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  1. #1
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    Die von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble lautstark geforderte Grundgesetzänderung zur Bekämpfung der Piraten ist vor allem eines: unnötig. Denn das im vergangenen Jahr vom Bundestag beschlossene Mandat sieht bereits ausdrücklich den Einsatz von Gewalt zur Beendung seeräuberischer Übergriffe vor.

    Somit hat die Bundeswehr – auch deren Spezialeinheit KSK – bereits die Erlaubnis, Geiseln zu befreien. Hinzu kommt, dass laut UN-Konvention ohnehin nur Streitkräfte gegen Freibeuter eingesetzt werden dürfen.

    Will heißen: Die Polizeieinheit GSG 9 hätte am Horn von Afrika überhaupt nicht kämpfen dürfen. Selbst dann nicht, wenn sie zur Befreiung von Geiseln besser geeignet wäre, wie von der Bundesregierung argumentiert. Eher müsste das KSK so ausgestattet und ausgebildet werden, dass es seinen Auftrag entsprechend erfüllen kann – ohne GSG 9-Hilfe.

    Es ist offensichtlich, dass Schäuble mit seinem Vorstoß, das Grundgesetz zu ändern, die Gunst der Stunde nutzen wollte, um seinen lang gehegten Wunsch nach einer stärkeren Bundeswehr endlich umzusetzen – nicht nur auf hoher See, sondern auch im Inneren.

  2. #2
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    An der Ausbildung, dürfte es weder bei der einen , wie auch anderen Spezial-Einheit habern.Diese dürfte im wesentlichen identisch sein. Dies belegte, auch eine vor kurzen, in den ARD, belegte Studie. An was es in erster Linie fehlt(e) ist der schnelle Transport, von Hubschraubern, sowie Mannschaften, in das Einsatzgebiet, um in dieser Hinsicht, nicht auf andere (Partner) angewiesen zu sein. Hier hat(te) man bereits an die Anschaffung, eines eigenen Hubschrauberträgers gedacht, welcher aus Kostengründen, aber unrealisierbar war, und auch noch ist.

    Und was den Einsatz von Gewalt in diesem Seegebiet betrifft, so muss doch ein jeder daran beteiligte Elite-Soldat, darauf achten, keinen Piraten (Feind) zu töten, um nicht evtl. von einer deutschen "Staatsanwaltschaft, belangt zu werden.
    Siehe Afghanistan, wo vor kurzen, eine deutsche Patrouille, angegriffen wurde, diese sich zur Wehr setzte und dabei zwei Taliban-Kämpfer erschoss.
    Die Patrouille war laut Ministerium am Donnerstagnachmittag in der Provinz Kundus angegriffen worden. Sie habe das Feuer erwidert und mit afghanischer Hilfe die Angreifer verfolgt. Unklar ist nun, ob eine deutsche Staatsanwaltschaft die Schüsse untersucht. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Thomas Raabe, sagte, dies liege im Ermessen der Anklagebehörde. Es gehöre zu Auslandseinsätzen, "dass auch solche Situationen entstehen".

    Hier muß seitens deutscher Politiker endlich klar gestellt werden, das deutsche Soldaten, wie auch Sondereinheiten von Polizei und Militär, sich wieder im Krieg befinden !
    Geändert von Detlef von Seggern (12.05.2009 um 09:28 Uhr)

  3. #3
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    Standard Pah! Von wegen!

    Zitat Zitat von Webmaster Beitrag anzeigen
    Somit hat die Bundeswehr – auch deren Spezialeinheit KSK – bereits die Erlaubnis, Geiseln zu befreien. Hinzu kommt, dass laut UN-Konvention ohnehin nur Streitkräfte gegen Freibeuter eingesetzt werden dürfen.
    die bundeswehr ist doch bei unseren verbündeten schon lange als witzarmee bekannt, die den kaffee für die spezialkräfte der amerikaner holt. unsere gutmenschlich zu politischer korrektheit erzogenen soldaten sollen auf die armen, hilflosen, von europa ausgebeuteten afrikaner schießen? das geschrei der linken gutis von grüne, spd usw. würde in unseren ohren dröhnen und zu monatelangen menschenrechtsdiskussionen führen!

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