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  1. #1
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    An einer Baustelle in der Calwer Straße ist am Mittwochmorgen eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet worden. In einer Suchacktion mit einem Radius von acht Metern rund um die verdächtige Stelle, konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. PZ-Redakteur Olaf Lorch-Gerstenmeyer hat sich mit dem Feuerwerker Klaus-Peter Olsson des Regierungspräsidiums unterhalten. Er war am Mittwochmorgen bei der Suchaktion beteiligt. Pforzheimer Zeitung: Am 1. Juli sind drei Ihrer Kollegen in Göttingen beim Entschärfen einer Bombe ums Leben gekommen. Wie nahe geht einem das?

    Klaus-Peter Olsson: Natürlich berührt einen das. Ich kannte alle drei, einer war ein guter Freund. Man muss die Nachricht aufnehmen, aber darf das nicht allzu sehr an sich ranlassen. Dann würde es gefährlich.

    PZ: Was sagt Ihre Familie, wenn Sie morgens außer Haus gehen? Ist das jedesmal ein Abschied mit bangen Gefühlen?

    Olsson: Das ist ein Job wie jeder andere. Wenn man die Dinger mit Respekt angeht, ist das nicht gefährlicher als die Teilnahme am Straßenverkehr. Ich sag’ höchstens mal zu meiner Frau, dass es abends ein bisschen später wird.

    PZ: Wie viele Einsätze haben Sie bisher nach Pforzheim geführt?

    Olsson: Pforzheim fällt seit 15 Jahren in mein Einsatzgebiet. Durchschnittlich einmal im Monat sind wir hier. Das heißt nicht, dass wir jedesmal ’was finden und entschärfen müssen. Aber wir betreuen ja Baustellen auch vorsorglich. ol

  2. #2
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    Standard Respekt

    So viel Mut muss man haben!

  3. #3
    Juno81
    Gast

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    Ein echt" knallharter" Job

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