nach oben
02.07.2010

Enzkreis-Kliniken: 1,2 Millionen Euro fehlen

MÜHLACKER. Einen Fehlbetrag in Höhe von 1,2 Millionen Euro hat die Enzkreis-Kliniken GmbH für 2009 zu verzeichnen. Wie wird dieser Verlust ausgeglichen? Regionaldirektorin Susanne Jansen erläuterte auf Anfrage, dass die Gesellschaft über eine Eigenkapitalrücklage verfüge, aus der die Mittel zugeführt werden.

Nach PZ-Informationen lässt sich diese Vorgehensweise in den kommenden Jahren nicht beliebig fortsetzen. Zur Höhe der Eigenkapitalrücklage wollte sich die Regionaldirektorin nicht äußern. Es gebe aber verschiedene Optionen, das Problem anzugehen, sollten auch in den nächsten Jahren Probleme auftreten. Irgendwann könnte auch der Umstand eintreten, dass der Enzkreis Mittel zuschießen müsste. Das wollte Jansen allerdings nicht thematisieren, denn so weit sei es noch lange nicht. Die Geschäftsleitung sei bemüht, die Probleme in den Griff zu bekommen. Die Regionaldirektorin sagte, dass es spezielle Gründe für das schlechte 2009er-Ergebnis gebe. So habe es hohe tarifvertragliche Steigerungen gegeben, aber aus dem Krankenhausfinanzierungsreformgesetz seien keine Ausgleichsmittel zu den Enzkreis-Kliniken geflossen. Ursprünglich habe man mit einer Million Euro gerechnet.