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  1. #1
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    Standard

    MAULBRONN. Lebhaft diskutiert hat der Maulbronner Gemeinderat die weitere Verwendung eines Grundstücks an der Lindenstraße, auf dem bislang ein Kinderspielplatz beheimatet war. Die Stadt will das Areal verkaufen. Schon vor mehreren Wochen hatte der Gemeinderat beschlossen, den Kinderspielplatz aufzugeben. Mitarbeiter des Bauhofs sind gegenwärtig dabei, die Spielgeräte zu entfernen. Die Fraktionen der Liste Mensch und Umwelt (LMU) und der SPD sprachen sich gegen den Verkauf aus. LMU-Stadtrat Peter Wilhelm sagte, die Nutzung sollte städtisch bleiben, Fraktionskollege Ulrich Baumann brachte seine Ablehnung auf die Formel: „Keine Garagen statt Kindern.“

    Daraufhin platzte Bürgermeister Andreas Felchle der Kragen. „Der Kinderspielplatz liegt seit zehn bis 15 Jahren im Dornröschenschlaf. Abgesehen davon gibt es für Kinder in Maulbronn genug Platz zum Spielen und Toben“, betonte der Rathauschef. Der Gemeinderat folgte schließlich bei sechs Gegenstimmen dem Vorschlag der Verwaltung. lex

  2. #2
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    Standard Kinderfeindliches Maulbronn

    Man kann über einen vernachlässigten Kinderspielplatz in einer Randlage unterschiedlicher Meinung sein - Fakt ist jedoch, dass Maulbronn viel zu wenig "echte" Spielplätze und Abenteuerlandschaften für die kids bietet. Da mal eine Schaukel, dort mal eine Wippe oder eine Rutsche, planlos in die Gegend gestellt. Der zentrale "Spielplatz" in der Talaue ist lächerlich und verdient diese Bezeichnung absolut nicht.
    Aber Maulbronn - eine Stadt im Grünen, die für Familien mit Kindern attraktiv sein könnte - hat vor allem Geld für hochrangige Kulturevents, Vereine und Parkmöglichkeiten (die sind in Maulbronn hervorragend, in allen Haupt- und Nebenstraßen). Für die kids ist dann in der Kultur- und Autostadt Maulbronn weniger Platz. Oder sind vielleicht zu viele der Kinder ausländischer Herkunft (türkisch!?). Für die braucht man eh kein Geld auszugeben.
    Da platzt mir der Kragen!

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von comet Beitrag anzeigen
    Man kann über einen vernachlässigten Kinderspielplatz in einer Randlage unterschiedlicher Meinung sein - Fakt ist jedoch, dass Maulbronn viel zu wenig "echte" Spielplätze und Abenteuerlandschaften für die kids bietet. Da mal eine Schaukel, dort mal eine Wippe oder eine Rutsche, planlos in die Gegend gestellt. Der zentrale "Spielplatz" in der Talaue ist lächerlich und verdient diese Bezeichnung absolut nicht.
    Aber Maulbronn - eine Stadt im Grünen, die für Familien mit Kindern attraktiv sein könnte - hat vor allem Geld für hochrangige Kulturevents, Vereine und Parkmöglichkeiten (die sind in Maulbronn hervorragend, in allen Haupt- und Nebenstraßen). Für die kids ist dann in der Kultur- und Autostadt Maulbronn weniger Platz. Oder sind vielleicht zu viele der Kinder ausländischer Herkunft (türkisch!?). Für die braucht man eh kein Geld auszugeben.
    Da platzt mir der Kragen!
    Wie Sie richtig schreiben, ist Maulbronn eine Stadt im Grünen. Und solche Dörfer und Kleinstädtchen wie Maulbronn bieten automatisch hervorragende "Abenteuerspielplätze". In 5 Minuten sind die Kinder von ihrer Wohnung am Stadtrand und können in Wald und Feld in einer echten "Abenteuerlandschaft" herumtoben. Kinderspielplätze alter Prägung sind so allenfalls für Kleinkinder sinnvoll. "Da mal eine Schaukel, dort mal eine Wippe oder eine Rutsche" halte ich deshalb in solchen Orten für durchaus ausreichend !!

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