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23.11.2011

Gute Noten für die Schulsozialarbeit in Knittlingen

Die Schulsozialarbeit ist in Knittlingen angekommen und wird angenommen.“ Dieses Fazit zieht die Geschäftsführerin des Trägervereins Miteinander leben, Katja Kreeb. Und auch aus den Reihen des Knittlinger Gemeinderats gab es viel Lob für die Arbeit von Schulsozialarbeiterin Sandra Leicht. Diskutiert werden soll auf Antrag der Schule über eine Aufstockung der derzeitigen 50-Prozent-Stelle.

Für eine Schule mit knapp 900 Schüler, so die Argumentation von Schulleiterin Heidi Bopp, sei ein Mehr an Schulsozialarbeit angemessen. „Die Schule muss immer mehr Erziehungsaufgaben übernehmen, die früher im Elternhaus stattfanden, das nimmt Lernzeit weg“, so Bopp. Die Arbeit der Schulsozialarbeiterin werde sehr positiv wahrgenommen und sei notwendig, weil die Lehrer diese allein nicht in demselben Maße lösen könnten. Auf lange Sicht soll der Fokus auf präventive Angebote gelegt werden, nachdem es in den vergangenen Monaten mehrere Einzelfälle gegeben habe, bei denen die Schulsozialarbeiterin eingreifen musste. Die Themen: Aggressives Verhalten, Mobbing, Schlägereien. Sandra Leicht hat die halbe Stelle seit September inne, nachdem die Schulsozialarbeit im November 2010 gestartet worden war (die PZ berichtete). Sie setzt neben Projekten auch auf Elternarbeit und Kooperationen. So zum Beispiel mit der Polizei, dem Jugendamt oder der Agentur für Arbeit. nad