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  1. #21
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    Standard

    ich wohne nicht in huchenfeld - kann ich trotzdem unterschreiben?

  2. #22
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    Böse

    Zitat Zitat von wwz Beitrag anzeigen
    Unabhänig, ob es gesetzlich geregelt ist oder nicht sollte das Haus überstrichen werden. Die Farbgebung ist die reinste Körperverletzung für die Augen.

    Regelungen sollten eingehalten werden. Natürlich gibt es sinnlose Regelungen. Dies ist jedoch in meinen Augen keine.
    ??? Sind sie etwa der Nachbar der den Stein ins Rollen gebracht hat?? :-)

    Meiner Meinung nach, sollte jeder sein Eigentum in den Farben anmalen dürfen, in denen er es möchte!

    Hier wurde in einem Beitrag auch schon die Frage gestellt ob ich mein Auto auch umlackieren muss, weil die Farbe meinem Nachbarn nicht gefällt!
    Demnach müsste die Antwort eindeutig JA sein! Ob mein Nachbar sich durch die Farbe meines Hauses belästigt sieht oder durch die Farbe meines Autos ist eigentlich egal. Es ist in beiden Fällen mein Eigentum und mein Eigentum kann ich in den Farben anmalen die mir gefallen. So ein Bebauungsplan der farbtechnisch was anderes vorschreibt ist meiner Meinung nach bestimmt unter genauer Prüfung verfassungswidrig! Und wenns nicht verfassungswidrig sein sollte, wird bestimmt zumindest in zweiter Instanz entschieden, dass es in Huchenfeld so viele verschiedenfarbige Häuser gibt, die vom Bebauungsplan abweichen, dass man dem Hausbesitzer recht gibt!
    Was n Schwachsinn sich darüber überhaupt den kopf zerbrechen zu müssen. Das is genauso, wie in manchen Bebauungsplänen drin steht, dass die Garage nen mindestabstand von der Grundstücksgrenze haben muss! absoluter Schwachsinn

  3. #23
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    Da hat user wwz mit seiner Aussage, das sei "Körperverletzung für die Augen" aber ein Faß aufgemacht.

    Da fällt mir aber glatt die Kinnlade runter.

    Möchte er die Welt nach seinem gusto haben, müsste sich wohl so manche Person unters Messer legen.

    Tipp an den Nachbarn:
    Eine Brille mit einer anderen Tönung aufsetzen. Das gibt dem Leben eine neue Sichtweise


  4. #24
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    Standard Lasset so wies scho immer war, des hert ma allgemoi dezu von de Leit

    Zitat Zitat von Hasso M Beitrag anzeigen
    Da hat user wwz mit seiner Aussage, das sei "Körperverletzung für die Augen" aber ein Faß aufgemacht.

    Da fällt mir aber glatt die Kinnlade runter.

    Möchte er die Welt nach seinem gusto haben, müsste sich wohl so manche Person unters Messer legen.

    Tipp an den Nachbarn:
    Eine Brille mit einer anderen Tönung aufsetzen. Das gibt dem Leben eine neue Sichtweise
    Warum sollte jemand sich eine neue / andere Sichtweise aneignen, wenn dieser wohl davon überzeugt ist, die einzig richtige auf Erden ist automatisch ja die eigene?

    Ein vermutlich lebenslang fest gezimmertes und eindeutig klares Weltbild würde zu bröckeln beginnen...

  5. #25
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    Mag ja sein, daß es hier Hausbesitzer gibt, die meinen mit ihrem Eigentum alles machen zu können. Und im Zeitalter der künstlichen Farben zu wirklich schwer erträglichen Ergebnissen kommen.Früher im Zeitalter mineralischer Farben war dies nicht so schwierig, da diese extremen Auswüchse gar nicht möglich waren. Es gab durchaus auch bunte Hausanstriche (kräftiges Rot noder Blau), aber diese hatten einen ganz anderen sehr viel natürlicheren Charakter. Jetzt ist rein technisch fast alles möglich, vom unnatürlichen Giftgrün über ein blendendes Blau bis hin zum Orange, das wirklich grenzwertig ist.

    Nur ist es in diesem Fall so: Falls der Bebauungsplan, sofern überhaupt vorhanden, Farben vorgibt, müssen die eben auch eingehalten werden. Eine solche Vorgabe im Bebauungsplan ist zwar in Wohnbaugebieten selten der Fall und wäre deshalb hier erst zu klären, aber der Grundstücksbesitzer und damit der Hausbesitzer hat dieser Vorgabe zu seinem Eigentum dann mit dem Kauf zugestimmt. Übrigens gibt es in vielen Städten und Gemeinden spezielle Farb - Gestaltungsvorgaben in den Ortskernen. Das ist dort oft auch bitter nötig.............

  6. #26
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    Daumen hoch Das ist genau die richtige Frage!

    Zitat Zitat von Nicole vom Buckenberg Beitrag anzeigen
    was definiert eigentlich "grell"? Orange hab ich bisher eher nicht dazu gezählt.
    Ein Bebauungsplan muss so verlässlich sein, dass ein Baulustiger/Bauherr weiss, was auf ihn zukommt. Und so ein unbestimmter Begriff wie "grell" erfüllt nicht mal die Voraussetzungen eines Gummiparagraphen. So hat zB der VGH auch eine Satzung gekippt, die "Kampfhunde" verbieten wollte. Auch dem Bebauungsplan gebe ich in dieser Hinsicht wenig Chancen.
    Zumal Pforzheim ohnehin aus dem letzten Loch pfeift und finanziell sturmreif ist. Es wäre wohl nicht die erste Satzung, die Pforzheim sich vom VGH um die Ohren haen lassen müsste (obwohl die Leiterin des Rechtsamts in der Zeitung als "Regenmacherin" dargestellt wird). Und wenn eine Stadt kein Geld hat, hat sie auch keine Kriegskasse. Das bedeutet, dass ein Eigentümer eigentlich gute Chancen haben müsste, den Bebauungsplan zu kippen.

    Zur Geschmacksfrage: Wie schnellebig der Geschmack ist, zeigt sich am Beispiel der Kosmetika: Vor 30 Jahren war die Note "grüner Apfel" überall der letzte Hype. Es gab fast nichts anderes (Seife, Shampoo &c.). Heute kriegt man das nur noch selten.

    Und zum Thema Verhindern neuer Entwicklungen. Ich hab mal gehört, dass Demokratie die Garantie dafür ist, dass eine Minderheit einmal eine Mehrheit werden kann. Wenn die Entstehung einer neuen Mehrheit, also einer neuen Geschmacksrichtung verhindert werden soll, dann ist dieser bebauungsplan strukturell undemokratisch.

    Der Bebauungsplan beeinträchtigt eigentlich nur den Bauherrn und niemand sonst. Und der hat ja eigentlich das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit.
    Von Polizisten hab ich schon gehört, dass sich Leute darüber beschwerden, dass andere in ihrem Garten Skulpturen haben, die nicht mit ihrem eigenen Geschmack übereinstimmen. Und dann wollen die doch tatsächlich, dass die Skulpturen entfernt werden. Schon reichlich egozentrisch, finde ich.

    Und noch ein Tipp für die Eigentümer: Sie sollten einfach ein Foto des Hauses in Panoramio einstellen und entsprechende wohlwollend kommentieren lassen. Damit würde sowohl die Stadt mal über Google Earth bekannt ("German Angst" in Pforzheim). Und es würden Fakten geschaffen, die sich nicht mehr ändern lassen. Und in der Juristerei wurde mal ein Begriff von einem Herrn Jellinek geprägt: "Die normative Kraft des Faktischen": D.h. wenn etwas eine zeitlang existiert, existiert es zu Recht und alle würden sich wundern, wenn es ncht so wäre.

    Ein Chinese (Insider wissen, wer gemeint ist) hat mal gesagt: Lasst hundert Blumen blühen, lasst hundert Schulen miteinander streiten.
    "(Woraus aber für das Seiende das Entstehen ist, dahinein erfolgt auch ihr Vergehen) gemäß der Notwendigkeit; denn sie schaffen einander Ausgleich und zahlen Buße für ihre Ungerechtigkeit nach der Ordnung der Zeit."

