Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
    Administrator
    Registriert seit
    13.11.2007
    Beiträge
    11.450

    Standard

    PFORZHEIM. Kurze Wartezeiten, ein ebenerdiger Zugang und Expresslinien: All das stellen sich die Verantworlichen vor, um den Busverkehr attraktiver zu gestalten. Oberbürgermeister Gert Hager fuhr mit den Linien 1 und 6.

    Die drei Linien haben es in sich: „Die Linie 1 zum Arlinger, die 6/62 auf den Haidach und die Linie 5 Richtung Krebspfad tragen 60 Prozent des gesamten Fahrgastaufkommens“, erklärt Johannes Schwarzer, Chef des SVP Stadtverkehrs Pforzheim. Zusammen mit Oberbürgermeister Gert Hager und Erster Bürgermeister Roger Heidt sowie weiteren Experten unternahm er am Montag eine Busfahrt mit der Linie 1 und der Linie 6 vorbei an zugeparkten Busspuren und wartenden Schülergruppen. 22 Millionen Fahrgäste transportieren die 80 SVP-Busse jährlich im Stadtgebiet.

    Ideen für bessere BusseDer öffentliche Nahverkehr, so Hager, solle im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans attraktiver werden und statt 18 Prozent insgesamt 23 Prozent des Gesamtverkehrs der Stadt aufnehmen. Um das zu erreichen, schweben den Verantwortlichen verschiedene Ideen vor. Die drei Hauptlinien könnten zu Expressrouten ausgebaut werden mit eigenen Spuren. Die Busse könnten besser auf die Zeiten der Züge Richtung Stuttgart abgestimmt werden. Statt im 15-Minuten-Takt könnten die am meisten frequentierten Linien im Zehn-Minuten-Takt fahren. Was das finanziell etwa für die Linie 1 heißt, rechnet Fahrdienstleiter Harald Mendrock vor: „Wir müssten statt sechs dann neun Busse einsetzen. Jeder kostet 200 000 Euro.“ Finanzielle Zusagen möchte Hager im Moment keine machen. „Die nächsten zwei Jahre werden hart.“

    Eine Arbeitsgruppe soll im Januar über die Möglichkeit gestaffelter Unterrichtszeiten diskutieren, um teure Spitzenlasten beim Busverkehr zu entzerren. Immer wieder habe es früher, so Mendrock, Bedenken der Eltern gegeben, deren Kinder von außerhalb kommen. Die Angst, dass die Landbusse nicht mehr gut mit den Stadtbussen harmonieren bei veränderten Schulanfangszeiten sei zu groß gewesen. Und Mendrock hat noch einen Wunsch: Die Hochschule könnte eine eigene Linie vertragen.

    An der Hochfirstraße im Arlinger demonstriert Schwarzer die Haltestelle der Zukunft: Ohne Parkbucht und künftig mit einem Hochbordstein, der ebenerdiges Einsteigen ermöglicht. Hager zeigt sich angetan von der Qualität des öffentlichen Nahverkehrs weiß aber auch: „Wir müssen zehn bis 15 Jahre im Voraus planen auch was die Anbindung von Gewerbegebieten angeht.“

  2. #2
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    08.12.2009
    Beiträge
    16

    Standard OB fährt Bus.

    Schade, daß er sich die Linie 5 nicht angesehen hat.
    Er wäre sicher erstaunt gewesen, für was er vor Kurzem zugestimmt hat.
    Nämlich für einen provisorischen "Gehweg für Kinder und alte Leute", an der Theodor-Fahrnerstraße.

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •