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  1. #1
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    TIEFENBRONN. Drei Einbrüche innerhalb weniger Tage beunruhigen die Bürger in Tiefenbronns Ortsteil Mühlhausen. Sogar im Gemeinderat waren die Taten schon Thema und die Bevölkerung wurde zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Außerdem fährt die Polizei derzeit verstärkt Streife.

    Vorgehensweise ähnelt sichZwischen dem 20. und 24. Februar schlugen die Unbekannten zu – und immer gingen die Täter ähnlich vor. Als erstes traf es ein Haus in der Parkstraße: Am Abend gegen 22.40 Uhr warfen die Einbrecher ein Fenster ein. Zwei Tage später zwischen 19 und 21 Uhr hebelten sie an einem Haus in der Waldstraße ein Fenster auf. Wieder zwei Tage später verschafften sie sich zwischen 14.30 und 19.30 Uhr über ein Kellerfenster Zutritt zu einem Haus in der Rosenstraße. In allen drei Fällen hatten es die unerwünschten Besucher auf Schmuck und Bargeld abgesehen, die Bewohner waren zur Tatzeit nicht im Haus.

    Schuhabdruck entdecktWie der Pforzheimer Polizeisprecher Michael Sengle mitteilt, sind die Beamten derzeit mit der Auswertung der Spuren beschäftigt. Unter anderem sei ein Schuhabdruck entdeckt worden. Ein schneller Fahndungserfolg sei damit aber nicht gesichert: Gerade bei Einbruchsdelikten seien die Ermittlungen meist sehr schwierig. Er rät dazu, aufmerksam das Geschehen in der Nachbarschaft zu verfolgen – und im Falle eines Falles sofort die Polizei zu verständigen.

    Einbruch beim BürgermeisterIn dasselbe Horn stößt Bürgermeister Friedrich Sämann. „Wenn die Bürger nicht aufpassen, ist die Polizei machtlos“, betont er. Sämann weiß, wovon er spricht: Vor zehn Jahren wurde er selbst Opfer von Einbrechern – und die Erinnerung daran ist noch sehr lebendig. Damals wurde in der ganzen Häuserreihe in seiner Straße eingebrochen. Die Taten wurden nie aufgeklärt. Besonders schlimm sei die Tatsache gewesen, dass seine Familie und er damals zu Hause waren. Erst am nächsten Morgen hätten sie festgestellt, dass die Täter während der Nacht Handtasche und Geldbeutel seiner Frau gestohlen hatten. „Die Tat ist besonders meiner Frau lange nachgegangen“, so Sämann. „Ich kann es den Betroffenen nachfühlen.“ Deshalb solle man ungewöhnliche Beobachtungen sofort melden.

    Er habe sich nach der Tat außerdem bei der Beratungsstelle der Polizei informiert und sein Haus besser gesichert. Denn auch das schrecke Täter offensichtlich ab. Damals habe es einen Nachbarn gegeben, dessen Haus besser gesichert gewesen sei als die anderen. Bei ihm sei es damals beim Versuch geblieben: Als die Einbrecher keinen schnellen Erfolg erzielen konnten, gaben sie ihr Vorhaben auf.

  2. #2
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    Standard Panik in Tiefenbronn

    Soweit ich weiß, handelte es sich im Bereich von Tiefenbronn um die einzigsten Fälle. Es gab schon weitaus schlimmere Zeiten.

    Die Berichterstattung der PZ wird immer "BILD-ähnlicher".

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