PFORZHEIM. „Wer einmal mit einem solchen Rad gefahren ist, möchte kein anderes“, sagt Bärbel Jansen. Sie muss es wissen, nicht nur, weil sie die Umwelt-Beauftragte der Pforzheimer Naturfreunde ist, sondern aus eigener Erfahrung. Ist sie doch mit einem Elektrofahrrad hier im hügeligen Pforzheim unterwegs.
Nachdem der Gemeinderat ohne Gegenstimme den Verkehrsentwicklungsplan (VEP) verabschiedet hatte, wollen die Naturfreunde einen Beitrag zur Umsetzung des VEP leisten. Danach soll der Anteil des Fahrradverkehrs am Umweltverbund deutlich zunehmen. „Und besser als mit dem E-Bike geht es nun wirklich nicht“, sagte der Vorsitzende der Naturfreunde Jens Kück bei einer Präsentation des Zweirads an der Lettenbrunnenhütte voller Überzeugung.
Das Elektro- Bike ist ein Fahrrad, das die Kraft und Kondition verdoppelt. Je mehr der Radler in die Pedale tritt, umso stärker ist die Unterstützung des eingebauten kleinen Elektromotors. Bei 25 Kilometer pro Stunde wird er automatisch abgeregelt. Vorteil des Elektromotors: er ist sehr umweltfreundlich und lautlos und nahezu unsichtbar – Ideale Voraussetzungen zur Überwindung der Höhenunterschiede in Pforzheim.
Bei der Lettenbrunnenhütte überzeugten sich über 50 Personen von den technischen Vorzügen. Yvonne Flesch vom Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord hatte Info-Material über bestehende Touren samt Verleihstationen, Lademöglichkeiten und Wegeführungen mitgebracht.
Die Naturfreunde können sich übrigens gut vorstellen, mit einer Auflade- Station bei der Hütte in das Projekt mit einzusteigen.pm



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