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  1. #151
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    Die Sichtweise an sich habe ich nicht verloren, nicht immer sind die Mahlzeiten, die man (essen muss) isst, selbst zubereitet...

  2. #152
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    Ich denke schon, dass es wichtig ist an etwas zu glauben. Selbst wenn man keiner Weltreligion angehört, glauben viele Menschen an was anderes. Meine Schwester z.B. glaubt auch nicht an Gott, ist aber sehr abergläubisch und hat immer so ein Kleeblatt http://www.lacadena.de/Damen-Schmuck...ver::6060.html als Glücksbringer bei sich. Habe auch oft gehört, dass Menschen die ihr ganzes Leben nicht Gott geglaubt haben, kurz vor dem Tod im Krankenhaus doch zu Gott beeten. Ich glaube aber nicht, dass es einen Unterschied macht, wie es nach dem Tod weitergeht, ob man gläubig ist oder nicht. Aber wir werden es alle früher oder später selbst efahren, oder auch nicht :-).
    Geändert von Flohrain (03.12.2012 um 11:58 Uhr)

  3. #153
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    Gott hat uns dieses Jahr verlassen ! Zuviel Schmerz musste unsere Familie erleiden.
    Gott ?

  4. #154
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    ich bin aus der kirche ausgetreten, aber nicht weil ich ungläubig bin, sondern weil ich der meinung bin, dass ich meinen glauben auch seeehr gut ohne die kirche ausüben kann

  5. #155
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    Das Problem an Religionen ist, dass sie gar nicht wissen oder verstehen was eigentlich wirklich geglaubt wird. Ich lernte auf einem Symposium für Luftraumphänomene in Berlin den wohl interessantesten Menschen kennen, der mir je begegnet ist. Er machte mir klar, dass Religion an sich für jeden Menschen eine Bereicherung wäre, wenn man sie auch verstehen würde. Allerdings müsste man bereit sein neu zu denken. Also wirklich bereit sein neu zu denken.

    Im ersten Schritt muss einem klar sein, dass es Gott oder den Teufel an sich nicht gibt. Also nicht als Entität. Er machte mir klar, dass sich diese Wörter aus einer alten Sprache ergeben haben, die zunächst Adjektive waren. So ist Gott abgeleitet von "got", was so viel bedeutet wie etwas erhalten oder bekommen haben. Im Kontext zu einer unbekannten Sphäre. Also dem Denken, wie man es heute versteht. Erkenntnis aus Überlegungen, die aus dem Unterbewusstsein resultieren, wie beispielsweise der 37%-Regel. Der Teufel kommt aus dem gleichen Sprachstamm und ist von "tuifal" abgeleitet, was die Infragestellung und den damit einhergehenden Widerspruch bezeichnet. Wenn man also eine Idee bekommen (got) hat, fragt man sich trotz anfänglicher Klarheit und Überzeugung sofort wieder, ob man auch wirklich an alles gedacht hat. Der gesamte Inhalt der Idee war das "engil", also die Botschaft aus dem Unterbewussten, welche wir immer wieder infrage stellen.

    Aus Adjektive wurden Substantive und somit Personen, weil man den damalig primitiven Menschen unter Kontrolle bringen und halten wollte. Das sind aber nicht die einzigen Begriffe, die falsch betrachtet werden. Nehmt den "Propheten". Das ist ein sehr altes Wort für einen Menschen, der viele Geschichten berichten konnte, weil er meist unterwegs war. Er hatte etwas von einem anderen Ort vermittelt (wahr gesagt, ehrlich berichtet), wie man es heute von Korrespondenten erwartet. Mehr ist nicht dahinter. Klar, diese Menschen waren nicht nur gebildet, sondern konnten wie wir heute im Rahmen ihrer Erfahrung antizipieren, also intellektuell hochrechnen. Einige waren so begabt, dass ihre Prognosen häufig stimmten und diese hohes Ansehen genossen. Es umgab sie eine Magie, weil die ungebildeten Menschen das einfach nicht verstehen konnten. Der damals bekannteste Mensch was Issar, der zum wissenschaftlichen oder politischen Wissen auch viele Philosophien kannte, weil er vornehmlich Interesse daran hatte und den nahen Osten bereiste.

