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Das Heilbronner Sinfonie Orchester spielte in Ötisheim unter Leitung von Alois Seidlmeier.
Das Heilbronner Sinfonie Orchester spielte in Ötisheim unter Leitung von Alois Seidlmeier.
Melba Ramos (Sopran) und Riccardo Rados (Tenor) bei ihrem Auftritt im Duett, begleitet vom Heilbronner Sinfonie Orchester.   henkel Hier Melba Ramos (Sopran) und Riccardo Rados (Tenor) bei ihrem Auftritt im Duett. Motiv von Volker Henkel Fotografie Mehr als nur ein Klick! www.fotomoment.de Tel: 07041 – 81 55 61 Bankverbindung: Konto: IBAN - DE49666900000002824320 BIC: VBPFDE 66 Ust.-ldNr.: DE 144541281
Melba Ramos (Sopran) und Riccardo Rados (Tenor) bei ihrem Auftritt im Duett, begleitet vom Heilbronner Sinfonie Orchester. henkel Hier Melba Ramos (Sopran) und Riccardo Rados (Tenor) bei ihrem Auftritt im Duett. Motiv von Volker Henkel Fotografie Mehr als nur ein Klick! www.fotomoment.de Tel: 07041 – 81 55 61 Bankverbindung: Konto: IBAN - DE49666900000002824320 BIC: VBPFDE 66 Ust.-ldNr.: DE 144541281
17.10.2016

Konzert beim Künstlertreffen der Gottlob-Frick-Gesellschaft in Ötisheim

Den Charme ehemaliger Opern-Diven und die Ausstrahlung älterer Herren, die als Opern-Helden einst gefeiert waren – am Wochenende beim alljährlichen Künstlertreffen der Gottlob-Frick-Gesellschaft war dies eindrücklich zu erleben – beim Festakt (siehe Kasten) und dem anschließenden Konzert „Zauber der italienischen Oper“, das diesmal in der Ötisheimer Erlentalhalle stattfand.

Vor allem Duett-Highlights aus großen italienischen Verismus-Opern konnten in der ausverkauften Halle bejubelt werden. Und es präsentierten sich nicht die zahlreich im Publikum vertretenen Altvorderen auf der Bühne, sondern, wie bei der Gottlob-Frick-Gesellschaft üblich, jüngere und ganz junge Talente. Wobei die brillante, im Auftreten und mit ihrer dunkel eingefärbten Stimme an Jessye Norman erinnernde US-Amerikanerin Melba Ramos bereits eine gestandene Sopranistin ist. Ganz anders ihr Partner: Der 1992 geborene italienische Tenor Riccardo Rados studiert noch am Konservatorium in Triest und gilt mit seinem himmlischen Belcanto als große Bühnen-Hoffnung.

Die vom Heilbronner Sinfonie Orchester unter Alois Seidlmeier mit zarten Streicherpassagen und aufblühenden Bläsern wiedergegebene „Sinfonia“ aus Giuseppe Verdis „Macht des Schicksals“ leitete den Abend ein. Vom Orchester begleitet, interpretierte Melba Ramos die Arie der Amelia aus dem 3. Akt von Verdis „Ein Maskenball“ sowie die Arie der Tosca (Puccini) aus dem zweiten Akt. Riccardo Rados fesselte mit der Arie des Cavaradossi aus dem dritten Akt mit strahlendem Gesang; dann die Duo-Szene des ersten Bildes aus Puccinis „La Bohème“. Das ganz im Dienst der Vokalsolisten stehende Orchester trug zur durchschlagenden Wirkung der Gala-Auftritte bei. Nicht enden wollender Applaus erzwang eine Zugabe: Im feurigen Duo-Trinklied „Auf, schlürfet in durstigen Zügen“ aus Verdis „La Traviata“.