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  1. #1
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    PFORZHEIM/STUTTGART. Der Unmut über das Bahnprojekt Stuttgart 21 hat längst die Grenzen der Landeshauptstadt überschritten. Jetzt solidarisieren sich die Grünen in Pforzheim mit den S21-Gegnern. Am heutigen Freitagabend, um 19 Uhr, planen sie deswegen eine Demostration am Pforzheimer Hauptbahnhof.

    Bereits am Nachmittag hatten die Grünen den Gegnern des Bahnprojektes mit bundesweiten Solidaritätsaktionen und scharfen Attacken gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Unterstützung aufgerufen. Nach den Gewalt-Szenen vom Vortag seien bundesweit zunächst mehr als 20 Solidaritätsaktionen unter dem Stuttgarter Protest-Motto „Schwabenstreich“ geplant.

  2. #2
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    Gut zu wissen. So kann man Pforzebach meiden.
    Das gibt dann einen Badenstreich; denn Schwaben sind ja "koine"

  3. #3
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    Es bestand kein Grund Pforze zu meiden. Die 60 Demonstranten haben keine Verkehrstörungen verursacht.

  4. #4
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    Die Mehrheit im Bundesrat und Bundestag hat diesen Bau beschlossen. Ich denke dass eine Partei die Mitglied davon ist sich auch der Mehrheitsentscheidung beugen muß. Und dadurch kein Recht hat zu Demonstration dagegen aufzurufen.
    Aber bei den Grünen scheint das anders zu sein...
    Wir das zukünftig bei allen Entscheidungen so sein dass die, die die Abstimmung verloren haben, zum Kampf aufrufen ?

  5. #5
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    Lieber Badener,

    bei den Grünen ist das auch nicht anderst. Es war einmal eine Grüne Partei, die sich vehement gegen Atomkraft ausgsprochen hat und dann war da plötzlich ein grüner Umweltminister nennen wir ihn mal Trittin. Der hat dann Castortransporte genehmigt und -kommt ihnen das bekannt vor: allen die dagegen demonstriert haben ein Demonstrationsrecht abgesprochen und nun sitzt der Herr Trittin wieder auf der anderen Seite und fährt zu den Atomkraftgegner und wird mit Beifall begrüßt.

    Deshalb geht hier auch niemand auf meine Wette ein.

    Mit den Anfeindungen gegen die Firma und deren Beschäftigte begibt man sich auf die selbe Stufe wie Herr Rech und Herr Goll. Ich glaube hier sollten alle aufpassen, dass Stuttgart21 nicht zu einer zweiten Startbahn West wird.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Juche Beitrag anzeigen
    Lieber Badener,

    bei den Grünen ist das auch nicht anderst. Es war einmal eine Grüne Partei, die sich vehement gegen Atomkraft ausgsprochen hat und dann war da plötzlich ein grüner Umweltminister nennen wir ihn mal Trittin. Der hat dann Castortransporte genehmigt und -kommt ihnen das bekannt vor: allen die dagegen demonstriert haben ein Demonstrationsrecht abgesprochen und nun sitzt der Herr Trittin wieder auf der anderen Seite und fährt zu den Atomkraftgegner und wird mit Beifall begrüßt.

    Deshalb geht hier auch niemand auf meine Wette ein.

    Mit den Anfeindungen gegen die Firma und deren Beschäftigte begibt man sich auf die selbe Stufe wie Herr Rech und Herr Goll. Ich glaube hier sollten alle aufpassen, dass Stuttgart21 nicht zu einer zweiten Startbahn West wird.
    Immerhin war der Hr. Trittin als Umweltminister zu einem historischen Kompromis fähig: Weiterbetrieb der Atommeiler, aber nur für einen begrenzten absehbaren Zeitraum. Dann ist Schluß mit Atomkraftwerken. Bis dahin müssen aber auch die Atommüllreste, in Castor-Behältern transportiert, von der bearbeitenden Anlage in Frankreich wieder abgenommen und irgendwo in Deutschland zwischengelagert werden. Deshalb hat er sich damals gegen die Demonstration gewehrt, weil er nicht wußte, wohin sonst mit dem Müll, zu dessen Abnahme Deutschland verpflichtet war.

    Nun ist aber alles anders. Die Schwarz / Gelben haben den Atomvertrag zugunsten ihrer Lobby einfach aufgekündigt, planen neue Castor-Transporte, diesmal sogar in ein bis dahin möglichst zum Endlager erklärten Gorleben. Dagegen nun zu protstieren und auch zu demonstrieren halte ich absolut für legitim, selbst für einen Hn. Trittin.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Bill Gates Beitrag anzeigen
    Besser 10 sichere und unter ständiger Kontrolle stehende Atomkraftwerke in Baden-Württemberg, als eines im Elsass, bei dem man nie weiß, wann es uns um die Ohren fliegt...

    Tolles Niveau !! Wenn das Bill Gates wüßte (der echte).............

  8. #8
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    Als Zeichen seiner Verbundenheit zur Atomindustrie könnte Bill Gates ein paar Castorbehälter in seinem Keller einlagern lassen.

  9. #9
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    Und was hätte Trittin machen sollen? Zu den Franzosen hingehen und sageń "Behaltet unsren Müll"
    Will man auf Dauer auf Castortransporte verzichten bleibt nur der Weg aus der Atomkraft und denn hatten die Grünen eingeleitet.

  10. #10
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    Strom muss bezahlbar sein, da jeder auf Strom angewiesen ist.
    Daß es ggf. sinnvolle Alternativen zur Atomindustrie geben könnte, das steht außer Frage. Aber ebenso hab ich was gegen Windräder! Die verschandeln nicht nur die Natur - gut das tut der Atommeiler aus, aber von dem brauch ich deutlich weniger - nein, sie schädigen auch noch die Fauna.
    Wasserkraft schön und gut, aber wenn ich dann so einen Schwachsinn von der EnBW mitbekommen, daß man einen Stausee anlegt, in dem man nachts Wasser hochpumpt, um es dann tagsüber wieder runterlaufen zu lassen, weil man dabei Geld verdienen kann. Ökologisch macht das imo keinen Sinn.

    Die Produktion von Solar-Zellen ist auch nicht gerade sauber und die Haltbarkeit der Zellen auch nicht von ewiger Dauer.

    Ich kann Euch mein Konzept vorstellen, um von der Atomkraft wegzukommen - könnt Ihr das auch?

    Hier mein Vorschlag:
    in Regionen, in denen ich bestimmte ökologische Energie in hohem Maß gewinnen kann (z.B. Solar in der Wüste, Wasserkraft im Meer oder in sonstigem Gewässer, Geothermie wo verfügbar), dort baue ich Anlagen zur Herstellung von Wasserstoff. Diesen Wasserstoff kann ich dann wie Benzin oder Öl oder Gas überall dorthin transportieren, wo er gebraucht wird. Wasserstoff benötigt zwar mehr Energie zur Herstellung als er später abgibt, das kann mir ja aber egal sein, wenn ich endlos Energie zur Verfügung habe. Und was ist das Abfallprodukt von Wasserstoff? -> Wasser! Sauberer geht es nicht!

    So und jetzt Ihr!

    Und das mit den AKWs - was ist Euch lieber, ein sauberes AKW in Deutschland oder ein AKW á la Tschernobyl im Ausland?

    Und nochmal: Strom muss bezahlbar bleiben. Kenne auch so ne Ökotante, die die Fresse ganz weit aufgerissen hat, daß sie auf Ökostrom umstellen will - koste es was es wolle. Und was wurde draus - nix, war ihr dann doch zu teuer. Super Moral...

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