    Es würde hier zu weit führen aufzuzeigen wie sich die Sprache seit dem 8. Jahrhundert wandelte und welche Begriffe heute alle falsch dargestellt sind, weil man seine Religion immer mehr perfektionieren wollte. Nehmen wir als Beispiel noch die Spiritualität und die Esoterik. Spiritualität verknüpft man heute stets mit Religion. Doch in Wahrheit ist sie nichts weiter als der Oberbegriff allen Denkens. Es fehlt stets das einleitende Adjektiv. Wenn man von Spiritualität spricht, wäre damit die Summe all dessen gemeint, was man als Software der Existenz bezeichnen könnte. All das, was nicht wirklich greifbar ist. Im Gegensatz zur Hardware. Also die äußere Welt, die uns umgibt und als Gesamtheit Exoterik heißt. Ihr Gegenpart ist die Esoterik. Also die Gesamtheit der innerlichen Welt. Nicht, worüber man sich lustig machen kann. Es sei den man sei mental eingeschränkt und kann es nicht anders erfassen als es durch infantiles Gelächter von sich zu weisen. Es ist schließlich eine enorme Ganzheitlichkeit, die nicht so einfach erfasst und begriffen werden kann. Was natürlich nicht möglich ist, wenn man sich damit erst gar nicht befasst. Mitunter, weil man sich geschickt von der Möglichkeit der Erkenntnis hat abbringen lassen um anderen zu dienen.

    Das nimmt zwar den Religionen den Wind aus den Segeln, aber beraubt niemanden um religiöse Spiritualität. Schließlich ist der Ort des Bewusstseins nicht geklärt und bedarf objektiver Erforschung. Aber auch einfacher Nutzung wie Meditation oder Yoga um in der äußeren Welt zu bestehen. Wichtig ist, dass man es stets ernsthaft betrachtet und sich niemals von Ansichten leiten lässt, die nicht nachvollziehbar sind. Schließlich werden wir von mannigfaltigen Ereignissen umgeben. Da wäre es nicht nur falsch, sondern völlig unvernünftig sie zu ignorieren. Und tut man es doch, hat man nicht das Recht andere durch Hirngespinste in seine Welt der Faulheit oder gar Machtbesessenheit zu ziehen, indem man es trivial als Religion abtut.

    ---
    Nachtrag:

    Ich selbst bezeichne mich als Eklektiker. Das sind jene, die sich aus allen Philosophien die vernünftigsten Teile ziehen und adaptieren. Denn alles was im Leben zählt ist Vernunft. Und die Fähigkeit zur Selbstdisziplin.
    Geändert von jackomo (28.08.2013 um 16:54 Uhr) Grund: Erweiterung
    Heute ist nur das Gestern von morgen!

  6. #156
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    Das Problem an Religionen ist, dass sie gar nicht wissen oder verstehen was eigentlich wirklich geglaubt wird. Ich lernte auf einem Symposium für Luftraumphänomene in Berlin den wohl interessantesten Menschen kennen, der mir je begegnet ist. Er machte mir klar, dass Religion an sich für jeden Menschen eine Bereicherung wäre, wenn man sie auch verstehen würde. Allerdings müsste man bereit sein neu zu denken. Also wirklich bereit sein neu zu denken.
    "Übersetzt" man das Wort "Religion", stellt man fest, dass es aus dem lateinischen "religio" abgeleitet wird; das soviel wie "Ehrfurcht" (...) bedeutet... (Erst) die christliche Theologie deutet daraus "Zurückbindung an Gott" (lat. "religare" = zurückbinden). Das Wort Religion an sich und ohne theologische Deutung kann als "Weltbild, Weltanschauung" definiert werden. Wie diese auszusehen hat, "gottgefällig" z. B.wurde im Nachhinein hinzugefügt oder "angereichert", wenn Sie das so wollen. Und hier ging es tatsächlich um Macht und Machterhalt. Insoweit kann die Unterscheidung (und Prägung der Begriffe) zwischen "Himmel, Hölle, Engelscharen und Fegefeuer, Gott und Teufel" genauso dem Machterhalt zugeschrieben werden, wie die Begriffe "Eingehen in das Paradies plus 'Horden' von Jungfrauen" in einer anderen bekannten Religion. Anders ausgedrückt (wäre) das damalige Tun (das Heraufbeschwören von Ängsten, um diese Ängste oft zu Lasten Dritter (nämlich der nicht gelehrten, schriftkundigen Bevölkerung) gnadenlos auszunutzen, nach heutigen Gesichtspunkten kriminelles Handeln. (Weitere Zusammenhänge aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen...) Letzteres bezieht sich heute eben auch auf einige, nicht alle Oberen/Gelehrten einer anderen bekannten Religion und kann auch 1:1 übertragen werden. (Auch einige Psychologen / Gutachter und deren Mitstreiter "verdienen" so ihren Lebensunterhalt, aber das ist eine andere Geschichte, auf alle Fälle aber auch kriminell)...

