+ Antworten
Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1
    Administrator
    Registriert seit
    13.11.2007
    Beiträge
    10.746

    Standard

    UNTERREICHENBACH. Wegen der milden Witterung sind Frösche und Kröten dieses Jahr verfrüht auf Wanderschaft. Freiwillige sorgen im Landkreis Calw dafür, dass die Tiere sicher zu den Laichgewässern gelangen.

    Tierschützerin Allmuth Dausch aus Unterreichenbachs Teilort Kapfenhardt und ihre Helfer vom Naturschutzbund (Nabu) Calw beispielsweise kümmern sich ehrenamtlich darum, dass die Amphibien sicher über die Straße in ihr Laichgebiet im Gairensee kommen. Entlang der Kreisstraße 4318 zwischen Unterreichenbach und Kapfenhardt haben Allmuth Dausch, Sylvia Theilmann aus Schwarzenberg und Unterreichenbachs Bauhofmitarbeiter Samac Predrag einen neuen grünen Krötenfangzaun angebracht, durch den auch die kleineren Molche nicht mehr schlüpfen können.

    Sturm auf den GairenseeWenn es regnet und die Temperaturen mehr als fünf Grad Celsius betragen, beobachtet Allmuth Dausch die Strecke zwischen Unterreichenbach und Kapfenhardt. Im vergangenen Jahr wurden in Kapfenhardt insgesamt 2000 Kröten und Frösche gerettet.

    Im Gairensee erkennt man den Froschlaich derzeit an seiner schwarzen Farbe auf der Wasseroberfläche. Wenn man eine Weile wartet, tauchen die Frösche aus dem Wasser auf. Das sieht man dann an den Luftblasen. Im See tummeln sich die Amphibien bereits seit mehr als zwei Wochen, weiß Allmuth Dausch. An einem Tag seien sie von überall her in den See gestürmt.

    Vor vier Jahren taten ihr die totgefahrenen Tiere auf der Straße leid. Deshalb wird seit 2005 auf der Strecke von Kapfenhardt nach Unterreichenbach wieder ein Krötenfangzaun angebracht. Das Landratsamt Calw rüstet die Naturschützer mit Zäunen und Warnwesten aus und hat die Geschwindigkeit für die Fahrzeuge bereits auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert.

    „Die Kröten könnten sonst nicht überleben“, weiß Allmuth Dausch. Immer morgens und abends geht die Lehrerin derzeit die Strecken am Zaun entlang ab und schaut, ob sich in den mit Moos befüllten Eimern Tiere befinden. An einem regnerischen Abend sammelte sie allein rund 300 Amphibien. Diese trägt sie dann über die Straße. Vier bis sechs Wochen dauere die Wanderschaft der Tiere, verdeutlicht Allmuth Dausch.

  2. #2
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    12.03.2008
    Beiträge
    4

    Standard Muß das sein?

    Umwelt und Naturschutz, JA !!!!
    Aber für wen sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen? Allenfalls für die Tierschützer, weil manchmal egal wie schnell ich bin, die Strasse voller Kröten ist.
    Und muß deshalb gleich der Ordnungshüterblitzer aufgebaut werden, wie ein fotografierter Bürger beichtete? Überwacht wird doch nach Aussage an mich an Unfallschwerpunkten.....

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    05.03.2008
    Ort
    Zu Hause
    Beiträge
    259

    Standard

    "Immer morgens und abends geht die Lehrerin derzeit die Strecken am Zaun entlang ab "

    Sonnenaufgang ist heute um 6:44 Uhr, vor einer Woche war es noch eine viertel Stunde später. Wenn sie dann losgeht muß sie sich aber beeilen um rechtzeitig zur ersten Stunde in der Schule zu sein.

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein