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  1. #1
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    Standard

    PFORZHEIM. Von Rettungskräften nach einem Einsatz zurückgelassene Einweghandschuhe und sterile medizinische Verpackungen liegen am Enzvorland beim FCP-Stadion. Dort hatte sich ein Unfall mit einem Kleintransporter ereignet, dessen Fahrer schwer verletzt wurde und vom Notarzt behandelt wurde (die PZ berichtete). Die „Pforzheimer Zeitung“ fragte nach, wer solchen Müll entsorgen muss.

    Wolf-Dietmar Kühn, Leiter des Ordnungsamts, betonte, dass er so etwas noch nie erlebt habe und es auch für gefährlich halte, wenn zum Beispiel blutverschmiertes Material frei zugänglich für jedermann liegen bleibe. „Normalerweise nehmen die Rettungskräfte ihren Müll wieder mit“, sagt er.

    Rüdiger Scheffelmaier, Leiter des Rettungsdienstes beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) erklärte, dass laut Dienstanweisung beim DRK die Helfer eine Unfallstelle stets ordentlich hinterlassen.

    „In diesem Fall war nicht das DRK, sondern der Arbeiter-Samariter-Bund im Einsatz“, erklärte er. Er vermute, dass es sich um ein Versehen handle.

    Auch Bernd Breig, Rettungssanitäter beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), betont, normalerweise ließen seine Helfer die Unfallstelle sauber zurück. „Selbstverständlich nehmen auch die ASB-Kräfte ihren Müll wieder mit, aber ich kann mir vorstellen, dass in der Hektik des Einsatzes, bei dem auch ein Rettungshubschrauber beteiligt war, der Müll schlichtweg vergessen wurde.“ Er wolle dafür sorgen, dass die Verpackungen und Einweghandschuhe schnellstens entsorgt werden.

  2. #2
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    Standard Rettungskräfte vergessen Müll

    was ist denn hier los? ist das denn ein aprilscherz? wer um himmels willen hat denn hier ein problem mit überresten von einsätzen bei denen leben gerettet werden? ein rettungshubschrauber kommt ja schliesslich nicht bei ein paar kratzern, oder irre ich mich? wie viele menschen haben denn dem rettungsdienst ihr leben zu verdanken und waren um jede minute dankbar? sollen sie denn mit einem mülleimer vor der fahrt noch durch die wiesen streunen? meiner meinung nach muss hier die stadtreinigung tätig werden oder der abschleppdienst. ich kann nur hoffen dass diejenige/derjenige passantin/passant oder reportererin/reporter zur besinnung kommt und sich überlegt, ob dieser artikel das papier wert ist auf dem er steht und ob denn bei allen gesunden menschenverstand der rettungsdient, der notarzt oder die hubschrauberbesatzung die zeit zum einsammeln des mülls aufbringen sollen auf kosten der Patientinnen/Patienten.

  3. #3
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    Standard Boulevardjournalismus

    Zitat Zitat von miri33 Beitrag anzeigen
    was ist denn hier los? ist das denn ein aprilscherz? wer um himmels willen hat denn hier ein problem mit überresten von einsätzen bei denen leben gerettet werden?
    Die Pforzheimer Zeitung anscheinend. Es ist mir aufgefallen, dass die Pforzheimer Zeitung immer mehr in Richtung Boulevardjournalismus geht. Nicht zum Erstenmal werden Berichte unnötig sensationsorientiert aufgemacht.

    Ok, ich finde etwas Sensation kann nicht schaden, bin selbst ein Fan davon, aber in manchen Berichten sollte man es einfach lassen. Wie in diesem Bericht beispielsweise. Hier werden nur irgendwelche Hilfssheriffs alamiert, die dann nichts Besseres zu tun haben, als zu schauen das Rettungskräfte ihren Müll beseitigen.

  4. #4
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    Rotes Gesicht So macht man aus einer Fliege einen Elefanten!!!

    Also ich bin auch der Meinung, dass der Sanitäter, diesen "Müll" in der Hektik vergessen hat und eigentlich kein Thema für einen Zeitungsartikel ist.