    "Christ, christlich sein"... für das Wort an sich gibt es keine Definition; es wird abgeleitet von der (fiktiven oder tatsächlichen) Person "Jesus Christus", bzw. von den Überlieferungen und Lehren dieser Person. Im Grunde genommen entspricht dessen Handeln der Definition von "gut". Die Problematik war auch seinerzeit schon, das es Gelehrte gab, die sich nicht scheuten, noch von den Ärmsten das letzte Hemd zu fordern. Ich könnte mir vorstellen, dass ihnen gegenüber dieses Tun mit "Gottgefälligkeit" umschrieben wurde. Evtl. sollten Hinweise auf "das Böse" (also Hölle, ewige Verdammnis...) Fragen und / oder Weigerungen der Menschen verhindern...

    Meine persönliche Meinung dazu ist, dass man nicht einer Kirche / Religion angehören muss, um z. B. zumindest zu versuchen, in Not geratene Menschen (gleich welchen Alters, welcher Rasse...) zu helfen. Für mich ist das meine Religion / meine Weltanschauung. Ich bin weiter der Meinung, dass Demagogen, die in einer solchen Umgebung dem Helfenden unlautere Absichten unterstellen und so weit gehen, dass sie bei Dritten Ängste schüren und damit diese wiederrum gegen eine hilfsbereite Person aufhetzen und zur Falschaussage nötigen, dringend der Therapie zugeführt gehören...

    "Mut ist: etwas zu beweisen, was angeblich nie statt gefunden hat" - so oder so ähnlich klingt es gerade von Seiten einer christlichen Hilfsorganisation (ich meine Caritas?). Meine persönliche Erfahrung ist jedoch, dass es oft einige - bestimmt nicht alle "christlich" geführten Organisationen sind, die "Wein predigen, aber Wasser verteilen"...

    Ich persönlich halte es für ein normales / menschliches Verhalten, auch mal nachts bei Minusgraden und wildfremden Menschen unter einem Fahrzeug zu liegen und dafür zu sorgen, dass diese zumindest noch bis nach Hause kommen...
    Dazu muss ich keiner Kirche angehören...
    Geändert von And1 (29.08.2013 um 11:17 Uhr)

  7. #157
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    Dazu muss ich keiner Kirche angehören...
    Sag' ich doch schon lange.
    Aber dazu gehört eben sich große Gedanken um dieses Thema zu machen.
    Das ist den meisten zu anstrengend, oder sie sind schlicht intelektuell übrfordert weshalb sie lieber in die Kirche gehen und sich vom Pfarrer berieseln lassen.
    Jawohl berieseln, denn eine richtige (Gardienen)Predigt habe ich noch nie von der Kanzel gehört. Ich meine sie muss ja nicht einer Publikumsbeschimpfung gleichen, nur hin und wieder die Leviten lesen würde den ein-, oder anderen aus seiner sozialen Lethargie reißen.
    Weltweiter Wohlstand in Harmonie mit der Natur
    http://www.joytopia.net

    Oder wenigstens neues Geld a la Willi Weise
    http://m.youtube.com/watch?v=fmHoPy1qnvI
    --------
    „Denke niemals dass der Krieg, egal wie erforderlich oder wie begründet er ist, kein Verbrechen sei.“ E.Hemingway
    __________________________________
    ... und so mancher Beitrag ist (mir) keine Antwort wert.
    (8280)


