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Klemens Köberle, Stefanie Seemann und Andre Baumann (von links) gingen bei der Wanderung auf landespolitische und lokale Themen ein, wie hier beim Ziegeleigelände in Mühlacker. Fotomoment
Klemens Köberle, Stefanie Seemann und Andre Baumann (von links) gingen bei der Wanderung auf landespolitische und lokale Themen ein, wie hier beim Ziegeleigelände in Mühlacker. Fotomoment
19.03.2017

Auf Tour durch die Natur in Mühlacker

Mühlacker. Unterwegs auf einer „NaturTour“ ist an diesem Wochenende die Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann (Grüne) mit rund 20 Gästen gewesen – darunter Staatssekretär Andre Baumann, Forstrevierleiter Bernd Obermeier und der Geschäftsführer des Landschaftserhaltungsverband, Thomas Köberle.

Unter der Führung von Klemens Köberle von der Naturschule Stromberg ging es zum einjährigen Landtagsjubiläum von Seemann vom Bahnhof Mühlacker zu den Flächen des ehemaligen Ziegelwerks Mühlacker, wo die Möglichkeiten für die Stadt durch dieses Gebiet erörtert wurden. Über den Eppinger-Linien-Wanderweg ging es zum Aussichtturm „Chartaque“ in Schönenberg und danach zur „Sternenschanze“. Unterwegs erläuterte Obermeier, was er unter nachhaltiger Waldbewirtschaft versteht und wie er diese umsetzt. Thomas Köberle erklärte die Arbeit seiner Behörde bei der Bewahrung der einzigartigen Kulturlandschaft. Auch in die Naturschule in Schönenberg wurde ein Abstecher gemacht.

Staatssekretär Baumann betonte, dass das Schönenberger Tal das erste FFH-Gebiet in Baden-Württemberg gewesen ist. Dank des vorbildlichen Einsatzes aller Beteiligten aus Forst, Naturschutz und Landwirtschaft zeige es sich heute als ein Juwel im Verbund der FFH-Vernetzung. Den sperrigen Begriff des FFH-Gebietes (Flora-Fauna-Habitat) übersetzte er kurzerhand in leicht verständliches Schwäbisch: „Flanzen-Viecher-Heimat“. Unter den Teilnehmern befand sich auch Wolfgang Hager aus Illingen. Er wollte die Gelegenheit nutzen, um „ins Gespräch zu kommen“. Vor allem erneuerbare Energien sind ihm ein Anliegen. Darüber hinaus wollte er Themen wie Bürgergenossenschaften ansprechen. Die Diskussionen während der Wanderung waren für ihn eine Bereicherung. Auch deshalb, weil nicht nur lokale Themen angesprochen wurden, sondern auch weitergefasste politische Projekte. vh