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  1. #1
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    Standard

    Bei einem schweren Verkehrsunfall sind in der Nacht zu Samstag auf der Strecke zwischen Königsbach-Stein und Neulingen-Bauschlott eine Person getötet und zwei weitere schwer verletzt worden. Damit verzeichnet die Polizeidirektion Pforzheim in diesem Jahr bereits den neunten Unfalltoten. Im gesamten Jahr 2007 gab es nur sieben Verkehrstote. Und: Wieder war es ein Fahrer aus der besonders gefährdeten Risikogruppe der 18- bis 24-Jährigen, die überproportional an den schweren Unfällen beteiligt sind.

    Nach Angaben der Polizei musste der 18-jährige Fahrer eines Renault Clio gegen Mitternacht auf der Landstraße einem Reh ausweichen und hat dabei vermutlich aufgrund seiner geringen Fahrpraxis die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der mit drei jungen, im Enzkreis lebenden Männern besetzte Renault-Clio kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen mehrere Bäume. Der Kleinwagen wurde dabei völlig zerstört. Für den 18-jährigen Beifahrer kam jede Hilfe zu spät. Er starb trotz intensiver Bemühungen von Rettungsdienst und Feuerwehr noch am Unfallort an seinen schweren Kopfverletzungen.

    Der 18-jährige Fahrer und ein 19-jähriger, hinten sitzender Insasse konnten das völlig zerstörte Wrack noch aus eigener Kraft verlassen. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt kamen beide schwer verletzt in ein Krankenhaus. Nach Polizeiangaben hatte der Fahrer erst seit kurzem einen Führerschein. Vermutlich war der junge Mann viel zu schnell unterwegs gewesen.

    Ob das Unfallauto Kontakt mit einem Reh hatte, wird noch geprüft. Eine Alkoholüberprüfung beim Fahrer verlief negativ. Die Polizei schließt aus, dass ein weiteres Fahrzeug an dem tragischen Unfall beteiligt war. In die Ermittlungen wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Der Gesamtschaden beträgt nach Polizeiangaben rund 6000 Euro.

    Die Landstraße 611 musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten für mehr als zwei Stunden voll gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Neulingen sowie zahlreiche Rettungskräfte des DRK waren im Einsatz. Die Verkehrspolizei sucht Zeugen zum Unfall, die sich telefonisch unter (07231) 1861700 melden können.

  2. #2
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    Standard Unser Mitgefühl und Beileid

    Es tut uns sehr leid dass es so ein jungen Mann passieren musste.Er ist erst 18 und musste schon gehen.Unser herzliches Beileid.Nico wir hoffen das du gesund wirst und dir keine Vorwürfe machst,das konnte jedem passieren.
    Mfg Alessandro,Dario,Saskia

  3. #3
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    Daumen hoch

    Zitat Zitat von Webmaster Beitrag anzeigen
    Vermutlich war der junge Mann viel zu schnell unterwegs gewesen.


    Ich selbst habe erst 4,5 Jahre einen Führerschein. Und trotzdem habe ich es geschafft in dieser Zeit nie einen Unfall zu haben und nur einmal geblitzt zu werden mit 8km/h zu schnell auf der Landsraße.
    Wieso sind so viele 18-20jährige so schnell unterwegs? Bei jedem der tödlichen Unfälle stellt sich mir die Frage ob denn auch jemand gestorben wäre, wenn man angepasst gefahren wäre? Dass einem Fahranfänger der Wagen außer Kontrolle gerät wenn plötzlich ein Reh dasteht kann ich nachvollziehen, das Problem ist, dass er wohl angeblich(!) noch viel zu schnell unterwegs war. Und Masse mal Geschwindigkeit ist nunmal das Resultat wenn man dann auf einen Baum auftrifft. Halbe Geschwindigkeit = Halber Aufprall = Halb so viel passiert?! Autos kann man ersetzen, die Insassen nunmal nicht.
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  4. #4
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    Ausrufezeichen ...Autofahrer, alten wie jungen raten, speziell in und bei Waldstücken vom Gas runter

    Frage vom (armen Scheich) Marcel:

    Bei jedem der tödlichen Unfälle stellt sich mir die Frage ob denn auch jemand gestorben wäre, wenn man angepasst gefahren wäre?

    Diese Frage stellst Du Dir mit Recht! Ich sage, wahrscheinlich nicht, weil er dann noch rechtzeitig zum Stehen gekommen wäre und nicht ausweichen hätte müssen.
    Ich bin auch schon öfter mal in den Abendstunden diese Strecke gefahren, und ich muss sagen, ich sah jedes mal Tiere auf oder neben der Strasse.
    Deshalb kann ich nur jedem Autofahrer, alten wie jungen raten, speziell in und bei Waldstücken vom Gas runter zu gehen.

    Mir lief mal zwischen dem jetzigen Kreisel außerhalb von Ellmendingen und Dietenhausen eine Riesen-Wildschwein ins Auto. Der Eber kam aus dem hohen Gras, so dass ich auch keine Chance hatte. Endergebnis, fast 15.000,- DM Schaden, uns ist aber Gott sei Dank nichts passiert! Die arme Sau wurde später tot in der Wiese gefunden.

    Den beiden Jungs wünsche ich baldige und vollständige Genesung!! Den Angehörigen des Toten spreche ich mein Beileid aus.

