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  1. #1
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    PFORZHEIM. Die Zahlen der Spielzeit 2008/09 konnte das Theater Pforzheim in der folgenden Spielzeit209/10 nicht ganz erreichen. Wie Pforzheims Verwaltungsdirektor Gustl Weber bei der Präsentation des Abschlussberichts der Saison 2009/10 im Kulturausschuss des Gemeinderates erläuterte, war nicht nur das Fehlen eines Open-Airs, das nur alle drei Jahre präsentiert werden kann – 2012 soll das nächste Event folgen –dafür verantwortlich, dass von 137920 Besucher auf 126753 Besucher zurückging. Um das Open Air bereinigt war der Rückgang nach Webers Worten noch 3,5 Prozent im Vergleich von 2008/09 auf 2009/10. „In den Kernbereichen wurden die Erwartungen nicht erreicht“, stellte Weber fest.

    Als Reaktion habe das Theater aber mit einem attraktiven Spielplan für die laufende Saison reagiert, der wieder mehr Besucher anziehen solle. Weber betonte, dass der Rückgang sowohl bei der Oper als auch beim Schauspiel und Ballett zu verzeichnen gewesen sei. Weber und sein Stellvertreter Uwe Dürigen erläuterten, dass die rückläufige Besucherzahlen der insgesamt schlechten wirtschaftlichen Entwicklung geschuldet seien. Insgesamt positiv stellte Dürigen aber die Entwicklung im Abonnementbereich dar, was im bundesweiten Vergleich sehr positiv sei. Inzwischen habe man die Zahl der Kündigungen zum Spielzeitende fast schon wieder aufgeholt. Den 501 Kündigungen stünden heute schon 483 neue Abos gegenüber.

    42 Prozent der neuen Abonnements kämen aus dem Enzkreis und 25 Prozent aus Gemeinden außerhalb des Enzkreises, was viel Kaufkraft nach Pforzheim bringen würde. Neben dem Konzertabonnement sei das Jugendabonnement acht+ positiv angenommen worden. Zudem würde das Dreispartentheater Pforzheim im Vergleich mit anderen Dreispartenhäusern gleicher Größe mit bis zu 3,3 Millionen städtischem Zuschuss weniger auskommen. Sowohl Christine Stavenhagen (CDU) als auch Joachim Rösch (SPD) zeigten sich trotz des Besucherrückgangs und des Einspielergebnisses von 16,1 Prozent von Leistungsbereitschaft des Hauses insgesamt positiv angetan und legten ein Bekenntnis zum Dreispartentheater ab. Axel Baumbusch (Grüne) zollte der Leistung des Hauses ebenfalls Respekt, warf aber die Frage auf, ob bei einem zu gefälligen Spielplan nicht das Innovative fehlen würde. Thomas Weiss

  2. #2
    Einwohner
    Gast

    Standard Axel Baumbusch (Grüne)

    Sehr berechtigte Frage.
    Meine Quiz-Frage ist: "Von was raucht der Schornstein" besser?
    a) vom Innovativem
    b) von guten Finanzen


  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Ich würde es mal mit Holz oder Kohle probieren.


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