nach oben
Ulrike Ziegler begrüßte Kreisarchivar Konstantin Huber im Dürrner Feuerwehrhaus, wo Auszüge der neuen Ortschronik vorgestellt wurden. Foto: Prokoph
Ulrike Ziegler begrüßte Kreisarchivar Konstantin Huber im Dürrner Feuerwehrhaus, wo Auszüge der neuen Ortschronik vorgestellt wurden. Foto: Prokoph
10.01.2017

Dürrn bekommt eine neue Ortschronik

Ölbronn-Dürrn. Gespannt haben am Montagabend rund 50 Interessierte im Dürrner Feuerwehrhaus die Vorstellung der neuen Ortschronik verfolgt. Auf Einladung der örtlichen Landfrauen-Vorsitzenden Ulrike Ziegler gab Kreisarchivar Konstantin Huber dabei einen Einblick in die Heimatgeschichte. Huber und Ziegler kennen sich von einem gemeinsamen Stammtisch, den beide regelmäßig besuchen. „Ich finde es klasse, dass wir heute schon reinschnuppern dürfen“, sagte Ulrike Ziegler in ihrer Begrüßung.

Bei seinem Vortrag zeigte Huber dann 50 Fotos aus dem Buch. Und viele der überwiegend älteren Besucher erkannten sich auf früheren Schulbildern wieder. Aber auch auf dem Konfirmandenbild aus Hubers Fundus, das um 1900 aufgenommen wurde, erkannten viele Verwandte und Bekannte.

Danach ging es noch weiter zurück in die Vergangenheit: Von 1565 bis 1682 hatte der kleine Ort Dürrn insgesamt vier verschiedene Herrschaften. Zum Kloster Maulbronn und damit späteren Württemberg gehörten damals sechs Prozent des Ortes, 13 Prozent dem Grundherren Leutrum von Ertingen, 28 Prozent der Familie Wallstein und Neuneck und 53 Prozent den Dominikanerinnenkloster Pforzheim und später dem Hause Baden.

Entsprechend einer Urkunde sei Dürrn übrigens erst im Jahr 1285 gegründet worden und nicht 1240, wie bislang angenommen. Damit könnten die Dürrner ihr 750-jähriges Bestehen, das bereits 1990 gefeiert wurde, im Jahr 2035 eigentlich noch einmal feiern, so Huber. „Dürrn ist nicht der Nabel der Welt, aber etwas besonderes“, sagte er.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.