

sicher sein. Doch wie findet man das richtige Gerät?
Viele Computernutzer kennen das Problem: Die Festplatte quillt über. Gigabyte um Gigabyte kommen Songs, Bilder, Videos hinzu. Eine externe Festplatte muss her, allein schon zur Datensicherung. Schließlich will man nicht das Horrorszenario erleben, dass auf einen Schlag eine ganze Musik-Kollektion oder Urlaubserinnerungen weg sind. Auf dem Markt sind dutzende Geräte– wie sucht man das passende heraus?
Speicherkapazität: Es gibt Festplatten, die den Speicherplatz von 1000 Gigabyte weit übersteigen. Bei Speicherkapazitäten im Terabyte-Bereich hat ein Durchschnittsnutzer allerdings Mühe, sie auszufüllen. Wie die Stiftung Warentest berechnete, finden auf einem Terabyte rund 250 000 Fotos, 400 000 Musiktitel oder 385 Stunden Standardvideo Platz. Thomas Littschwager von der Zeitschrift „Chip“ rät, die Größe der externen Festplatte an die Kapazität der Festplatte des Computers anzupassen: „Am besten nimmt man die doppelte Festplattengröße, wenn man die externe Platte als Backup nutzen möchte.“
Größe: Die Größe der externen Festplatte entscheidet über die Mobilität. Die 2,5-Zoll-Platten mit 500 Gigabyte sind deutlich kleiner, robuster und somit besser für den Transport geeignet als ihre größeren 3,5-Zoll-Brüder mit 1000 Gigabyte Speicher. „Die großen Festplatten eignen sich für sehr große Datenmengen, sollten aber geschützt zuhause stehen“, sagt Falk Murko von der Stiftung Warentest. „Wer Daten transportieren will, für den sind die 2,5er sinnvoll, wer Datensicherung am heimischen Schreibtisch betreibt, der kann auch zu den 3,5-Zoll-Festplatten greifen“, meint der Experte.
Stromversorgung: Weiterer Mobilitäts-Vorteil der 2,5-Zoll-Festplatten: Sie lassen sich per USB-Kabel mit Strom versorgen. Größere externe Festplatten brauchen ein Netzteil.
Kosten: Als Faustregel gilt: Je mehr Kapazität eine Festplatte hat, umso günstiger bekommt man den Speicherplatz. Doch egal ob 500 Gigabyte oder ein Terabyte – beide Modelle sind schon ab rund 75 Euro zu haben. Im Vergleich schnitten fast alle 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatten bei der Stiftung Warentest mit dem Gesamturteil „gut“ ab. „Die Preisunterschiede sind größer als die Qualitätsunterschiede“, sagt Murko. Mit einem Gerät eines Markenherstellers sei man meist auf der sicheren Seite.
Qualität: Knapper Testsieger wurde bei Stiftung Warentest bei den 2,5-Platten mit 500 GB Speicher die „Freecom Tough Drive“, die mit rund 100 Euro jedoch relativ teuer ist. Bei den 3,5-Zoll-Platten mit einem Terabyte Speichervolumen schnitt die günstigste Platte am besten ab: „CnMemory Spaceloop“ für rund 75 Euro. „Computer Bild“ kürte die „Hitachi Portable Drive“ (ab 70 Euro) in der Kategorie der 2,5 Zoll-Platten zum Testsieger, bei den 3,5-Zoll-Festplatten mit einem Terabyte kam die „Samsung Story Station“ (ab 79 Euro) an die Spitze.
Schnittstellen: Beim Kauf einer externen Festplatte sollte man auf die Schnittstellen achten. Standard ist der USB-2.0-Anschluss. Mit ihm lässt sich die Festplatte an fast jeden Laptop und Rechner anschließen. Die Datenübertragung ist jedoch langsam. Schneller geht es mit externen Sata-Anschlüssen oder USB 3.0.
Autor: Nadine Hantke





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