

PFORZHEIM. Ihr Lieblingsstück hatte Sigrid Kopittke schnell entdeckt: „Einfach sensationell – schlicht und doch raffiniert“ ist für sie der Ohrschmuck aus Cubic Zirkonia und geschwärztem Silber, mit dem die Hamburgerin Katharina Vanselow den ersten Rang im Nachwuchswettbewerb für Edelstein- und Schmuckgestaltung errungen hat.
Denn in dieser auch farblich spannenden Kombination „fasst das Metall nicht den Stein, sondern umgekehrt“, sagt die Jurorin des renommierten Schmuck- und Edelsteinpreises Idar-Oberstein, dessen Endrunden-Teilnehmer nun mit ihren insgesamt 52 Arbeiten in den Schmuckwelten Pforzheim zu bestaunen sind. „Schwierig und langwierig“, sagt die Goldschmiedschul-Leiterin und Gemmologin sei die Auswahl gewesen: „Es gab so viele gute und interessante Arbeiten wie selten zuvor“. Und so habe die Jury nicht nur dem Thema „Reflexion“, beziehungsweise „Lichtspiele“ beim Nachwuchs intensiv nachgespürt, sondern auch die handwerkliche Qualität stark berücksichtigt.
Wie schwierig dies sein kann, zeigt die Auszeichnung des zweiten Preisträgers im Hauptwettbewerb: Mit dem Schweizer Felix Kirchhofer hat hier ein Teilnehmer gewonnen, der seinen Amethyst-Schliff am Computer konstruiert hat.
Technisch ebenfalls Neuland betreten hat die zweite Preisträgerin bei den Jung-Künstlern Mirjam Dreher mit ihrem in dünne Schichten geschnittenen synthetischen Spinell, zwischen die sie dünne farbige Platten setzt. Doch neben all der technischen Raffinesse, die die Arbeiten ausstrahlen, ist es vor allem die große Schönheit der vielen verschieden Steine und Steinschnitte. , die den Betrachter dieser kleinen, feinen Ausstellung gefangen nimmt. Sandra Pfäfflin
Die Ausstellung ist noch drei Wochen lang in den Branchenwelten zu sehen.
www.schmuckwelten.de
www.bv-edelsteine-
diamanten.de





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