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Ein Blick hinter die Kulissen von Haus Schmie – das derzeit für die Unterbringung von Flüchtlingen umgebaut wird – ist momentan nicht möglich. Voraussichtlich im Mai soll sich jedoch auch die Öffentlichkeit ein Bild vom Inneren der Einrichtung machen können. Foto: Prokoph
Ein Blick hinter die Kulissen von Haus Schmie – das derzeit für die Unterbringung von Flüchtlingen umgebaut wird – ist momentan nicht möglich. Voraussichtlich im Mai soll sich jedoch auch die Öffentlichkeit ein Bild vom Inneren der Einrichtung machen können. Foto: Prokoph
20.03.2017

Haus Schmie: Die Integrations-Baustelle

Maulbronn-Schmie. Die Umbauarbeiten im Haus Schmie dauern länger als ursprünglich gedacht. Bislang sind erst zwölf Flüchtlinge eingezogen – 24 sollen es werden.

Die Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge im Haus Schmie im gleichnamigen Maulbronner Stadtteil ist mit einigen Startschwierigkeiten verbunden. Seit Anfang März sind die ersten Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren eingezogen – doch noch gibt es viel zu tun.

Wie Jochen Röckle, der Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH Lichtblick, in deren Verantwortungsbereich die Betreuung der Asylsuchenden liegt, erklärt, fänden derzeit noch immer einige Umbaumaßnahmen statt, weshalb von den angedachten 24 Jugendlichen bislang erst zwölf ins Haus Schmie einziehen konnten.

„Das Gebäude stand 16 Jahre leer, da ist es normal, dass viel zu tun ist“, sagt Röckle. Brandschutz-Auflagen hätten umgesetzt, Möbel gekauft werden müssen – und auch die Ausarbeitung eines Konzepts zur individuellen Betreuung der Jugendlichen habe Zeit gekostet. „Das fängt beispielsweise damit an, dass die Jugendlichen in unterschiedliche Schulen gehen und wir daher abklären mussten, ob sie mit dem Bus fahren können oder ob sie ein Mitarbeiter mit dem Auto bringen muss.“

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