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  1. #1
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    ENZKREIS. Eltern in Baden-Württemberg wünschen sich Schulklassen mit höchstens 25 Schülern. 83 Prozent der Eltern sehen in kleineren Klassen die Gewähr, dass ihre Schützlinge individuell gefördert werden – das ergab eine Umfrage der Gfk Marktforschung in Nürnberg. Sonja und Norman Leicht aus Neuhausen hatten die Studie in Auftrag gegeben, nachdem sie im vergangenen Herbst über 55 000 Unterschriften gegen zu große Klassen gesammelt hatten.

    Persönliche Übergabe gewünscht„Wir wollten eine repräsentative Umfrage zum Thema Bildung, weil Kultusminister Helmut Rau unsere Aktion als Engagement einiger besorgter Eltern von Schulkindern abgetan hat“, sagt Sonja Leicht. Die Eltern im Südwesten lassen auch kein gutes Haar an der Unterrichtsversorgung – 74,5 Prozent fordern mehr Lehrer und bessere Ausstattung. Nur etwa jeder Zweite (53 Prozent) ist freilich dafür, zugunsten der Bildung Mittel aus anderen Bereichen umzuschichten, so die Auswertung der Gfk. Das Ehepaar Leicht will die Ergebnisse der Studie, wie schon die 55.0000 Unterschriften, persönlich dem Kultusminister übergeben.

    Ob sich Rau indes erneut vor dem Landtag dem Ehepaar Leicht stellen wird, ist noch offen. Helmut Rau (CDU) ist in der Bildungspolitik ein Getriebener. Viel Spielraum für höhere Investitionen an den Schulen sieht er nicht. Er sehe sich in der Pflicht, den Sparkurs der Landesregierung mitzutragen, hat er dem Ehepaar Leicht erklärt. Auch Raus jüngster Vorschlag, zur Entlastung von Schülern des achtjährigen Gymnasiums eine Hausaufgabenbetreuung einzuführen, stieß auf Kritik von Eltern. Das Paket sei nach dem Motto „schnell und billig“ geschnürt worden, erklärte der Arbeitskreis Gesamtelternbeiräte Baden-Württemberg. „Flickschusterei“ warf Doro Moritz aus Heimsheim, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dem Kultusminister vor.

    Die Gewerkschaft schlägt vor, bis zum Jahr 2013 alle Gymnasien in Baden-Württemberg zu echten Ganztagsschulen auszubauen. Durchschnittlich rund 4000 Euro und vier Stunden pro Woche pro Gymnasium nur für die Organisation der Hausaufgabenhilfe seien ein Tropfen auf den heißen Stein, so die GEW-Vorsitzende. Rudolf Reisinger, Schulleiter des Remchinger Gymnasiums, muss abwarten, wie viel Geld und wie viel Stunden er vom Land für die Hausaufgabenbetreuung kriegt. Bisher versucht er den G8-Schülern das Leben zu erleichtern. „Unser Stundenplan ist so kompakt, dass die Fünft- und Sechstklässler nur einmal in der Woche nachmittags Unterricht haben“, sagt Reisinger.

  2. #2
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    Standard Dann hoffe ich

    dass der Herr Rau nun einsichtiger ist, als in der Zeit, als er Französisch als erste Fremdsprache einführen wollte.

  3. #3
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    Standard Alles den Politikern - nichts mehr dem Volk?

    Interessante PZ:

    Montag, 23.06.2007
    Deutsche Regierungsflotte wird aufgerüstet: Flugzeuge für 1,3 Milliarden Euro geordert...Global 5000...für die häufig anfallenden Inlandsflüge der Minister an sich reichlich überdimensioniert.
    Gabriel: Steuervergünstigungen für Dienstwagen kappen...
    Dienstag, 24.06.2007
    Kindern droht Armut - Sudie: Südwesten eher betroffen als der Osten
    Weniger im Geldbeutel - Inflation frisst höhere Verdienste der Arbeitnehmer auf
    Sie leben nicht in Deutschland. Sie leben in Absurdistan! SPD-Mann "Wiefelspütz - informiert die Abgeordneten des Deutschen Bundestags.
    Mittwoch, 25.06.2007
    Prognose: Bundeswehrkontingent für Afghanistan wird um 1.000 auf 4.500 Soldaten erhöht...

    Dazu passt das ständige Herumdoktern an unseren Schulen. Zur Zeit scheint ein Belastungstest stattzufinden? Man fragt sich in Berlin und den Länderhauptstädten, was kann man dem Volk zumuten, bevor es zum Aufstand kommt?
    Geändert von Lehninger (24.06.2008 um 21:15 Uhr)
    Gruß vom Lande

  4. #4
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    Zitat Zitat von Lehninger Beitrag anzeigen
    Interessante PZ:

    Montag, 23.06.2007
    Deutsche Regierungsflotte wird aufgerüstet: Flugzeuge für 1,3 Milliarden Euro geordert...Global 5000...für die häufig anfallenden Inlandsflüge der Minister an sich reichlich überdimensioniert.
    Gabriel: Steuervergünstigungen für Dienstwagen kappen...
    Dienstag, 24.06.2007
    Kindern droht Armut - Sudie: Südwesten eher betroffen als der Osten
    Weniger im Geldbeutel - Inflation frisst höhere Verdienste der Arbeitnehmer auf
    Sie leben nicht in Deutschland. Sie leben in Absurdistan! SPD-Mann "Wiefelspütz - informiert die Abgeordneten des Deutschen Bundestags.
    Mittwoch, 25.06.2007
    Prognose: Bundeswehrkontingent für Afghanistan wird um 1.000 auf 4.500 Soldaten erhöht...

    Dazu passt das ständige Herumdoktern an unseren Schulen. Zur Zeit scheint ein Belastungstest stattzufinden? Man fragt sich in Berlin und den Länderhauptstädten, was kann man dem Volk zumuten, bevor es zum Aufstand kommt?
    Die Mohnfelder in Afghanistan sind halt größer geworden und da braucht man halt mehr Personal, um diese zu bewachen.

    Warum regen sie sich auf?
    Normale Deutsche Politik.

    p.s. ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich ........ könnte

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