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Thema: Sonntagstrend: SPD verliert in der Wählergunst

  1. #1
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    Standard Sonntagstrend: SPD verliert in der Wählergunst

    Berlin (dpa) - Die SPD verliert einer Umfrage zufolge in der Wählergunst. Im jüngsten Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die «Bild am Sonntag» erhebt, büßt die SPD im Vergleich zur Vorwoche zwei Zähler ein und kommt nur noch auf 31 Prozent.
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  2. #2
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    Das jubeln der SPD ist nur durch die Medien entstanden.Schulz wird doch nicht richtig eingeschätzt.Zahlen für Europa nur wieder der deutsche Bürger.

  3. #3
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    Vor kurzem waren es nur 24%. Der Schulz Effekt hat sich bereits ausgezahlt. Der verpufft zunehmend. Jetzt fehlt die nächste Rakete. Man hofft auf die NRW Wahl mit der Ikone Hannelore Krafft. Immerhin bemüht sie sich mit Menschen in Kontakt zu kommen. Vor einigen Wochen gab sie dem Chefredakteur Magnus Schlecht in der PZ ein Interview. Natürlich habe ich dazu meinen Senf gegeben. So einen Fisch lasse ich mir nicht entgehen. Es geschah ein Wunder. Heute Morgen antwortete sie mir Persönlich. Hier das komplette Mail:

    Sehr geehrter Herr helmut,

    vielen Dank für Ihre Mail vom 24. März 2017, in der Sie das Thema „Soziale Gerechtigkeit“ ansprechen.

    Bezüglich der von Ihnen kritisierten Einkommenserhöhungen in Prozent, die Sie als einzige Ursache für soziale Ungerechtigkeit ausmachen, muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Politik hierauf keinen Einfluss hat. Löhne bzw. die Ausgestaltung von Lohnerhöhungen sind bei uns das Ergebnis von Tarifverhandlungen und werden nicht durch die Politik festgesetzt.

    Wie Sie sicherlich wissen, haben wir als SPD auf Bundesebene für mehr Gerechtigkeit viele Reformen durchgesetzt, so auch den Mindestlohn, den die SPD gemeinsam mit den Gewerkschaften gegen alle Widerstände durchgesetzt hat. Es gibt seitdem mehr Lohn, mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und damit auch mehr Gerechtigkeit. Und davon profitieren immerhin rund 4 Mio. Bürgerinnen und Bürger. Weitere Reformen waren die abschlagfreie Rente nach 45 Beitragsjahren, die Mietpreisbremse, das Elterngeld plus und einiges mehr.

    Darüber hinaus fordern wir schon lange mehr Förderung für alle, die Unterstützung brauchen. In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Solidar- und Modernisierungspakt aufmerksam machen. Hier haben wir für 2017 etwa fünf Milliarden Euro auf Bundesebene rausgeholt, allein 2,2 Milliarden für den Arbeitsmarkt. Denn wir wissen, dass die Integration vor allem durch Arbeit funktioniert. Für Wohnungsbau und Stadtentwicklung geben wir 2017 insgesamt 1,3 Milliarden zusätzlich aus. Und außerdem rund 400 Millionen für den Kita-Ausbau und Sprach Kitas.

    Sehr geehrter Herr helmut, wie Sie selbst sagen, steht die SPD seit über 150 Jahren für „soziale Gerechtigkeit“ und so wird es auch weiterhin sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hannelore Kraft


    Solche dämlichen Antworten sind Wasser auf meine Mühlen. Wie blöde halten die eigentlich ihre Wähler?

    Sehr geehrte Frau Kraft.

    Ihre Antwort kann ich so nicht akzeptieren. Die Rentenerhöhungen werden wohl nicht von den Gewerkschaften gemacht. Wenn Sie auf Lohnerhöhungen keinen Einfluss haben, das machen ja die von ihnen als sozial gepriesenen Gewerkschaften, dann erwarte ich, dass die SPD dieses Thema zumindest einmal anspricht. Das ist noch nicht ein einziges Mal geschehen.

