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  1. #1
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    Gerade noch rechtzeitig bekam Vanessa A. (Name geändert) die Kurve – pardon: fuhr sie geradeaus. Denn wäre sie wie geplant abgebogen, käme sie der Einkauf im „Hundeleben“, „Praktiker“, „Roller“ oder ATU um 30 Euro teurer.

    Das war der Aufschlag, den die Polizeidirektion Pforzheim in Gestalt mehrerer Streifenpolizisten erhob, wann immer Autofahrer die durchgezogene weiße Linie missachteten und verbotswidrig nach links in Richtung Fachmarktzentrum auf der Wilferdinger Höhe abbogen. 77 Mal war das am vergangenen Freitag innerhalb von zwei Stunden der Fall, und Vanessa A. wäre wohl unter ihnen gewesen, hätten sie nicht ihr Instinkt, ihre Geistesgegenwart oder der Anblick des PZ-Fotografen (oder alles zusammen) von ihrem geplanten Tun abgehalten.

    Anlass für die Kontrolle der Ordnungshüter seien mehrere Unfälle in jenem Einmündungsbereich allein in diesem Jahr gewesen, rechtfertigt Polizeisprecher Rüdiger Schroth das, was aufgebrachte Autofahrer wutentbrannt schon mal als „Abzocke“ und „Wegelagerei“ bezeichneten. Von seinen Kollegen ließ sich Schroth berichten, selbst während einer Unfallaufnahme im Januar an jener besagten Auffahrt in Höhe des ATU seien weitere Verkehrsteilnehmer unverdrossen, von der Mannheimer-/ Karlsruher Straße kommend, nach links abgebogen. „Die haben sich kein bisschen drum geschert, dass da Polizei steht“, sagt Schroth.

    „Mit dem Rücken zur Wand“Das tut auch Uwe Dürr, Geschäftsführer des Fachhandelsgeschäfts „Hundeleben“. Der sieht die Sache naturgemäß anders. Er fragt: „Haben die nichts anderes zu tun?“ Für ihn hat das fast schon etwas Geschäftsschädigendes: „Der Handel steht ohnehin mit dem Rücken zur Wand.“

    Was im normalen Straßenverkehr strafbar ist – das Warnen vor ordnungsamtlichen Maßnahmen wie Radarfallen – war hier sogar erwünscht, auch wenn es streng genommen die Störung einer Amtshandlung war: Ein stinksaurer, ettappter Autofahrer warnte zehn Minuten lang seine Artgenossen – bis er entnervt aufgab. Man wollte nicht auf ihn hören.

  2. #2
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    Standard Weiße Linie

    Warum regen sich da einige "clevere" Autofahrer auf?
    Bei der Fahrprüfung wären sie sang- u. klanglos durchgefallen!

  3. #3
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    richtig, das denke ich auch.

    Es wird Zeit, dass da endlich mal kontrolliert wird. Die Leute, die dort immer links abbiegen wollen tun das gerne in der Hauptverkehrszeit und behindern damit alle anderen die geradeaus fahren möchten. Dabei ist es doch gar nicht so schwer "offiziell" auf den Parkplatz zu fahren...

    Vielleicht gewöhnen es sich manche Leute jetzt mal ab!

  4. #4
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    Na endlich,

    ist ja auch ne Unverschämtheit von den Abbiegern an dieser Stelle, stauen den ganzen Verkehr ohne schlechtes Gewissen, obwohl es genügend Möglichkeiten gibt ordnungsgemäß auf das Gelände der Fachmärkte zu fahren, ohne den Verkehr zu gefährden und behindern!! Ist einfach immer wieder die Faulheit und die D...heit Schuld an dieser Stelle.

  5. #5
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    Am Samstag kam ich von Karlsruhe über die Autobahn auf die Wilferdinger Höhe. Vor mir hielt ein Auto in Höhe von der Donaldschen Bulettenbraterei. Eine Frau mit Kindern auf dem Rücksitz wollte von dort aus nach links abbiegen. Von rechts rollte ihr der Verkehr zweispurig entgegen. Von links wollte ebenfalls ein Auto nach rechts zur Hamburger-Bude abbiegen. Aber auf diesem Straßenteil ist das Abbiegen total verboten.
    Das Ende vom Lied: Auf beiden Seiten der vierspurigen Karlsruher Straße staute sich der Verkehr. Wie leicht hätte es einen Auffahrunfall geben können! Oder die Mutter schießt mit ihrer Familienkutsche nach links und übersieht dabei ein auf der Überholspur schneller heranfahrendes Auto.
    Wo ist denn da der Zeitgewinn? Das ist schlicht eine Sauerei gegenüber den anderen Autofahrern, und gefährlich ist es für Beteiligte wie Unbeteiligte obendrein.
    Wenn ich einmal ein paar Minuten an der Parkuhr überziehe, habe ich ein Zettelchen am Scheibenwischer hängen. Das ist aber lange nicht so gefährlich wie die lästige Linksabbiegerei von irgendwelchen Ahnungslosen. Ich bin für mehr Kontrollen auf der Wilferdinger Höhe!

  6. #6
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    Standard Anm. Verbotener Drang nach links

    Zitat Zitat von Webmaster Beitrag anzeigen
    Gerade noch rechtzeitig bekam Vanessa A. (Name geändert) die Kurve – pardon: fuhr sie geradeaus. Denn wäre sie wie geplant abgebogen, käme sie der Einkauf im „Hundeleben“, „Praktiker“, „Roller“ oder ATU um 30 Euro teurer.

