PFORZHEIM. „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will“, heißt es in einem alten Lied der Arbeiterbewegung. Am Montag sorgte die Einrichtung der Baustelle auf der Jahnhalle für Stillstand im Räderwerk des Stadtverkehrs.
Kaum war am Montagmittag die Jahnstraße für den Durchgangsverkehr gen Norden geschlossen, bildete sich ein Stau, der sich bis zum Abend nicht mehr auflöste. Denn der Hinweis an der Einmündung der Jahnstraße in die Calwer Straße, diese als geradeaus als Umleitung zu benutzen, wurde weitgehend missachtet.
Schnell gab es einen Rückstau bis zum Kupferhammer. In dem steckten nicht nur erzürnte Auto- und Lastwagenfahrer. Auch die Busse kamen nur schleppend voran. „Wir hatten von Huchenfeld kommend schon 30 Minuten Verspätung, als wir entnervt am Reuchlinhaus ausstiegen und zu Fuß weitergingen“, berichtete ein PZ-Leser.
Johannes Schwarzer, Geschäftsführer des Stadtverkehr Pforzheim (SVP) sprach von einem „Chaos hoch drei. Da ging nichts mehr“. Auf der Linie 3 von Dillweißenstein und auf den Linien 4,41,42 von Huchenfeld und Würm steckten seine Busse in der Blechlawine. Er hofft, dass dies nur ein Problem des ersten Tages war. Das sieht auch Michael Strohmayer, der städtische Pressesprecher so. „Wir werden die Situation natürlich beobachten und denken, dass es sich einigermaßen einspielt“, sagte er.



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