    Die Gewerkschaften wissen das übrigens ganz genau. Ende der 70 er forderte die IG Metall unter Steinkühler 320 DM mehr für jeden. Bezog sich auf die jahrelangen 2-stelligen Lohnerhöhungen bei der die unteren Lohngruppen immer mehr abgehängt wurden. Trotz wochenlangen Verhandlungen, Aufmärschen und Warnstreiks landete man wieder bei Prozent. Seitdem ist dieses Thema bei der IG Metall gestorben. Verdi fordert seit Jahren ohne Erfolg für den Einzelhandel 1 € mehr pro Stunde für jeden. In den Medien keine Zeile. Nach Abschluss an erster Stelle in den Nachrichten: Verdi einigte sich in einem Pilotabschluss auf 2, X Prozent in diesem und 2, X Prozent im nächsten Jahr.

    Mit freundlichen Grüßen

    Zum eigentlichen Problem eine dumme Ausrede. Dann auf Nebenschauplätzen ausweichen die mit sozial nichts zu tun und einen langen Bart haben. Mit Zahlen die niemanden etwas sagen. Diese Dame ist Regierungschefin des größten Bundeslandes.

    Gute Nacht Politik und SPD

  4. #4
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    Schwankungen sind immer drin. Aber zu Weihnachten lag die SPD noch um 20%, jetzt ist es um 30%, das ist eine recht ordentliche Steigerung. Fraglich ist nur ob sie die bis zur Wahl halten oder vermehren können.
    Zumal ihre beiden Wunsch-Koalitionspartner weit unter 10% liegen (Linke um 8% und Grüne um 7%)
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    (Laotse, Kapitel 81)

  5. #5
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    Überzeugendere Argumente dass die Ursachen der sozialen Schere, die immer weiter auseinanderklafft gibt es nicht: Am 1. Juli werden die Diäten um 2,3% gleich 214 € erhöht. Entspricht den allgemeinen Einkommenszuwächsen Bei Beamten, Tarif- und Rentenerhöhungen. Bei 2000 € Einkommen sind das 46 €. Eine Differenz von 182 €. Die dumme Kuh Hannelore Krafft meinte die Politik hätte mit Tariferhöhungen nichts zu tun. Das machen die Gewerkschaften. Aber übernehmen schamlos deren Abschlüsse. Sie ist aber zu feige dieses System mit den verheerenden Auswirkungen auf die Geringverdiener zu kritisieren und als Ursache der Schere zu nennen.

    Nach oben passen sich jetzt die Diäten jeden 1. Juli vollautomatisch an. Die Unkostenpauschale am 1. Januar nach den Kostensteigerung. Bin einmal gespannt wie die reagieren wenn diese Kurve einmal nach unten geht. Denen wird schon etwas einfallen dass sie davon verschont bleiben. Siehe Landtag BW.

  6. #6
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    Zitat Zitat von helmut Beitrag anzeigen
    Überzeugendere Argumente dass die Ursachen der sozialen Schere, die immer weiter auseinanderklafft gibt es nicht: Am 1. Juli werden die Diäten um 2,3% gleich 214 € erhöht. Entspricht den allgemeinen Einkommenszuwächsen Bei Beamten, Tarif- und Rentenerhöhungen. Bei 2000 € Einkommen sind das 46 €. Eine Differenz von 182 €. Die dumme Kuh Hannelore Krafft meinte die Politik hätte mit Tariferhöhungen nichts zu tun. Das machen die Gewerkschaften. Aber übernehmen schamlos deren Abschlüsse. Sie ist aber zu feige dieses System mit den verheerenden Auswirkungen auf die Geringverdiener zu kritisieren und als Ursache der Schere zu nennen.

    Nach oben passen sich jetzt die Diäten jeden 1. Juli vollautomatisch an. Die Unkostenpauschale am 1. Januar nach den Kostensteigerung. Bin einmal gespannt wie die reagieren wenn diese Kurve einmal nach unten geht. Denen wird schon etwas einfallen dass sie davon verschont bleiben. Siehe Landtag BW.
    Ich habe Ihre beiden Eingebungen weitergeleitet an Frau Hannelore Krafft. Die Bezeichnung "Die dumme Kuh Hannelore Krafft" habe ich extra markiert... sie sollte dies doch zur Kenntnis nehmen.



    Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.
    ____________________

    Du kannst niemals alle mit deinem Tun begeistern. Selbst, wenn du über's Wasser laufen kannst, kommt immer einer daher und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist.

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