    ---Anaximander

    "Kommt her, laßt uns Wein holen und uns vollsaufen, und soll morgen sein wie heute und noch viel mehr." (Jesaja 56,12)

  7. #27
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    Wenn man die architektonisch unbedarften "Häusle" als Besucher betrachtet, kann es doch wahrhaftig egal sein, in welcher Farbe der eine oder andere Anstrich ist.
    Wobei ich gleich dazu sage, dass mir orange oder lila in der Nachbarschaft auch nicht so absolut gefallen würde.
    Aber es wäre sicher auch möglich gewesen, mit den Nachbarn, VOR dessen Neuanstrich in Kontakt zu treten und ihn auf mögliche Konsquenzen hinzuweisen.
    Jetzt ist es aber passiert und "man sollte die Kirche im Dorf lassen".

  8. #28
    Nicole vom Buckenberg
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    Nach dem Kommentar heute in der Druckausgabe muss ich noch was los werden. In Neubaugebieten wie dem ehemaligen Kasernengelände oder dem Wachholder (wo anscheinend jeder machen kann was er will auch farblich) kann ich das verstehen, genauso wie bei Ortskernsanierungen oder bei Gebieten mit überwiegend einheitlicher Bebauung (z.B. Fachwerk, Klinker etc.). Es schmeichelt dem Auge insgesammt schon wenn beim Bauen darauf geachtet wird das es etwas zusammenpasst. Abschreckendes Beispiel für mich ist hier der Strietweg wo ein Haus mit Klinkerfassade gebaut wurde was jetzt ein bisschen wie ein Fremdkörper wirkt, auch wenn das Haus an sich schön ist. Aber wer schon mal durch die Huchenfelder Hauptstraße gefahren ist weiß das es da nicht mal ansatzweise was gibt was irgendwie "ortstypisch" ist. Schon alleine auf dem Bild sieht man Klinkerfassade neben Fasserplatten und dahinter vermute ich ein verputztes Haus. Sprich dieses Straße ist jetzt schon ein kunterbuntes Sammelsurium der Fassadengestaltung. Wie soll da eine Einschränkung in der Farbwahl der Fassade gerechtfertigt sein.

  9. #29
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    Jetzt muß ich doch noch eine Bemerkung loslassen: Niemand zwingt einen Bauherren, genau da zu bauen, wo ihm Teile des Bebauungsplanes gar nicht gefallen. Oder sich dort ein Haus zu kaufen. Und ob diese Sätze im B.Plan seine eigene Entfaltung beeinträchtigen, ist nun wirklich weit hergeholt. Orangerot ist zweifellos eine grelle Farbe, und wenn diese nun mal ausgeschlossen werden, eben dort nicht möglich. So einfach ist dies. Natürlich kann der "arme" Hausbesitzer nun eine Normenkontrollklage gegen den rechtgültig geltenden B.Plan machen, sofern diese noch möglich ist. Aber ist es dies wirklich wert ?????

    Schließlich kann man sicherlich über Geschmack streiten, das ist wohl wahr.

  10. #30
    Nicole vom Buckenberg
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    Haben Sie bei Ihrer Bemerkung folgendes bedacht, der B-Plan ist von 1996, viele haben ihre Häuser in dem Bereich schon erworben bzw. gebaut bevor es diesen Plan gab. Somit wurde in Nachgang ihr Nutzungsrecht bzw. Gestalltungsrecht am Eigentum eingeschränkt. Wie gesagt, ich kann gut damit leben wenn ein Neubaugebiet entsteht bzw. altes mit Zuschüssen saniert wird damit ein gewisses einheitliches Ortsbild entsteht. Da kam man aber in der Huchenfelder Hauptstraße viel zu spät mit diesem Plan. Und beim besten willen kann ich an Orange kein grell erkennen. (auch wenn die Farbe eher an manch Gebäude aus den 70e erinnert)

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