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TV-Kolumne PZ-zapp

Magazin

"Tatort" mit Wotan Wilke Möhring: Flüchtlingsdrama nicht in Schwarzweiß

„Sie haben den Krieg hierher geholt“, sagt Kommissar Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) zu einer Frau, die Rache an einem Killer-Arzt aus einem Folterzentrum des Diktators Assad nehmen wollte. Syrien liegt weit weg, einige wenige Flüchtlinge finden den Weg nach Deutschland, aber wer weiß schon, in welcher Todesangst die Menschen dort leben müssen. Nach dem "Tatort: Die Feigheit des Löwen" wissen wir auch nicht wirklich mehr darüber, aber wir haben das Gefühl gewonnen, dass es uns vielleicht doch etwas angehen könnte. ... mehr

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PZ-zapp: Spannender Stuttgarter "Tatort" überzeugt auf klassische Art

Es ist nicht lustig, ein Polizist zu sein. "Mit einem Bein steht man im Gefängnis, mit dem anderen auf dem Friedhof", sagt Kommissar Lannert (Richy Müller) im Stuttgarter "Tatort: Eine Frage des Gewissens". Er muss nach einem finalen Rettungsschuss bei einer Geiselnahme in einem Supermarkt eine Anhörung erdulden, bei der sein Kollege Bootz (Felix Klare) für ihn lügt. Und dann wird es auf gute, alte „Tatort“-Art richtig spannend. ... mehr

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PZ-zapp: Genialer Abschied von Ermittler Stark im "Tatort: Vielleicht"

Was für ein grandioser Abgang. Ob das der RBB als verantwortlicher Sender mit dem Rauswurf des Duos Ritter/Stark so vorhergesehen hat? Während die Cowboystiefel von Kommissar Till Ritter (Dominic Raacke) einfach sang- und klanglos von der Mattscheibe verschwunden sind, durfte Boris Aljinovic als Kommissar Felix Stark einen eindrucksvollen Abschied feiern und mit „Tatort: Vielleicht“ einen neuen Meilenstein setzen. Wo sonst der Realismus in all seinen bundesrepublikanischen Facetten dominiert, ist nun erstaunlich souverän das Übersinnliche eingezogen. ... mehr

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PZ-zapp: Total fertige Lena Odenthal überzeugt in "Tatort: Blackout"

Auweia. Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) bekommt im „Tatort: Blackout“ Prügel von allen Seiten. Ihr sieht man die Einsamkeit an, dass sie bei den Männern „zu kurz gekommen ist“ und „keinen abbekommen“ hat, dass sie keine Freunde hat, dass ihre Erfahrung nur ein Folge des fortgeschrittenen Alters ist. Die dienstälteste Ermittlerin der „Tatort“-Reihe findet keinen Schlaf, hat einen Kreislaufkollaps und sieht fertig aus – und das ausgerechnet bei ihrem Doppeljubiläum: 60 Filme in 25 Jahren „Tatort“. ... mehr

Der doppelte Holger Wessinger - einmal lebendig (rechts), einmal tot (links, auf dem Boden liegend). Den Tod des Chorsängers am Theater Pforzheim und Grunbacher "Baliederle"-Regisseurs im "Tatort: Blackout" ermittelt Lena Odenthal, gespielt von Ulrike Folkerts (linkes Bild, Mitte).
Pforzheim

Chorsänger am Theater Pforzheim ermordet: Odenthal klärt Fall

Holger Wessinger, der am Theater Pforzheim ab und zu den Chor verstärkt, ist ermordet worden. Der Baiersbronner Einzelhändler, der nebenberuflich auch bei der Theatergruppe der Grunbacher „Baliederle“ Regie führt und spielt, wurde mit K.o.-Tropfen betäubt und in sexuell erniedrigender Situation zurückgelassen. Dass sich die Trauer um ihn in Grenzen hält, hängt mit der Ludwigshafener Hauptkommissarin Lena Odenthal zusammen. Die hat nämlich den Mordfall in nicht einmal 90 Minuten aufgeklärt. ... mehr

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"Polizeiruf 110" - ein Füllhorn an Klischees aus dem Amigo-Land

