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Im Hinblick auf die Entwicklung der Einwohnerzahlen bewegt sich im Enzkreis einiges: Laut den Angaben des Statistischen Landesamts wachsen manche Gemeinden erheblich, in anderen nimmt die Zahl der Menschen mitunter stark ab.  Fotolia
Im Hinblick auf die Entwicklung der Einwohnerzahlen bewegt sich im Enzkreis einiges: Laut den Angaben des Statistischen Landesamts wachsen manche Gemeinden erheblich, in anderen nimmt die Zahl der Menschen mitunter stark ab. Fotolia
13.01.2017

Bevölkerungswachstum: Ein Ort schrumpft – der andere wächst

Wiernsheim könnte bis 2035 deutlich mehr Einwohner haben. In Ölbronn-Dürrn wird dagegen das Gegenteil prognostiziert.

Wir sind – nach langen Jahren – wieder zu einer Stadt geworden, deren Einwohnerzahl nicht mehr schrumpft, sondern wächst“ – darüber hat sich Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider bei seiner Neujahrsrede gefreut. Die Prognosen für die Große Kreisstadt sehen tatsächlich positiv aus. Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg geht davon aus, dass die Bevölkerung in Mühlacker 2014 bis 2035 um 4,8 Prozent von 25211 Einwohnern auf rund 26400 wächst. Das ist allerdings nicht in allen Gemeinden im Enzkreis so. Bei den Gewinnern wächst laut des Statistischen Landesamts die Bevölkerungszahl oder bleibt nahezu unverändert. Dazu zählen im Enzkreis die Gemeinden Illingen, Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Heimsheim, Ispringen, Königsbach-Stein, Neuenbürg, Neulingen, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wimsheim, Wurmberg und Knittlingen – am deutlichsten ist das Wachstum jedoch in Friolzheim (+15,6 Prozent) und Wiernsheim. Hier prognostiziert das Statistische Landesamt einen Anstieg um stolze 12,7 Prozent von 6616 auf dann 7450 Einwohner. Einwohnermäßig abwärts gehen soll es in Maulbronn, Ötisheim, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Mönsheim, Neuhausen, Niefern-Öschelbronn, Remchingen und Sternenfels.

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