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  1. #1
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    BAD WILDBAD. Schon häufiger hat sich ein Spaziergänger über einen Bolzen am S-Bahn-Stromleitungsmasten in der Nähe des Bad Wildbader Bahnhofs gewundert. Dieser ragt in Augenhöhe eines Kindes fast vier Zentimeter in den Gehweg hinein, wie er sagt. Das birgt seiner Ansicht nach ein Verletzungsrisiko.

    Ganz von der Hand weisen möchte man das bei der Albtalverkehrsgesellschaft (AVG) nicht. Allerdings handelt es sich laut Pressesprecher Achim Winkel bei besagtem „Bolzen“ um einen Messpunkt. „Wenn dieser Stift funktionslos wäre, würden wir ihn sofort entfernen“, sagt er. Tatsächlich sei es jedoch so, dass sich der Messpunkt an einer fest definierten Stelle befinde.

    Auf den über daumendicken Stift wird bei Bedarf ein Messgerät aufgesteckt, mit dem Veränderungen im Schienenbereich lasertechnisch erfasst werden können. Solche Messpunkte finden sich laut Winkel entlang der gesamten Strecke in unregelmäßigen Abständen. Und zwar überall dort, wo sich die Schienen wegen der ständigen Belastung verändern können. Also etwa in Kurvenbereichen oder an Stellen, an denen sich die Schienen absenken könnten. Letztlich seien diese „Bolzen“ also nötig, um die Sicherheit auf den Stadtbahnstrecken gewährleisten zu können.

  2. #2
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    Standard Gefährlich für Kinder

    Ein Messgerät könnte durchaus auch über Bohrungen mit dem Leitungsmasten in genau reproduzierbarer Position verbunden werden.

    Ganz einfach wäre ein pilzförmiger Puffer mit 5 bis 10 cm Durchmesser auf das Bolzenende zu stecken. Diesen Aufwand sollte man der AVG abverlangen können.

    mfG
    H.M.Schwenk


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