Das gibt es doch nur in Bayern, wo der bis zur Selbstparodie arrogante alte Adel in den neuen Hightech-Megaunternehmen das Regime führt, wo in der Trachtenjacke ein heimatverbackenes Rund-um-den-Kirchturm-Gefühl serviert und sich dann im edlen Maßanzug ungeniert an den fernen Fleischtöpfen der verhassten, weil aus der Fremde dreinredenden EU bedient wird. Und wenn solch ein blau- wie kaltblütiger Ökonomiezocker auch noch gut aussieht, kann er im Amigo-Land als CSU-Mitglied in die höchsten Kreise der Macht aufsteigen. So weit so richtig. Doch was sich daraus im „Polizeiruf 110: Smoke on the Water“ entwickelte, war dann doch zu viel Klischee und zu viel Weltverschwörung ... mehr

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PZ-zapp: "Tatort: Im Schmerz geboren" – großes Theater, großes Kino

Ganz großes Theater. Ganz großes Kino. William Shakespeares blutig-düstere Familienabgründe treffen auf Quentin Tarantinos Blutspritzorgien, Duelle aus Westernklassikern wie „High Noon“ oder Sergio-Leone-Streifen konkurrieren mit irren Killerfiguren à la „Pulp Fiction“. Wer den „Tatort: Im Schmerz geboren“ nicht sehen konnte, muss das schleunigst nachholen, um in den nächsten Tagen mitreden zu können, denn dieser Sonntagabendkrimi sorgt lange für Gesprächsstoff, weil er alles in den Schatten stellt, was zuletzt unter dem Etikett „Tatort“ gezeigt wurde. ... mehr

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PZ-zapp: Liebestoller, aber spannungsarmer Kölner "Tatort: Wahre Liebe"

Was macht eine gute Beziehung aus? „Meine Frau und ich schlafen zum Beispiel beide gerne bei offenem Fenster“, erklärt Kriminalhauptkommissar Freddy Schenk (Dietmar Bär) seinem Ermittlerkollegen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt). So einfach ist das mit der wahren Liebe. Doch wie findet man sie? Heutzutage wird sie vom Computer eines Dating-Portals berechnet. Dass das nicht immer funktioniert, zeigt der Kölner „Tatort: Wahre Liebe“. ... mehr

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PZ-zapp: Guter "Tatort" aus Münster, aber ohne tiefschwarzen Humor

Professor Boerne (Jan Josef Liefers) und Kommissar Thiel (Axel Prahl) haben bei mir schon immer einen Bonus gehabt. Ich liebe diese Mischung aus Spannung und Komik, die in den letzten „Tatort“-Folgen aus Münster mit einem tiefschwarzen, ins Groteske reichenden Humor überzeugt hat. An diesem Sonntag jedoch blieb das Schmunzeln und Mitfiebern eher auf ein gehobenes Mittelmaß beschränkt. Der "Tatort: Mord ist die beste Medizin" war gut und spannend, aber er wirkte stellenweise etwas bieder und hüftsteif. ... mehr

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PZ-zapp: "Tatort: Der Wüstensohn" - darf's ein Klischee mehr sein?

Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich an dieser Stelle bekenne, dass ich kein Freund der Münchner „Tatort“-Kommissare bin. Zu oft wirkten sie pomadig, spaßlos, unlocker, passend zur weiß-grauen Haarpracht und der minimalistischen Mimik. Doch im „Tatort: Der Wüstensohn“ zeigte sich das Duo von seiner lebhafteren, emotionaleren, frecheren Seite. Gut so. Leider glitt der Plot zu oft in eine mit Klischees jonglierende Groteske ab. ... mehr

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PZ-zapp: Deprimierende Polizeiarbeit im Schweizer "Tatort: Verfolgt"

Dass die Schweizer „Tatort“-Ermittler Flückiger (Stefan Gubser) und Ritschard (Delia Mayer) stets mit Leichenbittermiene in einem permanent trüben, farblosen Luzern ermitteln, mag ein Kunstgriff der Regie sein, ein Markenzeichen, das den Weltschmerz der beiden angesichts des alltäglichen Bösen spiegelt. Aber seit dem packenden Finanzdrama „Tatort: Verfolgt“ wissen wir, dass sie einfach nur depressiv sind, weil ihr Job zuweilen so niederschmetternd sinnlos sein kann. Etwa wenn sie die Bösen gefunden haben, diese aber ihr ach so ehrenwertes Leben einfach weiterführen können. ... mehr