    MfG

  5. #5
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    Zitat Zitat von Der aus'm Enzkreis Beitrag anzeigen
    Mir lief mal zwischen dem jetzigen Kreisel außerhalb von Ellmendingen und Dietenhausen eine Riesen-Wildschwein ins Auto. Der Eber kam aus dem hohen Gras, so dass ich auch keine Chance hatte. Endergebnis, fast 15.000,- DM Schaden, uns ist aber Gott sei Dank nichts passiert! Die arme Sau wurde später tot in der Wiese gefunden.
    Ich hatte bisher nicht das Pech einen Wildunfall zu haben, allerdings musste ich schon das ein oder andere Mal sehr scharf bremsen um einen zu verhindern. Aber selbst wenns dann kracht - wer langsam fährt kracht auch nur langsam in einen Baum, Leitplanke, ... im schlimmsten Fall.

    Man kann nur hoffen, dass der Fahrer sich bald erholt und sich das selbst auch bald verzeihen kann (egal ob mitschuldig oder nicht).
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  6. #6
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    Ausrufezeichen Blech kann man wieder gerade biegen, eingestoßene Köpfe sind meist irreparabel.

    Zitat vom (armen Scheich) Marcel:

    Aber selbst wenns dann kracht - wer langsam fährt kracht auch nur langsam in einen Baum, Leitplanke, ... im schlimmsten Fall.

    Mein lieber Marcel, hiermit einen wohlgemeinten Rat, von einem ehemaligen, viel fahrenden Außendienstler, falls Du ihn annehmen willst!
    Weiche bitte nie im Wald, wo naturgemäß links und rechts der Straße Bäume stehen, und meist auch noch Straßengräben sind, einem Tier aus! Sofort (Fernlicht) abblenden, gleichzeitig vom Gas gehen oder wenn nötig, voll bremsen. Im Fernlicht erstarren quasi viele Tiere oder macht sie wirr und bleiben somit oft auf der Stelle einfach stehen. Deshalb, nicht ausweichen, wenn die Straße dafür nicht ausreicht!

    Blech kann man wieder gerade biegen, eingestoßene Köpfe sind meist irreparabel.

    MfG

  7. #7
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    Zitat Zitat von Der aus'm Enzkreis Beitrag anzeigen
    Mein lieber Marcel, hiermit einen wohlgemeinten Rat, von einem ehemaligen, viel fahrenden Außendienstler, falls Du ihn annehmen willst!
    Weiche bitte nie im Wald, wo naturgemäß links und rechts der Straße Bäume stehen, und meist auch noch Straßengräben sind, einem Tier aus! Sofort (Fernlicht) abblenden, gleichzeitig vom Gas gehen oder wenn nötig, voll bremsen. Im Fernlicht erstarren quasi viele Tiere oder macht sie wirr und bleiben somit oft auf der Stelle einfach stehen. Deshalb, nicht ausweichen, wenn die Straße dafür nicht ausreicht!
    Im Schreck kann man viel machen was man sonst eher nicht tun würde: Auch zum Beispiel das Lenkrad rumreißen wenn plötzlich von rechts ein Vieh auf die Straße springt. Und dann ist es praktisch nicht zu schnell unterwegs zu sein falls es knallt.
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  8. #8
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    Ich hab schon ewig lange den Führerschein und bin auch schon einige km gefahren, aber trotzdem will ich jetzt nicht behaupten dass ich richtig reagieren würde wenn plötzlich ein Tier vor mir auftaucht. Wahrscheinlich würde ich eine Vollbremsung machen und dann mit Restgeschwindigkeit auf das Tier aufprallen.
    Aber prinzipiell versuche ich meine Geschwindigkeit so anzupassen dass ich in dem Bereich den ich übersehen kann auch anhalten kann. Auch wenn sich hinter mir schon einige geärgert haben wenn ich vor einer unübersichtlichen Kurve langsamer werde. Aber ein Hinderniss das plötzlich auftaucht, das können Tiere sein, Radfahrer oder auch kleine Kinder die plötzlich auf die Straße laufen, sind halt nicht vorhersehbar.
    Wobei natürlich immer gilt : je langsamer man fährt desto weniger schmerzhaft ist der Aufprall. Ob der Unfallfahrer wirklich viel zu schnell war muß er selber wissen. Und ggf. mit seinem Gewissen klären.

  9. #9
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    Standard Unfall

    Traurig - Traurig! An dieser Stelle sind schon einige rausgeflogen - mit mehr oder minder schweren Folgen. Allgemein: Die jungen Leute dürfen Auto fahren - Können ist aber wieder etwas anderes. Wie ist das heute in der Fahrschule? Wird man mit solchen Situatioen nicht mehr bekannt gemacht? Fazit vom Geschehen: Bei Nacht Fuß vom Gas und aufgepasst. Trotzdem den Angehörigen der Verunfallten alles Gute und viel Kraft um die Ereignisse zu überwinden.
    Geändert von Seckele (28.05.2008 um 00:18 Uhr)
    Pforzemer Seckele

  10. #10
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    Frage sahen wir aber leider auch, dass nun zwei Kreuze am Straßenrand stehen!

    Ich bin heute Abend wieder einmal die Strecke der L 611, zwischen Bauschlott und Stein, dieses schlimmen Unfalls gefahren und habe neben der Straße wieder Rehe stehen gesehen.
    Und da wir bewußt durch diesen Wald abends und nachts vorsichtig (langsam) fahren, sahen wir aber leider auch, dass nun zwei Kreuze am Straßenrand stehen!

    Ich weiß nun nicht, ob vorher schon zwei Kreuze da standen oder ob ein Neues erst kürzlich dazu kam! Ich hoffe ja nicht, was mir jetzt so durch den Kopf geht!? Weiß da jemand genaueres darüber?

    MfG

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