    Ich bin aber nicht der Meinung, dass das Wegräumen des Mülls, Sache der Stadtreinigung ist. Das kann, falls deswegen wirklich die Polizei gerufen wurde, auch von dieser in eine Plastiktüte gesteckt und entsorgt werden. Oder auch vom Redakteur, der diese spannende Sensation recherchiert hat!
    Sonst würden zu den Kosten für die Rettung, ja auch noch die Kosten für die Entsorgung von der Stadtreinigung hinzukommen, pfffff!!!

    MfG
    Geändert von Der aus'm Enzkreis (15.04.2008 um 13:40 Uhr)

  5. #5
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    Böse

    Zitat Zitat von miri33 Beitrag anzeigen
    was ist denn hier los? ist das denn ein aprilscherz? wer um himmels willen hat denn hier ein problem mit überresten von einsätzen bei denen leben gerettet werden? ein rettungshubschrauber kommt ja schliesslich nicht bei ein paar kratzern, oder irre ich mich? wie viele menschen haben denn dem rettungsdienst ihr leben zu verdanken und waren um jede minute dankbar? sollen sie denn mit einem mülleimer vor der fahrt noch durch die wiesen streunen? meiner meinung nach muss hier die stadtreinigung tätig werden oder der abschleppdienst. ich kann nur hoffen dass diejenige/derjenige passantin/passant oder reportererin/reporter zur besinnung kommt und sich überlegt, ob dieser artikel das papier wert ist auf dem er steht und ob denn bei allen gesunden menschenverstand der rettungsdient, der notarzt oder die hubschrauberbesatzung die zeit zum einsammeln des mülls aufbringen sollen auf kosten der Patientinnen/Patienten.
    Da muß ich doch in allen Punkten rechtgeben. Bin selber in der Branche und Menschenleben retten ist allemal wichtiger . Den Müll einsammeln können doch diejenigen, die drumrumstehen und zuschauen. Soll ein Notarzt oder Rettungssanitäter den Verletzten, wo vielleicht Minuten das Leben retten können, liegen lassen, weil er erst noch den Müll entsorgen muß.
    Unmöglich, diese Sache so aufzubauschen.

  6. #6
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    Bravo, toller Artikel. Herr Rosendahl beweist mit so einem Artikel nur Eines: Langeweile macht empfänglich für allerhand fragwürdige Ausflüsse! Er möchte den Lesern eine Meinung suggerieren: Der Rettungsdienst verschmutzt die Umwelt und gefährdet Menschen... Da ich selbst in einem Krankenhaus tätig bin, und zuvor meinen Zivildienst bei einem Rettungsdienst abgeleistet habe, kenne ich beide Seiten der Versorgungspraxis von Unfallopfern aus. Es wird immer vermieden, bereits aus einem professionellen Arbeitssinn, jegliche unnötige "Verschmutzung" zu vermeiden. Dies ist innerhalb von Wohnung oder Krankenwagen kein großes Problem. Bei Notfällen auf "der Strasse" jedoch stößt man hier aber besonders im Hinblick auf schwer verletzte Personen auf ein gewisses Problem des "Zeitmanagements". Im Klartext: die schnellstmögliche Versorgung des Verunglückten sowie dessen zügiger Transport in eine Klinik, ich schäme mich dies tatsächlich erwähnen zu müssen, stehen im absoluten Vordergrund! Vergessene Papierchen oder Handschuhe sind hier de facto nicht immer zu vermeiden und deren Erwähnung in einer Zeitung einfach nur lächerlich. Wenn Herr Rosendahl also auf der Suche nach möglichem Unrat ist kann er bei jedem schweren Unfall, welche täglich mehrmals vorkommen, fündig werden. Bei dem Müll auf den Bildern handelt es sich augenscheinlich um Verpackungsmaterial und Handschuhe. Leeres Verpackungsmaterial ist nun wirklich völlig ungefährlich. Handschuhe werden beim Ausziehen automatisch "auf Links gedreht", somit besteht eindeutig so gut wie keine Gefahr sich mit irgendetwas zu infizieren, wenn man sie nicht gerade absichtlich darin herumwühlt. Jeder Hundehaufen ist da gefährlicher.
    Wurde denn auch darauf geachtet ob nicht vielleicht Benzin oder Öl ausgelaufen ist? Vielleicht gibt es dort noch Teile des Autos die auf ihre Entsorgung warten? Wo bleibt hier der investigative Journalismus? Folgt diesbezüglich noch ein weiterer Artikel? Es wäre doch sicherlich sinnvoll gleich der gesamten Verschmutzung auf deren Ursprung zu folgen... Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Schnell ist eine Meinung in Gang gesetzt die tatsächlich "jedem gesunden Menschenverstand entbehrt". ...und tatsächlich hat sich nach der Entlassung aus dem Krankenhaus noch nie jemand erkundigt, ob seine Rettung auch im Sinne des Recycling war.
    PS: holt nun der Rettungshubschrauber den Müll ab oder spart man sich dann doch das Kerosin und der Notarzt holt es mit seinem Fahrrad? Oder Der "Rettungssanitäter", vermutlich doch eher Rettungsassistent, nach seinem wohlverdienten Feierabend...