Mit dem "Tatort: Paradies" eröffneten die österreichischen Ermittler Eisner (Harald Krassnitzer) und Fellner (Adele Neuhauser) den Reigen neuer "Tatort"-Folgen nach der viel zu langen Sommerpause. Besonders Adele Neuhauser konnte in der eher mäßigen Geschichte wunderbare Akzente setzen.
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PZ-zapp: "Tatort: Paradies" beendet Sonntagabendkrimi-Sommerpause

Jetzt ist klar, was die vorangegangenen Sonntagabende so unbefriedigend auf der Couch gemacht hat. Wer will schon am letzten stressfreien Tag der Woche voller Vorfreude in die Flimmerkiste starren, wenn er weiß, dass es noch keine neuen „Tatort“-Folgen zu sehen gibt? Und wer will schon montags mit den Kollegen über Filme diskutieren, wenn es nichts über den neuen ARD-Sonntagabendkrimi zu loben oder zu lästern gibt? Diese Leidenszeit namens „Tatort-Sommerpause“ ist nun vorbei. Die Österreicher machten mit "Tatort: Paradies" den Anfang. ... mehr

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PZ-zapp: "Tatort: Geburtstagkind" beendet Sommerpause

Endlich. Die „Tatort“-Sommerpause ist vorbei. Aber muss deshalb gleich ein Schweizer Mörderspiel mit den manisch humorlosen eidgenössischen Ermittlern zum Start der zweiten Sonntagskrimi-Halbzeit laufen? Der nebelgraue "Tatort: Geburtstagskind" aus dem ungemütlich trist wirkenden Luzern hat vom Wetter her zum regenwolkentrüben Sonntag in Pforzheim gepasst. Humor? Fehlanzeige. Blutige Action? Null. Aber dafür reichlich Spannung. ... mehr

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PZ-zapp: "Aktenzeichen XY" mit Tunnelräuber aus Region

Dieses Mal habe ich "XY" im ZDF mit anderen Augen gesehen. Das lag daran, dass ich mich schon vor Mittwochabend mit der aufwändig vorbereiteten Tunnelraub-Fahndung beschäftigt hatte - für die Ausgabe Mühlacker der "Pforzheimer Zeitung". Besonders hatte ich aus lokaler Sicht "Pavel Hatira", den Anführer der Räuberbande im Blick. Den "Pavel" spielte Michael Baral aus Wiernsheim-Pinache. ... mehr

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PZ-zapp: Pforzheimer S'n'C Kidz stark, aber nicht Nr. 1

Endlich eine TV-Castingshow, bei der die Entscheidung im Finale nicht ewig lange wie ein Kaugummi eingesabbert und zwischen den Kiefern gemahlen wird. Hoffentlich haben das Heidi Klum und Dieter Bohlen gesehen. Kurze Ansage, wer gerade unter die Top-3 gerutscht ist. Keine ewig langen Wiederholungen des ewig zuvor schon Gesehenen. Ein paar Sekunden Schweigen, um die Nerven der Zuschauer anzuspannen und dann war klar: Bei "Got to dance" haben – leider – nicht die Pforzheimer Tanzgruppe S`n`C Kidz, sondern das Tanzkükenpaar Veronika und Daniel gewonnen. ... mehr

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PZ-zapp: Spannender "Tatort" aus schwabenfreiem Stuttgart

Die Schwaben können auch anders als betulich und bieder. Der Stuttgarter "Tatort: Spiel auf Zeit" entpuppt sich sogar als richtiger Gangsterfilm mit einer ordentlichen Portion Action, ohne zu brutal und bluttriefend zu werden, mit vielen überraschenden Wendungen und einem Plot, der vor allem am Ende ein bisschen sehr konstruiert wirkt, aber doch so viel Spannung bietet, dass der PZ-zapp-Daumen lobend nach oben zeigt. ... mehr

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PZ-zapp: Superstart für neuen Hamburger "Tatort"-Bullen

Nachdem sich Schützenkönig Til Schweiger alias "Tatort"-Kommissar Nick Tschiller als einsilbiger Mimikverweigerer durch Hamburg geballert hat, fürchtete ich Schlimmes. Auch „Tatort“-Neuling Wotan Wilke Möhring ermittelt nämlich in der Hansestadt. Doch sein Kommissar Thorsten Falke hat es nicht nötig, im Minutentakt die Beerdigungsinstitute zu beliefern, um spannend zu sein. ... mehr

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PZ-zapp: Ex-Pforzheimer Erwin Kintop raus - Folgt Bohlen?

