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Thema: Erdogan gewinnt Referendum - Wiederspruch von Opposition

  1. #1
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    Standard Erdogan gewinnt Referendum - Wiederspruch von Opposition

    Istanbul/Ankara/Berlin (dpa)*- Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat das Referendum zur Einführung eines Präsidialsystems, das ihm künftig eine noch größere Machtfülle beschert, knapp gewonnen.
    Zum Artikel: Erdogan gewinnt Referendum - Wiederspruch von Opposition

  2. #2
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    Wer gestern am Abend hupenden Autos mit anhängenden türkischen Fahnen begegnete, konnte sich das Ergebnis des Referendums schon vorstellen. Und wie man jetzt nachlesen kann, haben im Bereich Karlsruhe fast 62% mit Ja, also für Erdogan gestimmt.

    Und dieses macht mich jetzt doch sehr nachdenklich. Der schwere SUV, der mir hupend begegnete, hatte "natürlich" ein Pforzheimer Kennzeichen. Also hat der Besitzer sicherlich hier auch seinen Wohnsitz. Und meist neben dem türkischen auch noch einen 2. deutschen Pass.

    Ich bin ja eigentlich stets sehr tolerant. Aber hier bei uns die Vorzüge einer freien Presse und einer freien Meinungsäusserung und vor allem einer absolut unabhängigen Justiz geniessen, aber dann für eine quasi Diktatur mit sehr eingeschränkter Pressefreiheit und einer von der Politik direkt gelenkten Justiz in der Türkei stimmen: Irgendwie paßt dieses doch überhaupt nicht zusammen.

  3. #3
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  4. #4
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    Zitat Zitat von ROSAROT Beitrag anzeigen
    Wer gestern am Abend hupenden Autos mit anhängenden türkischen Fahnen begegnete, konnte sich das Ergebnis des Referendums schon vorstellen. Und wie man jetzt nachlesen kann, haben im Bereich Karlsruhe fast 62% mit Ja, also für Erdogan gestimmt.

    Und dieses macht mich jetzt doch sehr nachdenklich. Der schwere SUV, der mir hupend begegnete, hatte "natürlich" ein Pforzheimer Kennzeichen. Also hat der Besitzer sicherlich hier auch seinen Wohnsitz. Und meist neben dem türkischen auch noch einen 2. deutschen Pass.

    Ich bin ja eigentlich stets sehr tolerant. Aber hier bei uns die Vorzüge einer freien Presse und einer freien Meinungsäusserung und vor allem einer absolut unabhängigen Justiz geniessen, aber dann für eine quasi Diktatur mit sehr eingeschränkter Pressefreiheit und einer von der Politik direkt gelenkten Justiz in der Türkei stimmen: Irgendwie paßt dieses doch überhaupt nicht zusammen.
    Da sprechen Sie was Wahres an. Ich hatte in der vergangenen Woche ein Gespräch mit einem türkischen Arbeitskollegen. Er ist entschiedener Gegner von Erdogans Machtplänen. Er ist bewusst nicht zur Wahl gegangen, weil er dem Wahlgeheimnis im Konsulat nicht traut und er sich bei einem "Nein" nicht mehr guten Gewissens in den Heimaturlaub trauen kann (laut seiner Aussage). Die ganze Entwicklung erachte ich als höchst bedenklich und ich befürchte, dass wir von unseren Erdogan-Jüngern hier in Deutschland noch einiges hören und sehen werden.
    Geändert von DerNachtgrapp (17.04.2017 um 17:50 Uhr)

  5. #5
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    Zitat Zitat von ROSAROT Beitrag anzeigen
    Wer gestern am Abend hupenden Autos mit anhängenden türkischen Fahnen begegnete, konnte sich das Ergebnis des Referendums schon vorstellen. Und wie man jetzt nachlesen kann, haben im Bereich Karlsruhe fast 62% mit Ja, also für Erdogan gestimmt.

    Und dieses macht mich jetzt doch sehr nachdenklich. Der schwere SUV, der mir hupend begegnete, hatte "natürlich" ein Pforzheimer Kennzeichen. Also hat der Besitzer sicherlich hier auch seinen Wohnsitz. Und meist neben dem türkischen auch noch einen 2. deutschen Pass.

    Ich bin ja eigentlich stets sehr tolerant. Aber hier bei uns die Vorzüge einer freien Presse und einer freien Meinungsäußerung und vor allem einer absolut unabhängigen Justiz genießen, aber dann für eine quasi Diktatur mit sehr eingeschränkter Pressefreiheit und einer von der Politik direkt gelenkten Justiz in der Türkei stimmen: Irgendwie paßt dieses doch überhaupt nicht zusammen.
    Im Falle Erdogan werde ich mich hier bei den meist uninformierten Usern, das sind diejenigen die sich ausschließlich ihre Meinung aus der freien Presse holen, nicht mehr so weit aus dem Fenster lehnen.

