32° Aktuelles Wetter
Mi, 19.06.2013
> Zum Wetter
24. Juni 2012
Lecker! Wer sommerlichen Genuss ohne Reue und Nebenwirkungen möchte, macht sein Eis einfach selbst.
Lecker! Wer sommerlichen Genuss ohne Reue und Nebenwirkungen möchte, macht sein Eis einfach selbst.

Schoko, Erdbeere oder Vanille? Welche Eissorte essen Sie am liebsten

In der Mittagspause, am Nachmittag oder am Abend – im Sommer scheint irgendwie immer die richtige Zeit für ein Eis zu sein. Doch so erfrischend das ist: Wer jeden Tag mehrere Kugeln Eis schleckt, wird das wahrscheinlich bald auf den Hüften spüren. Das muss allerdings nicht so sein. Schließlich gibt es leichte Eissorten und Sorbets, die sich ganz einfach selbst machen lassen.

Anzeige

„Fruchteis und Sorbet sind die leichten Varianten für die heißen Sommermonate“, sagt Margret Morlo vom Verband für Ernährung und Diätetik. „Sie werden ohne Milch- und Eizusätze hergestellt und haben einen Fruchtanteil von 20 bis 25 Prozent.“ Eissorten, die Milch oder Ei enthalten, seien immer kalorienreicher als Fruchteis. „Wer das Eis nicht selber zubereitet hat, erkennt den Zusatz von Milch oder Ei an den Bezeichnungen Cremeeis, Rahmeis, Milcheis und Eiscreme.“

Wer mag, kann Eis und Sorbet selbst herstellen. Immerhin weiß man dann nicht nur, was wirklich drin ist, sondern es schmeckt in jedem Fall besonders frisch. Eine ganz schnelle und leichte Variante ist Wassereis, wie Klaus-Wilfried Meyer vom Verband der Köche Deutschlands in Frankfurt sagt. „Dafür nimmt man 100-prozentigen Fruchtsaft wie Apfel oder Traube, mischt den je nach Geschmack mit etwas Wasser, füllt die Flüssigkeit in Kunststoffbehälter und friert sie ein.“ Das sei das schnellste Eis, das man machen könne, und relativ kalorienarm.

Wem das nicht spannend genug ist, kann sich an anderen Varianten probieren. Zum Beispiel Sorbets: „Pürierte reife und aromatische Früchte wie Himbeeren werden mit Läuterzucker, also einer aufgekochten 1:2-Mischung von Zucker und Wasser, vermengt und mit Zitronensaft und Vanillemark abgeschmeckt“, sagt die Küchenmeisterin und Kochbuchautorin Monika Schuster aus München. Das komme in eine Eismaschine, bis eine gefrorene, cremige Masse entstehe. Allerdings werde der Kaloriengehalt höher, wenn Sekt oder Champagner neben den Früchten die Basis sind oder zum Sorbet serviert werden.

Eis herstellen ohne Maschine

Wer keine Eismaschine hat, kann ein Granita oder Granité herstellen. „Die Sorbetmasse wird in ein flaches Gefäß gefüllt und ins Tiefkühlfach gestellt“, erklärt Schuster. Nach zwei Stunden mit einer Gabel oder einem Schneebesen durchrühren, diesen Vorgang drei- bis viermal nach jeweils einer halben Stunde wiederholen. Das fertige Granité mindestens acht Stunden durchfrieren lassen.

Eine weitere leichte Variante im doppelten Sinne ist Joghurteis. „Tiefgefrorenes Obst, fettarmer Joghurt und Zucker werden mit einem Stabmixer gemischt“, sagt Morlo. „Das ist wie Naturjoghurt mit Obst: eine gesunde Zwischenmahlzeit, vorausgesetzt, man setzt den Zucker vorsichtig ein.“ Außerdem geht das ziemlich schnell. „Es kann sofort gegessen werden.“

Etwas aufwendiger – und kalorienreicher – ist klassische Eiscreme. „Eigelb und Zucker werden schaumig geschlagen und Milch auf 80 Grad erhitzt“, erklärt Meyer. Die Milch werde nach und nach unter das Eigelb gehoben und das Ganze in einem Wasserbad auf 80 Grad erwärmt. „Das lässt man abkühlen und gibt anschließend den gewünschten Geschmacksträger hinzu, zum Beispiel Kakao, Mokka, Vanille oder eine Fruchtkonzentration.“ Dann ab in die Eismaschine, bis ein cremiges Eis entstanden ist.

Autor: Aliki Nassoufis

24.06.2012
Schriftgröße A A A
Artikel teilen
Anzeige
Anzeige
Top Adressen




Anzeige
Top Angebote
Anzeige
Regional Finder
Ispringen
Kämpfelbach
Eisingen
Königsbach-Stein
Remchingen
Keltern
Straubenhardt
Birkenfeld
Neuenbürg
Engelsbrand
Unterreichenbach
Schömberg
Neuhausen
Tiefenbronn
Heimsheim
Friolzheim
Wimsheim
Mönsheim
Wiernsheim
Wurmberg
Niefern-Öschelbronn
Kieselbronn
Neulingen
Ölbronn-Dürrn
Ötisheim
Mühlacker
Illingen
Maulbronn
Sternenfels
Knittlingen
Oberderdingen
Pforzheim


Exklusiv in der PZ

Das lesen Abonnenten am Mittwoch in Ihrer "Pforzheimer Zeitung":

Vor 30 Jahren rollte die Welle: Die Neue Deutsche Welle (NDW) erreichte 1983 Jahren ihren Höhepunkt. Nenas „99 Luftballons“ war die NDW-Hymne. Ein Rückblick von A bis Z. Seite 29

Hier geht es zum PZ-Abo und zum 14-Tage-Probeabo

Hier geht es zum E-Paper ...

PZ lesen per E-Paper

zum Log-In                       zur Startseite

Umfrage
Pflichtversicherung gegen Hochwasser?


PZ-news auf Facebook








Webcam
Mi, 19.06.2013 16:07
Anzeige