und teilweise erst nach dem Unglück in Japan?
    Windkraftanlagen werden sicher nie eine so große Gesundheitsgefahrt darstellen, wie Atomkraftwerke aber man sollte auch geringere Gefahren, die von kritischen Wissenschaftlern/Experten gesehen werden doch nach Möglichkeit ausschließen und nicht nur die Wissenschaft/Experten berücksichtigen, die alles nur positiv und harmlos sehen.
    Grundsätzlich frage ich auch: Wurden nicht schon viele Wissenschaftliche Studien, die lange als Tatsache galten zu späteren Zeiten doch als nicht richtig widerlegt?
    Zu der Sichtweise, die alles als Gesundheitlich unbedenklich sieht möchte ich erwähnen vielleicht auch folgendes zu lesen: Infraschall von Windkraftanlagen als Gesundheitsgefahr von Prof. Dr. Erwin Quambusch und Martin Lauffer. Ihr wird auchg auf umfassendes zu grunde gelegtes "Material" hingewiesen.
    Zu der Bemerkung, daß Windkraftanlagen auch schon per Gerichtsbeschluß teilweise abgeschaltet werden mußten, weil sie die Grenzwerte nicht einhielten: Dies sind/waren alles genehmigte Anlagen, aber im Betrieb haben sie die Grenzwerte entgegen der Beurteilung/Zusagen bei der Genehmigung, nicht eingehalten.
    Zum Abstand/Schattenwurf gibt es auch unterschiedliche Beurteilungen. Um es vorsichtig zu sagen und ja keine falschen Angaben zu machen. Selbst in Frankreich werden/wurden diesbezüglich nach Angaben im Internet 1500m Mindestabstand von der Genehmigungsbehörde gefordert.
    Der Forderung 2500m Abstand, oder gar außerhalb der Sichtweite von Wohnbebauung schließe auch ich mich nicht an.
    Zum Erholungsgebiet habe ich geschrieben, daß dies auf die Beurteilung des Einzelnen ankommt, wie er empfindet ob er es zumindest für sich als zerstört sieht oder nicht. Äußerungen habe ich auch angeführt.
    Ich könnte hier noch etliche kritische Beurteilungen anführen, aber natürlich auch positives zur Windkraft. Das halte ich aber nicht für nötig, da dies genügend von bedingungslosen Windkraft Beführwortern gemacht wird.
    Zum Windpark in Simmersfeld habe ich in den Stuttgarter Nachrichten zB. auch einen zumindest für mich interessanten Artikel gefunden. vielleich interessiert es ja auch jemand,der dies hier liest.
    Wie es sich dort zB. so verhält mit der erwarteten Strommengen und den Laufzeiten.

  7. #7
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    Habe es ja bereits festgestellt: Glaube und Wissenschaft gehören nicht unbedingt zusammen. Bei den Atomkraftwerken aber gab es die tödliche Strahlung, und zwar seit der Bombe von Hiroahima. Nur meinte man, sie beherrschen zu können. Bei der Windkraft gibt es "Verspargelung der Landschaft", ein Betonfundament, brummende Generatoren und schattenwerfende Rotoren. Auch die genannten "Infraschall - Wellen" halten sich sehr in Grenzen, zumindest bei den ernst zu nehmenden Fachleuten. Eine schädigende Wirkung auf Gehör, Gleichgewichtsorgane, Lunge oder innere Organe konnte – obwohl oft behauptet – bislang in Experimenten unterhalb von 170 dB nicht festgestellt werden. Dies ist ein bei der Windkraft niemals erreichbarer Schalldruck - Pegel. Für eine Großanlage wird bereits nach 300 - 500 Metern die menschliche Wahrnehmungsschwelle unterschritten, die aber mehrere Größenordnungen unterhalb der gefährlichen Schallleistungen liegt.

    Übrigens bin ich keinesfalls ein bedingungsloser Befürworter der Windkraft. Angesichts ihrer relativen Ungefährlichkeit einerseits und andererseits ihrer Notwendigkeit für unsere Energieversorgung führt m.E. allerdings kein Weg an ihr vorbei !

