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    STRAUBENHARDT. Maßlos geärgert haben sich Straubenhardts Bürgermeister Willi Rutschmann und Mitglieder des Gemeinderats über das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP): Seit Tagen warten sie auf die Förderzusage zur Verwirklichung eines schnellen Internets. Jetzt tut sich offensichtlich einiges.

    Wie der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion und Enzkreisabgeordnete Hans-Ulrich Rülke gestern mitteilte, habe er sich an das Stuttgarter Ministerium für den Ländlichen Raum gewandt. Von dort sei umgehend grünes Licht gekommen: „In den nächsten Tagen ist mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung zu rechnen. Damit kann die Gemeinde mit dem Bau beginnen“, heiße es wörtlich in einer Mail aus dem Ministerium an ihn.

    Die Verzögerungen erklärten sich laut Ministerium aus der Komplexität des Verfahrens. Immerhin liege der Fördersatz deutlich höher als bei der Verlegung von Leerrohren. Das Straubenhardter Projekt sei ein modellhaftes Vorhaben, das aus Mitteln des Zukunftsinvestitionsprogramms ( ZIP ) gefördert werde. Auch würden die Anforderungen des EU-Wettbewerbsrechts hoch liegen, da es sich um Hochleistungsnetze der nächsten Generation (NGA-Netze) handle.

    Bei diesem modellhaften Vorhaben würden Breitbandnetze mit Glasfaserverbindungen gefördert. Diesen Netzen müsse eine Konzeption zugrunde liegen, die über das Gemeindegebiet hinausgehe, da auch die Möglichkeit weiterer Anschlusspunkte für andere Gemeinden geprüft werden müsse. Deshalb müsse die Konzeption der Gemeinde von der Landesanstalt für Kommunikation geprüft werden. Dies sei in der Sonderausschreibung als Antragsvoraussetzung für ein modellhaftes Vorhaben zwingend vorgeschrieben, von der Gemeinde Straubenhardt aber versäumt worden, heißt es. Dass man es habe nachholen müssen, sei für die Verzögerung ursächlich. Die Bewilligung sei nun aber unmittelbar zu erwarten und die notwendigen Mittel würden nach der zu erfolgenden Umschichtung auch fließen, versichert Rülke. pm/kn

  2. #2
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    Standard Schnelles Internet nur mit Milliarden?

    Ich wohne in Gräfenhausen... einem Dorf, das nun wirklich nicht für schnelles Internet bekannt ist. Die Telekomleitung bringt "stolze" 700KBit/s in's Haus.

    Im Herbst 2009 wechselten wir dann zu einem bekannten Anbieter, bei dem wir via Kabel-Technologie bis zu 50 MBit/s (25 MBit/s in unserem Vertrag) beziehen. Und das auch noch günstiger als bei der Telekom!

    Warum also Milliarden investieren, statt alternativen Technologien eine Chance zu geben? Fairer Wettbewerb statt Monopolerhaltung der Telekom ist meine Meinung dazu.

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