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  1. #1
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    PFORZHEIM. Die Saison für Skater im Arlinger hat begonnen – und schon gibt es Streit mit Jugendlichen, die ausgerechnet dort Fußball spielen und Skater, Radler und Inliner provozieren, bedrohen und schlagen.

    Freitags, wenn die Schule aus ist, wird der Skate-Park im Arlinger das Mekka der BMX-Radler, Skateboard-Fans und Inliner. Hier, zwischen den Sportanlagen des TV Brötzingen, der Tankstelle und der Arlinger-Schule frönen sie ihrem Hobby. Zumindest versuchen sie es. Doch lange hält ihr nachmittägliches Vergnügen nicht, sagt Dennis G. (Name geändert). Der 14-Jährige gehört zu einer Clique von manchmal fünf, bisweilen auch 15 Skatern. „Die Sicherheit ist dort nicht sehr hoch, da uns andere Jugendliche oftmals mit Gewalt drohen. Sie schlagen zu, wenn man sich weigert, das zu machen, was sie möchten.“

    Das Strickmuster ist immer das gleiche: Während BMX-Künstler, Skater und Inliner ihre Kreise ziehen und sich an Kunststücken versuchen, dribbeln einige Fußball spielende Kinder umher. Werden diese von jenen zurechtgewiesen, für die Stadt vor einigen Jahren für viel Geld die Skateranlage installiert hat, rennen sie entweder zu ihren großen Brüdern oder rotten sich zusammen. „Die sind dann ruckzuck doppelt so viele wie wir“, sagt Toni S., ein anderer Skater, „dann schnorren sie Zigaretten, um zu testen, wie wir drauf sind.“ Und wenn sie es nicht kriegen, gibt’s Stress.

    Unlängst seien sogar Steine geflogen, als er und seine vier Kumpels sich derart bedroht gefühlt hätten, dass sie in ganz schneller Gangart in Richtung ihres geparkten Autos gelaufen seien.

    Abhauen in letzter Minute„Wir sind bei der Polizei nicht weitergekommen“, sagt Dennis G., „wenn die Typen sehen, dass wir mit dem Handy anrufen, hauen sie ab, bevor die Polizei eintrifft.“ Nun hat die Saison erst begonnen. Wer fährt schon Skateboard, wenn es regnet, schneit und lausig kalt ist? „Im vergangenen Jahr, da war was“, bestätigt Polizeisprecher Wolfgang Schick, „es handelte sich vorwiegend um Jugendliche aus Zuwandererfamilien links und rechts der Dietlinger Straße.“

    „Nichts mitbekommen“Als Reaktion auf den Zoff im Arlinger habe das Revier Süd Jugendschutzstreifen eingesetzt. Auch seien einige Anzeigen erstattet worden. Von Vorkommnissen in jüngster Zeit hätten er und seine Kollegen von Posten Brötzingen nichts mitbekommen.

    So geht es auch Ordnungsamtsleiter Wolf-Dietmar Kühn. Doch das gilt von nun an nicht mehr – nach der Nachfrage der „Pforzheimer Zeitung“ wird Kühn die städtischen Jugendsachbearbeiter bitten, mit den Jugendlichen Kontakt aufzunehmen. „Beleidigungen, Drohungen oder Prügel sind Straftatbestände, die man verfolgen muss“, sagt Kühn.

  2. #2
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    1

    Standard lasst euch net unterkriegen ...

    als altes mitglied der skate posse stadttheater und als treibende kraft in der planung und bau der skateanlage arlinger möchte ich euch jungen skatern mut zusprechen ... lasst euch net vertreiben und einschüchtern von hirnlosen schlägern denen nur langweilig ist und die kein hobby haben so wie ihr ... viel kraft und ausdauer hat es gekostet seiner zeit die anlage gegen alle wiederstände bauen zu dürfen ... so viel kraft braucht ihr jetzt sie zu verteidigen ... sk8 or die!!!

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