  8. #8
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    Zitat Zitat von bifi64 Beitrag anzeigen
    Man kann ja zu Windkraftanlagen grundsätzlich abgeneigt stehen. Nur sollte man dann aber dies klar aussagen und keine pseudowissenschaftlichen technischen Behauptungen verbreiten. Die Geräusche einer solchen Anlage sind alle messbar. Geheimnissvolle Wellen oder Strahlen oder Kräfte, wie sie dem Handy unterstellt werden (was Magnetfeld und Elektrisches Feld anbetrifft wenigstens zu Recht!) und die den Menschen angeblich direkt krank machen können, gibt es nicht. Seltene Pflanzen zerstört ??? Seltene Vögel ausgerottet ?? Auch hierzu gibt es ausreichende Erfahrungen, die solchen Aussagen absolut widersprechen.


    Und gerade das Geräuschthema ist eben manchmal sehr subjektiv: Ich stand einmal in Langenbrand im Wohngebiet, wo laut Anlieger "sehr laut" das Windrad zu hören war. Ich hörte aber gar nichts. Nun ist auch dies keine ausreichende Rechtfertigung, auch das ist mir klar. Aber daß damit das Naherholungsgebiet "Aussichtsturm" zerstört werden soll, ist für mich bar jeder Realität.
    Erst kürzlich las ich einen Bericht, der nachwies, dass Windräder im Schwarzwald für Auerhühner, die ausgerechnet dort ihre letzten ungestörten Biotope haben, wo die befllügelten Fernsehtürme aufgerichtet werden sollen, durch diese Windparks ihre Lebensräume verlieren. Sie meiden die Umgebung dieser Riesenflügler.

    Und was die Geräusche angeht: Es sind stets Leute, die den Wert einer wirklich stillen Umgebung nicht kennen, die das Dauerrauschen der Windräder verharmlosen. Stadtmenschen, für die natürlich das Sausen der Rotoren wesentlich harmloser klingt als der Verkehrslärm der Stadt.

    Als Geräuschsammler fällt es mir massiv auf, dass man kaum noch Stellen findet, wo man zum Beispiel Vogelgesang ohne menschliche Nebengeräusche einfangen kann. Entweder, man hört Flugzeuge, Straßen, Traktoren oder eben auch das Dauergeräusch der Windkraftanlagen, die selbst bei eigentlich geringem Wind einen akustischen Dauerpegel verursachen.
    Auch wenn man das Geräuch oft nicht bewusst wahrnimmt, geht es am Menschen nicht spurlos vorbei, wenn er im Freien zu keiner Zeit mehr völlige Stille genießen kann.

    Dazu kommt noch die Tatsache, dass diese Windräder, wenn sie in größerer Zahl die Landschaft füllen, gerade den selteneren Großvögeln zu einer großen Gefahr werden, die im Fluge, vielleicht angelockt durch kleinere Schlagopfer der Windräder, die hohe Geschwindigkeit der Rotoren nicht einschätzen können und von ihnen getroffen werden können. Aber darüber redet man nicht gerne; es klingt nicht umweltfreundlich genug...

    Leider ist man zurzeit dabei, im Zeichen des Umweltschutzes die Natur immer weiter zu zerstören. Man legt "Industrieparks" mitten in Naturschutzgebieten an, baut dort gigantische Türme, die ansonsten so schnell nirgends eine Genehmigung bekommen würden, wären es keine Windräder, sondern Funkmasten und verbindet diese mit vielen zusätzlichen, schwerlastfähigen Straßen. Das Umfeld dieser Türme muss weiträumig freigehalten werden, damit Montage- und Reparaturmaschinen genügend Platz haben, dort an den Anlagen zu arbeiten. In Simmersfeld kann man diese riesigen Lichtungen begutachten...

    Auch gerne verschwiegen wird die Tatsache, dass viele der Windräder große Mengen an Neodym enthalten, für welches im fernen China weite Landstriche fast unwiderbringlich (auch radioaktiv!) verseucht werden, da für den Abbau dieses seltenen Elements große Mengen giftiger Substanzen verwendet werden und auch radioaktive Abfälle anfallen, die beim Abbau übrigbleiben.

    Aber das ist ja nur weit, weit weg... Hauptsache, hierzulande kann man den Windstrom als "sauber" anpreisen und mit den Aktien große Gewinne machen...

    Zuletzt weiß man bis heute noch nicht, ob man jemals Wege finden wird, die so gewonnene Energie auch in den benötigten Mengen zu speichern. Sehr oft sieht man Windräder, die nicht laufen, da deren Strom nicht verwendet werden kann oder weil die Kapazitäten der Netze ihn nicht fassen kann.

    Viel sinnvoller und landschaftsschonender fände ich es, jedes Haus mit Kollektoren und anderen Energiegewinnungskonzepten auszustatten, die dann auch direkt dort ihre Energie abliefern würden, wo sie benötigt wird. Da Wärmespeicher kaum auf seltene Erden angewiesen sind, halte ich diesen Weg für wesentlich sinnvoller als Photovoltaik oder Windräder.

    Am sinnvollsten aber wäre es, auf viel mehr Energieverbrauch völlig zu verzichten. Warum muss zum Beispiel in vielen Industriegebieten auch an Wochenenden überall das Licht brennen? Warum muss man immer die Rolltreppen benutzen, weil normale Treppen irgendwo versteckt werden? Warum nicht öfter mal kalt duschen? Oder nur waschen? Warum nicht Produkte des Alltags haltbarer herstellen, damit man weniger oft Neugeräte kaufen muss? Warum nicht reparieren statt wegwerfen?

    Es gäbe viele Möglichkeiten, mit weitaus weniger Strom und High-Tech auszukommen, wenn man nur ernsthaft wollte.

    Aber die Geschichte lehrt, dass der Mensch nichts lernt...
    Wenn ich an die Utopien der Siebzigerjahre denke und dann sehe, was heute Realität ist, kann ich nur sarkastisch lachen. Das Einzige, was langsam einzutreten scheint, ist die Vision von "1984"...

    Es wurde uns Menschen damals in bunten Farben versprochen, dass alle Menschen im Jahr 2000 viel mehr Freizeit hätten, da ja dann die Maschinen die meiste Arbeit erledigen würden. Das mit den Maschinen stimmt ja auch, aber das mit der Freizeit...
    Stattdessen werden viele Arbeiter immer mehr ausgebeutet, während man die "Untauglichen" auf unterstem Lebensniveau dahinvegetieren lässt. Derweils stopfen sich die Manager auf den hohen Posten immer hemmungsloser die Taschen voll. Auf Kosten einer ausgenutzen und leider allzuoft schweigenden Mehrheit...

    Der Mensch ist nicht gut. Schon gar nicht von Natur aus. Es war noch nie anders und es wird auch auf dieser Erde niemals anders sein. Es fehlen die absoluten Maßstäbe für das Denken und Handeln.
    Wer glaubt, dass dieses eine Leben alles ist, wird oft alles tun, um für sich selbst möglichst viel aus diesem herauszuholen. Die Realität beweist auch dieses.

    guri311

  9. #9
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    Vielleicht sollten sich Visionäre zunächst um die Gegenwart kümmern, in denen Leistungsträger aller Kategorien in immer aufwendiger betriebenen Sanatorien nach Herzinfarkten und Hirnschlägen wieder oft monatelang aufgepäppelt werden müssen.
    Um sich dann weiterhin für persölichem Überfluss, sozialstaatlichen Verpflichtungen und immer neuen Reformen für die eigene Sicherheit noch den Rest ihres Lebens krummzulegen.
    Ja, guri311, die Windräder werden noch ein paar Jahrzehnte für die geplanten Windparks brauchen. Ob allerdings die Menschen, die sie gerne hätten bis dahin noch leben werden, sei dahin gestellt........

  10. #10
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    Ich möchte hier doch darauf hinweisen, daß Ultraschall und Infraschall nicht gleich zu setzen sind.
    Ultraschall ist am oberen Bereich des menschlichen Hörvermögens angesiedelt und Infraschall am unteren Ende. Infraschall soll auch in für Menschen mit dem Gehör nicht mehr wahrnehmbaren Bereichen gesundheitsschädlich sein.

    Wer sind ernst zu nehmende Fachleute? Wenn Fachleute zu sich widersprechenden Ergebnissen kommen, sind dann die Fachleute, die nicht zu dem Ergebnis kommen, das man selbst wünscht nicht ernst zu nehmende Fachleute?
    Berichte Negative Gesundheitliche Auswirkungen von Infraschall ist zB. als Quelle angegeben: Institut für Hirnforschung; Schuster et al
    Wer es will und aufgeschlossen ist kann dies alles googeln, genau so wie Berichte in denen behauptet wird alles sei ungefährlich.

    Falls sich erst jetzt jemand entschließt sich aufgeschlossen zu informieren,
    Energie-Fakten e.v. finde ich zB. auch erachtenswert

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