    Das von mir fettgedruckte ist wohl als Witz der Woche zu betrachten. Wenn dem so wäre müssten nicht freie Journalisten im Untergrund ihre Meinung unters Volk bringen. Die Blätter wie DWN, Nachdenkseiten und "Der Freitag", um nur einige zu nennen, wären dann überflüssig. Ebenfalls einige Bücher die Versuchen Licht in das Dunkel zu bringen.

    Unabhängig wie man zu Erdogan steht. In den Interviews und Kommentare in den Medien kommen ausschließlich dessen Gegner zu Wort. Weiterer Kommentar überflüssig.

  6. #6
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    Zitat Zitat von ROSAROT Beitrag anzeigen
    Wer gestern am Abend hupenden Autos mit anhängenden türkischen Fahnen begegnete, konnte sich das Ergebnis des Referendums schon vorstellen. Und wie man jetzt nachlesen kann, haben im Bereich Karlsruhe fast 62% mit Ja, also für Erdogan gestimmt.

    Und dieses macht mich jetzt doch sehr nachdenklich. Der schwere SUV, der mir hupend begegnete, hatte "natürlich" ein Pforzheimer Kennzeichen. Also hat der Besitzer sicherlich hier auch seinen Wohnsitz. Und meist neben dem türkischen auch noch einen 2. deutschen Pass.

    Ich bin ja eigentlich stets sehr tolerant. Aber hier bei uns die Vorzüge einer freien Presse und einer freien Meinungsäusserung und vor allem einer absolut unabhängigen Justiz geniessen, aber dann für eine quasi Diktatur mit sehr eingeschränkter Pressefreiheit und einer von der Politik direkt gelenkten Justiz in der Türkei stimmen: Irgendwie paßt dieses doch überhaupt nicht zusammen.
    Die Anhänger Erdogans hier in Deutschland verhalten sich wie" Freilaufende Hühner, die für die Käfighaltung stimmen". Die Leute sind schließlich nicht betroffen.
    Nur wer die Welt kennt, kann seinen Wohnort richtig beurteilen

  7. #7
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    Selbst wenn man, wie es @helmut schreibt, nicht von einer objektiven Berichterstattung ausgeht: Man kann sich durchaus ein Bild von Erdogans Geisteshaltung machen. Und die passt schlichtweg nicht mit unserem Grundgesetz zusammen.

    All diejenigen, die für Erdogans totale Macht stimmten, stimmten damit indirekt auch gegen unser Grundgesetz und sollten dieses Land so schnell wie möglich verlassen und sich auf dem Weg zu ihrem Führer machen.

  8. #8
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    das grösste Problem sehe ich darin, dass " Mutti " mit diesem Menschen Verträge macht. Da bin ich mal gespannt. Es kann mir doch keiner sagen, dass der vor " Mutti " Respekt hat. Der sieht sie und die Deutschen allenfalls als Melkkuh. Wir gehen rosigen Zeiten entgegen.

  9. #9
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    Standard So what

    Zitat Zitat von Webmaster Beitrag anzeigen
    Istanbul/Ankara/Berlin (dpa)*- Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat das Referendum zur Einführung eines Präsidialsystems, das ihm künftig eine noch größere Machtfülle beschert, knapp gewonnen.
    Zum Artikel: Erdogan gewinnt Referendum - Wiederspruch von Opposition
    Was interessiert mich die türkische Innenpolitik.
    Alle Verhandlungen zum Beitritt in die EU für beendet erklären. Nicht auf Eis legen sondern beenden.
    Jedwede Zahlungen an die Türkei einstellen.
    Keine privilegierte Partnerschaft mit der Türkei.
    Wie sieht es eigentlich mit dem Zoll auf türkische Güter aus? Kann man da was machen? Wenn türkische Waren in der EU teurer werden könnten vielleicht die Griechen (also auch die EU) davon profitieren.
    Reisewarnungen des AA. Können wir türkischen Airlines verbieten in der EU zu landen? Oder einfach die Landungen zu verteuern?
    Ich finde schon dass die Türken merken müssen was sie da gewählt haben.
    Die Türkei liegt in Asien und nicht in Europa. Ich denke wir Europäer haben genug eigene Probleme.
    Der immense Usus exterritorialer Vokabeln in der germanistischen Linguistik ist mit dezidiertem Fanatismus auf das maximale Minimum zu reduzieren!

  10. #10
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    Zitat Zitat von Anais Beitrag anzeigen
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    Bin dabei!
    Der Klügere gibt solange nach bis er der Dumme ist.

    Die Banken und die Liberalen sollen für IHRE Krise selbst bezahlen!

    «Die Tulpenzwiebel-Spekulationen sind in einer Art Fieber zustande gekommen, also im Zustand der Unzurechnungsfähigkeit. Bei Spielsucht ist aber nicht der Staat zuständig, sondern der Arzt.»
    Regierungserklärung der holländischen Regierung 1637 zur Tulpenzwiebel-Spekulationsblase

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