Tränen fließen mal wieder reichlich bei „Deutschland sucht den Superstar“. Vor allem der Kurzzeit-Pforzheimer Erwin Kintop hat Grund, hemmungslos zu weinen. Sein Traum vom DSDS-Finale ist geplatzt. Und damit der Rauswurf auch noch so richtig dramatisch wird, muss er mit seiner Freundin Lisa ums Weiterkommen bangen. Das Liebespaar der 2013-Staffel ist dabei aber schon getrennt – Lisa steht auf der Bühne, Erwin, weil er noch nicht 18 ist, unten in den Zuschauerrängen. ... mehr

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PZ-zapp: Schlagerstar-Tod im Schmunzelduo-"Tatort"

Eben noch darf Box-Weltmeister Arthur Abraham einen Bösewicht im Hau-drauf-und-schieß-alle-tot-„Tatort“ mit Mr. One-Face Til Schweiger spielen, dann mimt Schlagerstar Roland Kaiser den mit allen Wassern gewaschenen Schlagerstar Roman König im Schmunzelduo-„Tatort“ aus Münster. Beide Promis kommen im Film ums Leben. Während Abraham am vergangenen Samstag die wehrlose Lusche im Boxring gegen Robert Stieglitz gibt und überraschend seinen WM-Titel verliert, darf man gespannt sein, wie sich das Krimi-Gastspiel bei Kaiser auswirken wird. ... mehr

Schauspieler Volker Bruch (links) in der Rolle des Wilhelm Winter und Schauspieler Tom Schilling als sein Bruder Friedhelm Winter bei den Dreharbeiten für den ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“. Der Film ist zu einem Publikumserfolg geworden, der auch viele jüngere Zuschauer das ZDF einschalten ließ.
Weltweit

"Unsere Mütter, unsere Väter": Steigerung zum Schluss

Das ZDF kann seinen Kriegsdreiteiler «Unsere Mütter, unsere Väter» getrost als Erfolg verbuchen. Wieder schalteten mehr als sieben Millionen Zuschauer ein. Auch viele jüngere wollten die Geschichte der fünf jungen Menschen in den Gräueln des Russlandkriegs von 1941 bis 1945 sehen. ... mehr

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PZ-zapp: Schützenkönig Til Schweiger killt den "Tatort"

Jetzt ist Hamburg wieder sicher. Til Schweiger alias „Tatort“-Kommissar Nick Tschiller ballert die bösen Buben einfach weg, als gelte es, beim Scheibenschießen die schwarze Zehn mit den Kugeln zu zerfetzen. Schützenkönig Schweiger leert ein ums andere Magazin und lässt dabei Bruce Willis, Vin Diesel oder Steven Seagal wie Regenbogenfähnchen schwingende Friedensaktivisten aussehen. Wer den einsilbigen Mimikverweigerer und seinen inhaltsbefreiten Action-Trash mag, wird mit der C-klassigen Hollywood-Kopie am Sonntagabend in der ARD zufrieden gewesen sein. Ein „Tatort“ jedenfalls war es nicht. ... mehr

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PZ-zapp: Schwacher Abschied für "Polizeiruf"-Ermittlerduo

Es ist schon lange her, dass ich das letzte Mal einen Film der Reihe „Polizeiruf 110“ gesehen habe. Und so schnell muss ich das nicht wiederholen. Denn erstens fand ich „Laufsteg in den Tod“ an den Haaren herbeigezogen, teilweise lustlos gespielt und zu dilettantisch bemüht um eine Nähe zur noch langweiligeren Model-Castingshow von Heidi Klum. Zweitens gehen die Kommissar-Urgesteine Schmücke (Jaecki Schwarz) und Schneider (Wolfgang Winkler) nach 17 Jahren Gangsterjagd in Pension. ... mehr

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PZ-zapp: Guter Schweizer "Tatort" für Faschingshasser

