Zitat Zitat von Einsteiner Beitrag anzeigen
Nicht zu vergessen (verachten) sind die Kosten, die der Dame durch den KKH-Aufenthalt entstanden sein dürften.

Als Sahnehäubchen fehlte noch, dass ihr auch die Kosten der Rettungsaktion aufs Auge gedrückt werden, was Gott verhüten möge.
Aber das wäre dann doch des "Guten" zu viel.
Die Dame sollte mal die Rechnung mal besser richtig lesen, die Rettung als solches ist kostenlos (es sei denn die Gesetze hätten sich die Letzten 10 Jahre gravierend geändert). Was Kosten verursacht ist das verschließen der Türe, die kann ja schlecht offen bleiben, selbst wenn sie nicht eingeliefert worden wäre. Und das die Türe aufgrund der beschriebenen Lage sicherheitshalber geöffnet worden ist kann man ja nachvollziehen, trotz Telefon, Hausnotruf etc. was eventuell in der Wohnung gewesen ist. Wenn jemand einen Herzinfarkt, Schlaganfall bekommt oder einfach nur stürzt kann das nämlich auch dazu führen das die Person schlichtweg nicht mehr in der Lage ist noch selber um Hilfe zu rufen. Von dem her Lob an die Nachbarin das sie ungewöhnliches auch wahrgenommen hat.
Und zu dem anderen Fall. Die Feuerwehr muss nicht erst lange rumfragen ob jemand einen Schlüssel hat, und schon gar nicht beim Vermieter der eigentlich gar keinen haben dürfte! Und aus Spass an der Freude mach die Feuerwehr keine Türe auf wenn sie Kontakt zur Person der Wohnung hat, was war denn Inhalt des Gespräches? Darüber läßt sich der Vermieter nicht aus. Und die Pforzheimer Feuerwehr geht schon sehr schonend beim Türe öffnen vor, andere Feuerwehren gehen bei einer angenommen Hilflosen Person in Wohnung gleich mit deutlich schwereren Gerät vor, meist Hydraulische Rettungsgeräte die hinterher nicht nur 500€ Schaden hinterlassen. Wenn es hier also zu einem Schaden gekommen ist dann nicht um den Vermieter zu ärgern, sondern weil es in der Notfallsituation nicht anders ging.