  8. #158
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    Zitat Zitat von Einsteiner Beitrag anzeigen
    Sag' ich doch schon lange.
    Aber dazu gehört eben sich große Gedanken um dieses Thema zu machen.
    Das ist den meisten zu anstrengend, oder sie sind schlicht intelektuell übrfordert weshalb sie lieber in die Kirche gehen und sich vom Pfarrer berieseln lassen.
    Jawohl berieseln, denn eine richtige (Gardienen)Predigt habe ich noch nie von der Kanzel gehört. Ich meine sie muss ja nicht einer Publikumsbeschimpfung gleichen, nur hin und wieder die Leviten lesen würde den ein-, oder anderen aus seiner sozialen Lethargie reißen.
    Also braucht es wieder andere, die "den ein oder anderen" aus der "sozialen Lethargie" reißen?
    Oder ein Genehmigungsverfahren?
    Über das dann ein "Wissender" entscheidet und damit die "Unwissenden" ggf. für "dumm" verkaufen kann?
    Auch in der Hinsicht, dass dieser dann die "rote Linie" (um einen Bezug zum aktuellen Geschehen zu setzen...) erneut überschreiten und bei Dritten Ängste erzeugen und schüren kann (bzw. Mundtot machen kann) und zwar so überzeugend, dass diese dem Demagogen noch den Arsch retten?
    "Herr Lehrer ich weiß was..." (?)

    Hatten wir das nicht schon (mindestens) einmal?
    Wollen wir das noch ein weiteres Mal?

    Ich denke, wir brauchen keinen Levitenleser (das Gesagte ist spätestens mit dem Ende der Vorstellung "Schall und Rauch"), sondern einfach mal den Mut, sich an die eigene Nase zu fassen. Gelingt uns das, haben Demagogen und ihre Helfer einen schweren Stand.

    Diejenigen, die andere "spiegeln" wollen, und dazu einen Arsch voll Helferlein benötigen, die sie oft noch mit Unwarheiten "anfüttern" müssen, haben noch nicht begriffen, dass sie das aus dem Grund tun, weil sie schon lange ihr eigenes Spiegelbild nicht mehr ertragen können...
    Geändert von And1 (29.08.2013 um 14:35 Uhr)

  9. #159
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    Ich denke, wir brauchen keinen Levitenleser (das Gesagte ist spätestens mit dem Ende der Vorstellung "Schall und Rauch"), sondern einfach mal den Mut, sich an die eigene Nase zu fassen. Gelingt uns das, haben Demagogen und ihre Helfer einen schweren Stand.
    Aber genau dafür braucht es einen Levitenleser, so jedenfalls meine Meinung.
    Denn die Menschen aus Ihrer sozialen Lethargie zu reißen heißt doch nichts anderes als ihnen einen Spiegel vorzuhalten und sie zu ermutigen den eigenen Gedankenapparat einzuschalten und ihnen zu zeigen, dass eine Verhaltensänderung vielleicht etwas Mühe kostet, aber nicht schmerzhaft ist, ja nicht einmal unbedingt an den eigenen Geldbeutel geht.

    Dass die Kirche davon nicht voller wird, steht auf einen anderem Blatt, aber sie würde auf jeden Fall ihren eigenen Ansprüchen gerechter.
    Weltweiter Wohlstand in Harmonie mit der Natur
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    Oder wenigstens neues Geld a la Willi Weise
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    ... und so mancher Beitrag ist (mir) keine Antwort wert.
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  10. #160
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    Zitat Zitat von Einsteiner Beitrag anzeigen
    Aber genau dafür braucht es einen Levitenleser, so jedenfalls meine Meinung.
    Denn die Menschen aus Ihrer sozialen Lethargie zu reißen heißt doch nichts anderes als ihnen einen Spiegel vorzuhalten und sie zu ermutigen den eigenen Gedankenapparat einzuschalten und ihnen zu zeigen, dass eine Verhaltensänderung vielleicht etwas Mühe kostet, aber nicht schmerzhaft ist, ja nicht einmal unbedingt an den eigenen Geldbeutel geht.

    Dass die Kirche davon nicht voller wird, steht auf einen anderem Blatt, aber sie würde auf jeden Fall ihren eigenen Ansprüchen gerechter.
    Also so etwas wie "Schützenhilfe"..? Besteht dabei nicht die Gefahr, dass dieser bald die Rolle des "Vorkauers" inne hat und gerade das Gegenteil von dem erreicht wird, was als Ziel gelten soll? (Z. B. das Einschalten des eigenen Gedankenapparates?) Satt, sauber und sediert hört sich nun einmal besser zu...
    Geändert von And1 (29.08.2013 um 17:50 Uhr)

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