Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Administrator
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    Standard

    Der Schreck war einem Rentnerehepaar in die Glieder gefahren, als es am Morgen den Rolladen zu seinem Balkon im dritten Stock an der Calwer Straße hochzog – denn: ihnen war plötzlich eine Schlange vor die Füße gefallen.

    Rot-braun war diese, mit gelben Flecken, doch nicht sehr groß. Gerade mal 30, 40 Zentimeter lang. Aber es war klar, dass es keine Blindschleiche und keine heimische Natter war. Vermutlich handelte es sich um eine junge Boa, die ausgewachsen zwei, drei Meter lang werden kann.

    Aber wo kam das Tier her? War es aus einem Terrarium ausgebüchst? Und wie kam es in den Rolladenkasten auf dem Balkon? Regungslos lag der ungebetene Gast zunächst auf der Fußmatte, dann habe die Schlange aber den Kopf hochgenommen und sei „wuselig“ geworden.

    „Was tun?“, fragte sich das Ehepaar. Anfassen wollte niemand das Tier, es könnte ja giftig sein. Da hatte der Rentner die Idee, es mit einem Haken, der sich auf der Wäscheleine befand, einzufangen und in einen Sack zu stecken. Gesagt, und erfolgreich getan . . .

    Doch bevor sich das Ehepaar an seinen Frühstückstisch setzte, informierte es die Polizei. Beamte vom Revier Süd holten den Eindringling ab und brachten ihn ins Tierheim. Dort blieb die junge Boa aber nicht lange. Als die PZ gestern den Ausreißer fotografieren wollte, hatte die Schlange – das Gitter des Geheges war offensichtlich nicht engmaschig genug gewesen – schon längst wieder das Weite gesucht. ef-te

  2. #2
    Benutzer
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    80

    Standard Schlange entwischt

    Das darf aber in einem Tierheim wo man annehmen muß, dass das Personal villeicht nicht für jede Tierart aber doch für die unterbringung in einem geeignetem Käfig oder Terrarium garantiert.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Stein
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    215

    Standard Hallo??

    Bevor Sie hier unqualifizierte Beiträge einbringen, möchte ich Ihnen sagen, auch ich schaffe in dem o.g. Tierheim als Pfleger und möchte Ihnen nur mit auf dem Weg geben, auch wir sind nur Menschen wo einstweilen Fehler machen, aber sicher mit keinerlei Absicht!
    Zitat Zitat von Australia Beitrag anzeigen
    Das darf aber in einem Tierheim wo man annehmen muß, dass das Personal villeicht nicht für jede Tierart aber doch für die unterbringung in einem geeignetem Käfig oder Terrarium garantiert.

  4. #4
    Else
    Gast

    Standard

    ...das Tierheim sollte jetzt ja nun wirklich für jede Gattung Tier das passende haben. Da wäre z.B. ein Quartier für eine schwarze Witte mit passendem Gegengift versteht sich, ein Krokodilgehege - oder besser gleich zwei, da diese Tierchen ja immer beliebter werden und es ja sein könnte, einem Eigentümer werden diese niedlichen Schatzis zu groß.... ein Gepardengehege, dann Schweineställe für die zu fett gewordenen Mini-Schweinchen...

    So ein Quark! Die Schlange wird ja wohl clever genug gewesen sein, sich aus dem Quartier Ihres Besitzers zu befreien.... und dem fehlt das teure Stück sicherlich schon!
    Der Mensch sollte nie den Freiheitsdrang und den Lockruf der Natur unterschätzen

    Die Bevölkerung sollte allerdings darüber informiert werden, ob es eine Würgeschlange ist. Denn diese kann man ohne Bedenken "einsammeln". Man muss halt nur aufpassen, dass sich die kleinen spitzen Zähnchen nicht durchs Fleisch bohren und das niedliche Tierchen das Maul dann nicht mehr aufmachen will.
    Gefährlich ist das nicht, höchstens ein klein wenig unangenehm. Sie wäre dann nur zu leicht eingefangen und wieder raus aus unserer Natur. Denn in der heimischen Population hat diese Tierrasse eher nichts verloren.......

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