  7. #7
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    Standard Die Zeitung sollte sich beim Rettungsdienst für solche Berichte entschuldigen!!!

    Lange habe ich mich nicht so geärgert, wie über diesen unnötigen und meiner Meinung nach unverschämten Bericht der PZ. Vor wenigen Monaten wurde einem Familienmitglied in höchster Not vom Rettungsdienst und dem Notarzt professionell, schnell und äußerst freundlich das Leben gerettet. Der dabei entstandene Müll ist nichts, im Vergleich zur Rettung eines Menschenleben!
    Solchen Menschen, die sich täglich bei geringem Lohn aufopfern, ihre eigene Gesundheit riskieren um anderen zu helfen wird durch die Berichterstattung der Klatschpresse aus Sensationsgier das Leben schwer gemacht. Es müssen unzählige Stellungsnahmen geschrieben werden, was die Retter von Ihrer eigentlichen Arbeit abhält. Anstatt kleine Missgeschicke groß in Szene zu setzen, sollten diese Menschen viel öfter Lob und Zuspruch erhalten. Aber dafür ist sich diese Zeitung und besonders Herr Rosendahl und Herr Bechtle "zu fein".
    Meiner Meinung nach sollte die Zeitung eine Entschuldigung abdrucken. Ich habe nun endgültig die Konsequenz aus dieser zahllosen Reihe niveauloser Artikel gezogen und habe mein Abonnement bei der PZ gekündigt.

  8. #8
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    BRAVO PZ! BRAVO HERR ROSENDAHL!

    Haben Sie jetzt schon mit einem Sommerloch zu kämpfen?! Das journalistische Niveau der PZ ähnelt immer mehr der BILD-Zeitung.

    Dass die PZ bzw. einige ihrer so genannter Berichterstatter dem Rettungsdienst im allgemeinen und dem DRK im besonderen nicht wohlgesonnen sind, ist ja nicht nur allgemein hin bekannt, sondern hat sich mit diesem Artikel wieder auf ganzer Linie bestätigt. Wohl nicht wissend, dass die Kollegen vom ASB den Einsatz bedienten, meinte Rosendahl wohl hier eine Chance gesehen zu haben, um dem DRK mal so richtig gegen den Karren fahren zu können. Wenn ich mir die anderen Kommentarre so anschaue, ist dieser Versuch zum Glück nach hinten los gegangen.

    Auch ich fordere von der PZ bzw. Rosendahl eine entsprechende Entschuldigung gegenüber dem Rettungsdienst (DRK/ASB)!

  9. #9
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    Aber immerhin hat es die PZ geschafft einen ganzen Artikel OHNE Rechtschreib- und Grammatikfehler zu veröffentlichen! Dem sollte man Respekt zollen! Sowas kommt dann doch eher selten vor

    Nur weil eine Zeitung bunter wird, wird sie noch lange nicht gut. Aber das scheint man bei der PZ die letzten Jahre irgendwie vergessen zu haben...Also zurück zur Süddeutschen und FAZ!

  10. #10
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    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
    Falls dies noch als Arbeitszeit honoriert werden sollte,
    werde ich auch Redakteur bei der PZ.

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