26. Juli 2013
Ein Mann des Glaubens und der Tat: Gerhard Ruhl. Foto: Lutz
Ein Mann des Glaubens und der Tat: Gerhard Ruhl. Foto: Lutz

Gesichter von nebenan: Gerhard Ruhl neu im evangelischen Seminar

Vaihingen/Maulbronn. Gerhard Ruhl aus Vaihingen übernimmt kommissarisch die Leitung des evangelischen Seminars in Maulbronn. Zu Besuch bei einem Mann, dessen Glaube und Tatendrang einen Ruhestand, wie man ihn sich vorstellt, beinahe undenkbar machen.

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Gerhard Ruhl sitzt auf der Terrasse seines Hauses in Vaihingen und macht etwas, das – wie er selbst sagt – eher ungewöhnlich ist: Er erzählt. Normalerweise ist er derjenige, der zuhört und dann Ratschläge gibt, der als Pfarrer und Seelsorger den Nöten der Menschen Gehör schenkt und ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Heute aber berichtet der 63-Jährige von seinem eigenen Leben, das allerhand Wendungen bereithielt, und er geht auf seine neue Rolle als Ephorus auf Zeit im evangelischen Seminar in Maulbronn ein.

Trotz der ungewohnten Rolle als Erzähler scheint Ruhl Spaß daran zu haben, seinen Lebensweg zu erklären. Man mag es als Omen sehen, dass er ausgerechnet am 24. Dezember geboren wurde, der Glaube zu Gott spielte jedenfalls immer schon eine wichtige Rolle im Leben des heute 63-Jährigen.

Nach einer Lehre als Mechaniker holte Ruhl das Abitur nach und studierte in Tübingen Theologie. Nach Stationen in Ludwigsburg zog es ihn 1980 schließlich ins Ausland, „um einmal einen Blick von außen auf unser Land zu bekommen“, sagt Ruhl. In Rotterdam betreute er schließlich zwei Jahre lang eine holländisch sprechende Gemeinde, die größtenteils aus Surinamern bestand. Vor 15 Jahren schließlich Schuldekan für Heilbronn und Brackenheim. Sicherlich nicht die schlechteste Voraussetzung, um nun noch einmal – trotz Ruhestands – eine neue Herausforderung als Leiter auf Zeit im Maulbronner Seminar anzunehmen.

„Vor rund sechs Wochen bin ich vom Oberkirchenrat gefragt worden, ob ich für diese Aufgabe zu Verfügung stehe“, erklärt Ruhl, der keinen Hehl daraus macht, dass einen ein solches Angebot durchaus ein Stück weit mit Stolz erfülle. Nicht zuletzt habe der Ephorus das Hausrecht im Kloster, ist also de facto Hausherr eines Bauwerkes, das kulturell und historisch betrachtet zu den wertvollsten weit und breit zählt.

Mehr über Gerhard Ruhl lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung - Region Mühlacker“.

Autor: max

26.07.2013
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