Wieso regen sich eigentlich alle über den Hitler in Berlin? Seit Jahren steht ein Wachshitler in Hamburg und keinen stört er...

Wieso regen sich eigentlich alle über den Hitler in Berlin? Seit Jahren steht ein Wachshitler in Hamburg und keinen stört er...
Geändert von Interessierter (15.07.2008 um 05:26 Uhr) Grund: Korrektur
@Interessierter
"Tut mir leid" - aber Du (und andere) hast (haben) offensichtlich nicht verstanden, um was es (mir - hier) geht; jedenfalls nicht um (die) Sachbeschädigung.
Ich verstehe schon was Du meinst, Du meinst das symbolisch! Nur hat er das an fremdem Eigentum gemacht, für das diejenige, ordentlich Kohle abdrücken hat müssen. Stell Dir vor, das wäre Dein Eigentum gewesen!
Freilich wäre es besser gewesen, Stauffenberg und seinen Kollegen wäre damals dieses Attentat gelungen. Es hätte vielen das Leben gerettet und nicht in seinem Wahn sinnlos geopfert worden.
MfG![]()
Wenn ich hier die Beiträge so lese bekomme ich Magenschmerzen!
Manche sollten glaube ich in eine Selbsthilfegruppe gehen, die dann die Themen behandelt: "Mein Leben macht einfach ohne den Schuldkult keinen Sinn".
Für mich geht es hier eindeutig um Sachbeschädigung und nicht um irgendwelchen symbolischen Widerstand!
Wenn ich die Beiträge so lese bekomme ich den Eindruck, dass manche meinen, dass die Straftat ja nicht so schlimm ist, wie andere Sachbeschädigungen.
Straftat bleibt Straftat!
Stauffenberg war überzeugter Nazi und Militarist. Er wollte Hitler ja nur beseitigen, weil er glaubte mit dessen Strategien ist der Krieg nicht mehr zu gewinnen und dass eine neue Führung benötigt würde um die Alliierten doch noch zu besiegen. Er wollte keineswegs den Krieg beenden oder die Vernichtung von Juden. Hier mal ein kurzes Zitat von dem "Helden":
"Die Bevölkerung ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun."
Mir ist der Kerl sehr unsympathisch und auf keinen Fall ein "Held". Leider wurde aber jeder der Hitler beseitigen wollte (gabs ja genug) zum Helden stilisiert. Auch wenn seine Ziele nicht unbedingt bessere waren.
Also: Wäre Stauffenberg Mitglied der Weißen Rose gewesen wäre er wirklich eine Art Held, denn deren Ziele waren das Morden an der Front und in den Lagern endlich zu beenden. Das sind Ziele, die auch ich sofort befürworten würde. Stauffenbergs Ziele kann ich aber nicht als ehrenhaft betiteln.
Geändert von Marcel (16.07.2008 um 00:21 Uhr)
Dein Wunsch sie mir Befehl:
Das Zitat findet sich hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Claus_S...n_Stauffenberg
Kritik an den Zielen Stauffenbergs gibt es dort:
http://telegehirn.wordpress.com/2007...eutscher-held/
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=14054
Arnim Ramm: Kritische Analyse der Kaltenbrunner-Berichte über die Attentäter vom 20. Juli 1944. Ein Beitrag zur Geschichte des militärischen Widerstandes
In dem Buch findet sich auch das Zitat. Natürlich kann(!) es auch sein, dass Stauffenberg ehrenhafte Ziele verfolgt hatte, aber es ist schon sehr bedenklich, wenn es viele gibt, die das nicht so sehen. Da haben die übriggebliebenen Wehrmachtsoffiziere wohl sehr geschickt seine wahren Ziele unter den Teppich gekehrt um ihn zu einem Helden für die nachfolgende Bundeswehr zu stilisieren.
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