„Karneval ist der stets missglückende Versuch des Spießers, das Unerlaubte in seine Moral einzubeziehen“, hat der deutsche Schriftsteller Sigmund Graff einmal gesagt. Und schenkt man dem Schweizer „Tatort: Schmutziger Donnerstag“ Glauben, dann ist die Luzerner Fasnacht - das größte Event der Zentralschweiz - ein uniformiertes Treffen der bigotten Eidgenossen, die beweisen, dass der Fasching eine todernste Angelegenheit ist. Zuweilen sogar extrem tödlich. ... mehr

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PZ-zapp: Gute Story, betuliche Bodensee-Ermittler

Eva Mattes hat auch schon bessere, spannendere Filme gemacht. In den „Tatort“-Krimis vom Bodensee wirkt sie als Betroffenheitsikone und Urbild aller verständnisvollen Menschen meistens eher verhalten und eindimensional. Der Kommissarin Blum zur Seite steht ihr oft ungestümer, misstrauischer und auf andere, juvenile Art eindimensionaler Adlatus Perlmann (Sebastian Bezzel). Aber auch die Summe zweier Gegensätze macht noch kein aufregendes Ermittlerduo. Oder passen sich die Fälle der Konstanzer Mörderjäger dem betulichen Lebenstempo im tiefsten Süden des Musterländles an? ... mehr

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PZ-zapp: "Tatort: Melinda" - schräg, extrem, spannend

21 „Tatort“-Teams wird es in diesem Jahr geben. Bis Pforzheim, Platz 64 auf der deutschen Großstadtliste und bald ohne eigene Polizeidirektion, mit einem „Tatort“-Team an die Reihe kommt, wird es leider noch etliche Jahre dauern. Anfangs war ich skeptisch, ob diese sonntägliche ARD-Kommissarsinflation funktionieren kann. Doch inzwischen glaube ich, dass genau die Vielfalt diesen deutschen TV-Krimidinosaurier retten kann. Es wurde Zeit, dass mal wieder seltsame Typen, eigensinnig, eigenbrödlerisch, eigenmächtig und mit allerlei menschlichen Schwächen den bösen Buben ans Bein pinkeln. ... mehr

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PZ-zapp: Armin Rohde glänzt im "Nachtschicht"-Kultkrimi

Ein paarmal im Jahr beweist das ZDF, dass der Sender mit dem grauhaarigen Stammpublikum das von der GEZ erpresste Zwangsgeld wirklich sinnvoll einsetzt. Eine der besten ZDF-Investitionen fließt in die deutsche Kultkrimi-Reihe „Nachtschicht“ von Regisseur und Drehbuchautor Lars Becker. Dagegen wirken „Tatort“-Folgen wie hausbackene und hüftsteife Kopien. Am Montag, 20.15 Uhr, läuft die neue und elfte Folge „Nachtschicht - Geld regiert die Welt“ mit einem wunderbar kaputten Armin Rohde als Kommissar und Gaststar Ben Becker als krimineller Banker. ... mehr

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PZ-zapp: "Dschungelcamp" - mein letztes Mal

Schön, wenn man eine große, tiefe Couch mit vielen Kissen hat, auf der man sich in allen Richtungen herumlümmeln kann. Mal eben ganz entspannt im TV-Magazin und dann in einem alten „Geo“ blättern. Umdrehen, ein Kissen zurechtrücken und dann auf dem iPhone surfen und eine Runde Backgammon spielen. Was das mit einer Fernsehkritik zu tun hat? Seltsame Frage. Was soll man denn sonst machen, wenn das „Dschungelcamp“ über die Mattscheibe flimmert. ... mehr

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PZ-zapp: "Tatort: Machtlos" macht einfach nur müde

„Warnung: nicht einschalten!“ So hat Spiegel-online in einem „Tatort-Schnellcheck“ die Leser auf die Gefahr hingewiesen, sich am Sonntag von 20.15 bis 21.45 Uhr beim Sonntagskrimi der ARD extrem zu langweilen. In der Tat: „Machtlos“ hieß nicht nur die Folge mit den Berliner „Tatort“-Ermittlern, machtlos war ich auch als Zuschauer gegen die schnell aufkommende bleierne Müdigkeit vor dem Fernseher. ... mehr