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  1. #1
    Administrator
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    Standard

    PFORZHEIM. Ein überwiegend von Portugiesen genutzter Reisebus ist gestern auf dem Weg nach Porto in Frankreich verunglückt. Eine Frau kam ums Leben, 19 erlitten Verletzungen. In Pforzheim waren zehn Personen zugestiegen.

    „Bei den am Montag um 9.30 Uhr an der Haltestelle Zehnthofstraße eingestiegenen Fahrgästen muss es sich wohl vor allem um portugiesische Rückfahrer, die nicht in Pforzheim gebucht hatten, oder Internetbucher aus anderen Städten gehandelt haben, denn ich hatte keine Tickets nach Porto in den vergangenen drei Wochen verkauft“, sagt Barbara Schrada. Sie ist die derzeit einzige Mitarbeiterin im „Touring“-Büro am Zentralen Omnibusbahnhof Süd. Rund 200 Euro koste die Fahrt von Pforzheim nach Porto. Erst von der PZ erfuhr sie gestern von dem Unfall. „Solche Unglücke kenne ich zum Glück nur aus dem Fernsehen“, sagt sie. Sie habe keinerlei Anfragen wegen des Unfalls in ihrem Büro gehabt.

    Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin befanden sich mindestens zwei Deutsche an Bord. Ob sie zu den Opfern zählen, war zunächst unklar. An Bord waren 53 Reisegäste.

    „Auf dem Weg in die Heimat“„Wir gehen davon aus, dass es sich bei den Fahrgästen meist um Portugiesen handelt, die auf dem Weg in die Heimat waren“, sagte der Sprecher des Reiseunternehmens Euro-lines, Michael Svedek. Partner der Firma Eurolines ist Touring in Deutschland. Beide werben mit dem Slogan: „Wir verbinden Europa.“

    Eine Frau erlag ihren schweren Verletzungen noch am Unfallort. Mindestens drei der 19 Opfer erlitten schwere Verwundungen. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. In den Krankenhäusern in Bordeaux und Arcachon werden alle Verletzten behandelt.

    Der Reisebus war gegen 3 Uhr bei Saugnacq-et-Muret in der Nähe von Bordeaux von der Fahrbahn abgekommen. Anschließend durchbrach er eine Leitplanke und kam erst kurz vor einem Brückenpfeiler zum Stehen. Das in Portugal zugelassene Fahrzeug war im Auftrag von Euro-lines unterwegs nach Porto. Französische Medien berichteten, dass gegen den Fahrer des Busses Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen wurden. Ein anderes Fahrzeug sei am Unfall vermutlich nicht beteiligt gewesen.

    Vertreter der Eurolines-Zentrale in Brüssel organisierten die Weiterfahrt der unverletzten Passagiere. Im Verbund Eurolines sind 32 unabhängige Busreiseunternehmen zusammengefasst, deren Netz 500 Ziele in Europa verknüpft.

  2. #2
    Benutzer
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    Standard Bus-Unfall

    Da kann ich nur dazu sagen das entweder ein Vorderreifen geplatzt ist oder was wohl wahrscheinlicher ist dass der Fahrer eingeschlafen ist.Es tut mir leid für die Verletzten und die Angrhörigen der getöteten.Bei den heutigen niedrigen Preisen wird für die Sicherheit der Fahrgäste oftmals an allen ecken gespart.Ich hoffe für den Fahrer das er unschuldig ist.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Standard Tragisch

    Ich wünsche den Angehörigen und auch den Überlebenden viel Mut , Kraft und viele Freunde die sich jetzt um sie kümmen. Mein Beileid.
    Wir sind dafür, dass wir dagegen sind.

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