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  1. #1
    Administrator
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    Standard

    Es klingt wie ein schlechter Witz: Die Lokführer wollen wieder streiken. Leider ist es die traurige Wahrheit, was Gewerkschaftschef Manfred Schell gestern verkündete: Von Montag an sollen im Nah-, Fern- und Güterverkehr die Züge still stehen.

    Spätestens jetzt dürfte den meisten Deutschen herzlich egal sein, wer diesmal die Verantwortung für den drohenden Arbeitskampf trägt. Monatelang hatten Bahn und Lokführergewerkschaft GDL die Republik mit ihrer nicht endenwollenden Auseinandersetzung in Atem gehalten. Millionen Pendler mussten ausbaden, dass die Verhandlungsführer auch aufgrund persönlicher Eitelkeiten den Konflikt unnötig in die Länge zogen. Angesichts dieser Vorgeschichte ist es eine Frechheit, dass jetzt erneut der Bahnverkehr zum Erliegen kommen soll.

    Wer monatelang die Nerven der Deutschen strapaziert, um dann endlich lauthals eine Einigung zu verkünden, muss die Sache zu einem guten Ende bringen und mit allen Mitteln eine erneute Eskalation verhindern. Bei allem Respekt vor den Interessen beider Seiten: Das schulden sie ihren Kunden. Aber anscheinend sind die sowohl der Bahn als auch den Lokführern herzlich egal.

  2. #2
    Benutzer
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    Standard Verinbarte Verträge müssen auch unterschrieben werden

    Falls es sich tatsächlich so verhällt, dass die Bahn AG den mit der GDL ausgehandelten Vertrag noch nicht unterschrieben hat, ist die GDL sehr wohl berechtigt, für die Durchsetzung ihrer Interessen zu kämpfen.

    Endlich zeigt eine Gewerkschaft, dass sich Arbeitnehmer nicht einfach so abspeisen lassen, wie es leider bei bei Verdi, IG Metall und den anderen großen Gewerkschaften nur zu oft vorkommt: markige Reden und dann "vernünftige" Abschlüsse, die Reallohnverluste und längere Arbeitszeiten bedeuten. Die GDL hat recht, da nicht mitzumachen.
    Strike Out - Reading Unedited Text
    http://www.fourmilab.ch/documents/strikeout/

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    Standard

    Zunächst einmal muss jeder Kommentator feststellen, dass jeder arbeitende Mensch das Recht hat zu streiken. Dieses Recht hat er in einem ganz besonderen Masse, wenn er von seinem Arbeitgeber ein Jahr lang am Strick durch den Ring geführt wird.

    Herr Mehdorn hat es zumindest einbmal geschafft, sich ein Jahr lang um jede Gehaltserhöhung zu drücken. Ein solches Verhandlungsgenie sollte in höchste, ja allerhöchste Ämter gewählt werden .... in Usbekistan!

    mfG
    Opa Otti

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