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Sind wieder da:  Saxophonist John Helliwell und seine Kollegen von Supertramp kehren nach Deutschland zurück.
Sind wieder da: Saxophonist John Helliwell und seine Kollegen von Supertramp kehren nach Deutschland zurück.
© Krato

Supertramp: Ein Reigen großer Hits

HALLE/WESTFALEN. Die drei älteren Herren rocken und grooven wie in ihren besten Zeiten. Und sie geben den Fans, was sie hören wollen: die Hits der 70er Jahre, fast ohne Ausnahme. „Greatest Hits 70-10“ (1970 bis 2010) heißt die Tour, die im westfälischen Halle begann, und das Publikum 40-plus bejubelte die alten Idole und die zweite Supertramp-Generation.

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Eine große, schlichte Bühne, die üblichen Scheinwerfer, eine Leinwand hinter der Band: Die Musiker um den Bandgründer Rick Davies verzichten auf überflüssigen Schnickschnack. Sie wissen um ihren Kultstatus. Als Symbol dieser Gelassenheit schlendert Saxophonist John Helliwell zu Konzertbeginn auf die Bühne und prostet mit seinem Rotweinglas den 4600 Fans zu.

Kein Trommelwirbel zum Comeback, sie sind einfach wieder da. Neben Davies, der die Band 1969 gründete, auch Helliwell und der Schlagzeuger Bob Siebenburg, die seit 1973 dabei sind. Und sie spielen ihre Hits, die meisten aus den 70er Jahren, nur einer („Cannonball“, 1985) aus der Zeit nach der Trennung von Band- Mitgründer Roger Hodgson. Nach den ersten vier Titeln begrüßt Helliwell das Publikum auf Deutsch („Guten Abend meine Damen und Herren“) und erinnert daran, dass es die erste Supertramp-Show seit acht Jahren ist. Und dann rückt die zweite Supertramp-Generation vor, die Oldies überlassen Jesse Siebenburg, dem Sohn des Schlagzeugers, den Gesangspart beim Superhit „Breakfast in America“.

Spätestens jetzt hält es die meisten Besucher nicht mehr auf den Plastiksitzen. Insgesamt zwei Stunden lang arbeitet sich die Gruppe, mit dabei auch die langjährigen Band-Mitglieder Cliff Hugo (Bass) und Lee Thornburg (Bläser), an der langen Hitliste ab: „Give a Little Bit“, „It’s Raining Again“, „Take the Long Way Home“, „School“ oder „Dreamer“. Und wer zwischenzeitlich die Befürchtung hatte, dass die markante Falsett-Stimme von Hodgson fehlen könnte, hatte dies bald vergessen. Jesse macht seine Sache gut, das Publikum spendet auch mitreißenden Soli und den Balladen von Davies am Flügel reichlich Applaus. Und als der Hintergrundfilm früher endet als der Song „Rudy“, kommentiert Davies das nur mit dem lakonischen Hinweis „It’s the first show“. Matthias Benirschke

Supertramp ist am

23. September in Mannheim.

www.supertramp.com

Leserkommentare (1)

Mehr Kommentare
1
RH-Management | 07.09.2010 | 11:59

Zum Leidwesen zahlreicher Konzertbesucher befinden sich Supertramp derzeit ohne Hit-Schreiber und Gründungsmitglied Roger Hodgson auf Deutschlandtournee. Als Komponist zeichnete dieser für Klassiker wie „Logical Song“, „Breakfast in America“, „Give a Little Bit“, „Take the Long Way Home“, „It’s Raining Again“ oder „Dreamer“ verantwortlich. Hodgsons Originalstimme war ebenso stilprägend für den unverwechselbaren Supertramp-Sound wie das Wurlitzer Piano. Sein charakteristischer Gesang ist es, ...... mehr...

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