    Das war der Aufschlag, den die Polizeidirektion Pforzheim in Gestalt mehrerer Streifenpolizisten erhob, wann immer Autofahrer die durchgezogene weiße Linie missachteten und verbotswidrig nach links in Richtung Fachmarktzentrum auf der Wilferdinger Höhe abbogen. 77 Mal war das am vergangenen Freitag innerhalb von zwei Stunden der Fall, und Vanessa A. wäre wohl unter ihnen gewesen, hätten sie nicht ihr Instinkt, ihre Geistesgegenwart oder der Anblick des PZ-Fotografen (oder alles zusammen) von ihrem geplanten Tun abgehalten.

    Anlass für die Kontrolle der Ordnungshüter seien mehrere Unfälle in jenem Einmündungsbereich allein in diesem Jahr gewesen, rechtfertigt Polizeisprecher Rüdiger Schroth das, was aufgebrachte Autofahrer wutentbrannt schon mal als „Abzocke“ und „Wegelagerei“ bezeichneten. Von seinen Kollegen ließ sich Schroth berichten, selbst während einer Unfallaufnahme im Januar an jener besagten Auffahrt in Höhe des ATU seien weitere Verkehrsteilnehmer unverdrossen, von der Mannheimer-/ Karlsruher Straße kommend, nach links abgebogen. „Die haben sich kein bisschen drum geschert, dass da Polizei steht“, sagt Schroth.

    „Mit dem Rücken zur Wand“Das tut auch Uwe Dürr, Geschäftsführer des Fachhandelsgeschäfts „Hundeleben“. Der sieht die Sache naturgemäß anders. Er fragt: „Haben die nichts anderes zu tun?“ Für ihn hat das fast schon etwas Geschäftsschädigendes: „Der Handel steht ohnehin mit dem Rücken zur Wand.“

    Was im normalen Straßenverkehr strafbar ist – das Warnen vor ordnungsamtlichen Maßnahmen wie Radarfallen – war hier sogar erwünscht, auch wenn es streng genommen die Störung einer Amtshandlung war: Ein stinksaurer, ettappter Autofahrer warnte zehn Minuten lang seine Artgenossen – bis er entnervt aufgab. Man wollte nicht auf ihn hören.

    Anmerkung:
    Warum tut man keine bauliche Veränderung vornehmen, die das verbotswidrige Linksabbiegen unterbindet? So etwas gehört generell verstärkt überwacht seitens der Polizei.

  7. #7
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    Der Rückstau durch die Linksabbieger geht zeitweise bis in den Kreuzungsbereich Karlsruher-/Stuttgarter Strasse. Dabei gibt es von der Karlsruher Strasse her eine Zufahrt, allerdings erst am Ende des Parkplatzes und kaum ausgeschildert. Die Anlage einer Zu- und Ausfahrt im Bereich der jetzigen "Nur"-Ausfahrt zur Karlsruher Str. mit entsprechender Beschilderung würde das ganze Problem sicher zum größten Teil lösen. Bei der Zu-/Ausfahrt an der Karlsruher Str. zwischen dem anderen Ende der Stuttgarter Str. und der Kurzen Steig klappt's ja auch.

  8. #8
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    vor Jahren hatte ich das AföO auf diesen Missstand aufmerksam gemacht und auch eigene Beobachtungen mitgeteilt, Rückstau bis in die Kreuzung KarlsruherStrasse und so weiter.
    Daraufhin wurde ein Schild kurz vor der Ampel angebracht, geändert hat sich fast nichts.
    Dazu noch die Uneinsichtigkeit mancher Autofahrer, die ohne auf den Rückstau, das Hupkonzert und die Lichtsignalen zu achten, darauf beharrten, gerade an dieser Stelle links abzubiegen. Wenn die durchgezogene Linie nicht beachtet wird, sollte man vllt. auch diese gelben Plastiktäfelchen aufstellen, wie an der Karlsruher Strasse oder eine der städtischen Politessen dauerhaft in der Zeit von 15:30 Uhr bis 18:30 Uhr dort postieren, die Bußgelder würden die Personalkosten bei weitem übersteigen.

  9. #9
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    Idee

    Also die beste Beobachtung die ich an dieser Stelle mal gemacht hatte war folgende:
    Eine Autofahrerin gab Vollgas um vor dem Gegenverkehr noch verbotener Weise in Richtung Fachmärkte abbiegen zu können, doof nur das da eine Mittelinsel im Einfahrtsbereich ist, denn diese hatte sie dann mit einem ohrenbetäubenden Knall unter ihrem Auto begraben.
    Naja, wenigstens ist der Weg zur nächsten Werkstatt von dort nicht weit.

  10. #10
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    An der Karlsruher Straße unterstütze ich dies sofort: Einbau der gelben "Plastiktrennwand", um ein Linkabbiegen zu verhindern.

    An der Westlichen/Goethestraße dagegen nicht. Aus der Fußgängerzone kommt nur ein gelegentlicher Verkehr, weshalb ist das Abbiegen hier nicht gestattet? Es ist immerhin eine Zufahrt zum Parkhaus der Schlößle-Galerie.

    Gruß
    buhacont

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